i2030-Informationsveranstaltung „Verlängerung der Bahnsteige in Groß Kreutz und Götz“ am 23.09.2025
Informationsveranstaltung „Verlängerung der Bahnsteige in Groß Kreutz und Götz“
vom 23. September 2025
Der RE1 wächst – die Bahnsteige wachsen mit.
Der Regionallinie RE1 ist die stärkste Linie im VBB-Land und die Ost-West-Verbindung durch die Hauptstadtregion. Damit auf dem RE1 längere Züge auf der Strecke fahren und auch halten können, müssen die Bahnsteige in den kommenden Jahren an verschiedenen Stationen auf eine Nutzlänge von 220 m verlängert werden.
Dies ist auch für Groß Kreutz und Götz vorgesehen. Am 23. September lud die DB InfraGO AG zum Informationsgespräch in die Gemeinde Groß Kreutz ein.
In Groß Kreutz wird mit den Bahnsteigverlängerungen gleichzeitig die Bahnsteighöhe von 55 auf 76 cm angehoben. Dies erleichtert den Fahrgastwechsel. Die Zuwegungen werden barrierefrei neu errichtet. Dabei werden Unterführung, Treppen, und Blindenleitsysteme erneuert. Aufzüge werden an der Station ergänzt.
Die Baumaßnahmen sind terminlich auf den Sommer 2028 orientiert. In diesem Zeitraum ist eine Totalsperrung der Strecke erforderlich. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit der Verkehrsstation Götz.
Für den Umbau an der Verkehrsstation Götz werden zwei neue Bahnsteige östlich des Bahnübergangs mit einer Nutzlänge von 220 m errichtet. Der Zugang erfolgt barrierefrei über Rampen. Die vorhandenen Bahnsteige werden vollständig zurückgebaut. Der bestehende Bahnübergang bleibt erhalten.
Alle Informationen sind in der gezeigten Präsentation, hier im Download, zusammengefasst.
Weitere Rückfragen gerne unter Bauprojekte.Ost@deutschebahn.com
Feierliche Eröffnung: Fahrradparkhaus Eichwalde setzt neuen Standard für nachhaltige Mobilität
Feierliche Eröffnung: Fahrradparkhaus Eichwalde setzt neuen Standard für nachhaltige Mobilität
26. September 2025
Nach rund einem halben Jahr Bauzeit wurde heute das neue Fahrradparkhaus am S-Bahnhof Eichwalde feierlich eröffnet. Mit 340 komfortablen Stellplätzen – darunter Sammelschließanlagen, sicheren Abstellmöglichkeiten für Lastenräder und Kinderanhängern und modernen Doppelstockparkern – bietet die Anlage Pendlerinnen und Pendlern ab sofort einen attraktiven Service für den Alltag.
Das Fahrradparkhaus Eichwalde setzt in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe: Es verbindet den modularen Ansatz und eine innovative Holzbauweise mit einem begrünten Dach und Photovoltaikmodulen. Die Anlage bietet vielseitige Abstellmöglichkeiten, von klassischen Fahrradständern bis hin zu einem speziellen Abteil für Lastenräder. Sicherheit und Komfort werden durch Videotechnik, einem digitalen Zugangssystem und einen hell und freundlich gestalteten Vorplatz gewährleistet. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren macht den „RadPark“ zu einem Vorzeigeprojekt.
Das Vorhaben ist Teil des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ und wurde gemeinsam von Bund, Land, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), infraVelo und der Gemeinde Eichwalde umgesetzt. Die Finanzierung erfolgte überwiegend aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) übernimmt bis zu 90 % der förderfähigen Gesamtkosten und stellt eine Fördersumme von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Darüberhinausgehende Kosten tragen die Gemeinde Eichwalde und ÖPNV-Invest des Landes Brandenburg.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagte anlässlich der Eröffnung: „Fahrradparken ist ein zentraler Bestandteil moderner Mobilität. Sichere und wettergeschützte Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen machen vor allem das Kombinieren von Zug und Fahrrad auf dem täglichen Arbeitsweg einfach und bequem. Um die Mobilität deutschlandweit spürbar zu verbessern, braucht es schnell umsetzbare Lösungen. Das in Eichwalde erprobte serielle System ermöglicht es, Fahrradparken in der Fläche schnell auszubauen – zugleich kann die Anlage flexibel auf die individuellen Bedürfnisse in den Kommunen vor Ort zugeschnitten werden. Ich begrüße daher ausdrücklich, dass von dieser innovativen Lösung nicht nur die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer Eichwaldes, sondern zeitnah auch viele Bürgerinnen und Bürger in zwölf weiteren Kommunen Brandenburgs profitieren werden.“
Zitat Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg:
„Mit dem „VBB-RadPark“ in Eichwalde setzen wir neue Maßstäbe für nachhaltige Mobilität in Brandenburg. Die Kombination aus modularer Holzbauweise, begrüntem Dach, Photovoltaik und innovativen Serviceangeboten macht das Fahrradparkhaus zu einem echten Vorbild für künftige Projekte. Unser Ziel ist es, komfortable, sichere und klimafreundliche Radinfrastruktur im ganzen Land zu etablieren.“
Zitat Christoph Heuing, Geschäftsführer VBB:
„Eine gute Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad ist mir eine echte Herzensangelegenheit. Die VBB-RadParks entstehen genau an dieser wichtigen Schnittstelle, im engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und den Kommunen. Damit all das ineinandergreift, unterstützt die VBB-Vernetzungsstelle Bike & Ride die Projektpartner bei der Planung und Umsetzung, berät zu Fördermitteln und hält die Fäden in der Hand. Die Fahrradfahrenden in Eichwalde können ihr Rad jetzt wettergeschützt und sicher am Bahnhof abstellen und bequem umsteigen.“
Zitat Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo:
„Unsere selbst entwickelte App ParkYourBike ist ein wirklich innovatives Mobilitätsangebot: Sie ist der Schlüssel für alle öffentlichen, gesicherten Fahrradabstellanlagen in Berlin und immer mehr in Brandenburg. Mit Eichwalde haben wir den zweiten Standort in Brandenburg angebunden und fördern mit unserer digitalen Infrastruktur den Radverkehr in unserer Region. Und andersherum werden wir die neue Modulbauweise der Anlage Eichwalde in Berlin Mahlsdorf einsetzen.“
Zitat Jörg Jenoch, Bürgermeister von Eichwalde:
„Eichwalde ist schon lange eine Pendler- und Radfahrergemeinde, deshalb war es vollkommen klar, dass wir uns um moderne Radabstellanlagen an einem jetzt attraktiven Bahnhof bemühen müssen. Dieses Pilotprojekt zeigt, wie die Verkehrsinfrastruktur auch modernisiert werden kann: die Bedürfnisse der Bürgerinnen aufgreifend und durch Bündelung schnell und kostengünstig. Besonders stolz macht uns, dass nun auch andere Kommunen von unserer Vorarbeit, unseren Erfahrungen und den entstehenden Synergieeffekten profitieren können. Solche Projekte sind aus unserer Sicht unerlässlich, um nachhaltige Veränderungen flächendeckend in die Kommunen zu bringen.“
Mit dem „VBB-RadPark“ in Eichwalde wurde ein wichtiger Schritt zur Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr gemacht – weitere Projekte im Land Brandenburg sind bereits im Bau und werden bis 2026 umgesetzt. 8 der 13 neuen modularen Fahrradparkhäuser in Brandenburg werden zusätzlich mit Mitteln des Landes Berlin mitfinanziert. Außerdem wird das Berliner Zugangssystem “ParkyourBike“, das extra auf die Anforderungen des Landes Brandenburg angepasst wurde, an allen Brandenburger Radmodulanlagen zum Einsatz kommen.
Beschreibung Fahrradparkhaus am S-Bahnhof Eichwalde
Es entsteht eine B+R Anlage, die aus insgesamt 12 Modulen besteht und Platz für insgesamt 340 B+R Stellplätze bietet.
In den Sammelschließanlagen:
- 126 Stellplätzen (3 Module mit 42 Stellplätzen) in Doppelstockparker
- 6 Abstellplätze für Lastenfahrräder an Bügeln (1 Modul)
- Drehtür mit Zugangssicherung je Modul
- 8 Schließfächer je Sammelschließanlagenmodul
In einem überdachten frei zugänglichen Teil der Anlage:
- 176 Stellplätze in Doppelstockparker (7 Module)
- 32 Stellplätze an Hoch-Tief-Reihenbügeln
Zur B+R-Anlage gehört außerdem folgende Ausstattung:
- Dachkonstruktion besteht vorwiegend aus Holz mit einem Stahlanteil
- Gründach mit Photovoltaik-Anlage (Fläche von 6 Modulen)
- Infostelle auf dem Vorplatz
- Fahrradreparatursäule
- Informationswand mit Umgebungskarte
- Videoüberwachung
Die Außenbereiche und der Vorplatz am Zugang zum Bahnhof erhalten:
- Befestigte Flächen mit Betonsteinpflaster für Vorplatz und Zuwegungen
- Begrünung und Bepflanzung der angrenzenden Flächen
- Versickerungsbecken
- Aufenthaltsbereiche mit Sitzbänken
Dies ist auch eine Pressemitteilung des MIL. Quelle: https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~26-09-2025-radpark-eichwalde-eroeffnung
Alle Informationen und Hintergründe zur Vernetzungsstelle Bike and Ride beim VBB unter vbb.de/bikeandride.
Zweites Paket für Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung von Bahnstrecken & Stationen in Brandenburg
Zweites Paket für Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung von Bahnstrecken & Stationen in Brandenburg
Berlin, 24. Februar 2025, Pressemitteilung des Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) starten das zweite Untersuchungspaket für die geplanten Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung von Bahnstrecken und Stationen im Land Brandenburg. Das Paket umfasst die Strecken Wustermark – Ketzin und Rathenow – Rathenow Nord sowie die Station Heidefeld an der Strecke Rathenow – Brandenburg an der Havel. In diesem Paket sind somit die Reaktivierungskandidaten im Landkreis Havelland zusammengefasst
Wie bereits bei den ersten Untersuchungen wird zunächst der Ist-Zustand der Strecken und Stationen analysiert und dokumentiert. Daraufhin folgen Interviews mit betroffenen Institutionen und Kommunen sowie eine Aktualisierung der bereits im Jahr 2021 durchgeführten Potenzialuntersuchung.
Im nächsten Schritt erfolgt die Entwicklung eines zukunftsfähigen Angebots- bzw. Betriebskonzepts. Anschließend wird die dafür erforderliche Infrastruktur abgeleitet und eine Kostenschätzung erstellt. Falls mehrere Varianten möglich sind, werden die Vor- und Nachteile sowie die zu erwartenden Kosten pro Variante dargestellt, um eine fachlich fundierte Vorzugsvariante zu ermitteln.
Die Strecken Wustermark – Ketzin und Rathenow – Rathenow Nord sowie die Station Heidefeld wurden in der Potenzialuntersuchung den Kategorien A bzw. B zugeordnet und werden daher nun vertieft auf die Machbarkeit untersucht. Nach Abschluss dieser Machbarkeitsstudien sollen dann schrittweise die weiteren Strecken und Stationen gemäß den Festlegungen im Landesnahverkehrsplan Brandenburg 2023-2027 einer differenzierten Betrachtung unterzogen werden.
Sofern die Studien ein positives Ergebnis zeigen (technische Machbarkeit und ein ausreichendes Nachfragepotenzial), soll anschließend jeweils eine Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt werden, um so den volkswirtschaftlichen Nutzen und damit die Förderfähigkeit der Reaktivierung aus Bundesmitteln nachzuweisen. Im Falle einer Reaktivierung sind auskömmliche Entgelte für die Bestellung der Verkehre erforderlich.
Eine Übersicht der Reaktivierungsuntersuchungen:
Strecken
- Laufende Untersuchungen:
- Werneuchen – Wriezen
- Neuruppin West – Neustadt (Dosse)
- Fredersdorf (b Berlin) – Rüdersdorf (b Berlin)
- Beginn 1. Quartal 2025:
- Wustermark – Ketzin
- Rathenow – Rathenow Nord
- Beginn 2025/2026:
- Müncheberg (Mark) – Müncheberg (Mark) Stadt
- Schmachtenhagen – Oranienburg (Fichtengrund)
- Hoppegarten (Mark) – Altlandsberg
- Beginn 2026:
- Luckau-Uckro – Lübben (Spreewald)
- Falkenberg (Elster) – Herzberg (Elster) Stadt
Stationen
- Laufende Untersuchungen:
- Haida (Oberlausitz), SPNV-Strecke Falkenberg (Elster) – Ruhland
- Kiekebusch/Kibuš (b Cottbus/Chóśebuz), SPNV-Strecke Cottbus Hbf/Chóśebuz Główny – Görlitz
- Beginn 1. Quartal 2025:
- Heidefeld, SPNV-Strecke Brandenburg Hbf – Rathenow
- Beginn 2025:
- Bornim-Grube/Satzkorn, SPNV-Strecke Berliner Außenring
i2030 zu Besuch beim Ausschuss für Bauen und Verkehr der Stadt Cottbus
i2030 zu Besuch beim Ausschuss für Bauen und Verkehr der Stadt Cottbus
Am 12. Februar 2025 war das Projekt i2030 mit den Kollegen der Deutschen Bahn in Cottbus bei der Sitzung des Ausschuss für Bauen und Verkehr dabei. Dort wurde der aktuelle Sachstand zum zweigleisigen Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus vorgestellt. Das Ausbauvorhaben gehört zum i2030-Korridor Süd-Ost und wird die Verbindung zwischen Cottbus und Berlin verbessern. Damit können in Zukunft Cottbus und die Spreewald-Region öfter, zuverlässiger und komfortabler mit der Bahn erreicht werden.
Den Vortrag der Kollegen können Sie sich im Mitschnitt der Sitzung, zwischen Minute 1:30 und Minute 23:30, anschauen.
Generalsanierung Hamburg – Berlin: Ersatzangebot im Regionalverkehr ab 01.08.2025
Generalsanierung Hamburg – Berlin: Ersatzangebot im Regionalverkehr ab 01.08.2025
Berlin, Hamburg, 10. Februar 2025, Pressemitteilung des Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH
Die Generalsanierung der Strecke Hamburg – Berlin vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 führt zu Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Berlin und Brandenburg. Ab sofort sind in der VBB-Fahrinfo sowie in den VBB-Apps und auch in der Reiseauskunft auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator die Fahrplandaten abrufbar, so dass sich Reisende bereits ein halbes Jahr im Voraus über mögliche Verbindungen informieren können. Feinheiten und Korrekturen werden jedoch hier noch nach und nach eingearbeitet, sodass voraussichtlich ab Mitte/Ende März der vorgesehene Fahrplan abrufbar sein wird.
Als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, werden in Spitzenzeiten entlang der gesamten Strecke Hamburg–Berlin über 170 Busse zum Einsatz kommen. Diese verkehren auf insgesamt 26 Linien und legen täglich bis zu 86.000 Kilometer zurück.
Die Linien fahren wie folgt:
Für die Region Berlin und Brandenburg ergeben sich durch die Sperrungen umfangreiche Änderungen auf der Hamburger Bahn und darüber hinaus auch abschnittsweise bei den darauf zulaufenden Linien. So sind neben der Linie RE8 Berlin <> Wittenberge <> Schwerin <> Wismar auch die Linien RE6 zwischen Perleberg und Wittenberge, die S1 zwischen Osterburg und Wittenberge sowie die RB73 betroffen.
Um weiterhin eine schnelle Verbindung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sicherzustellen und die Ersatzverkehre entlasten zu können, wird für die Zeit der Baumaßnahmen eine Direktverbindung von Schwerin nach Berlin als RE85 angeboten. Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt über Bad Kleinen, Güstrow, Neustrelitz (Halt nur in Richtung Schwerin) und Oranienburg nach Berlin.
Durch parallele Baumaßnahmen zwischen Neuruppin Rheinsberger Tor und Kremmen bzw. Velten sind auch die Linien RE6 und RB55 auf diesem Abschnitt unterbrochen. Während zwischen Neuruppin und Kremmen Ersatzbusse zum Einsatz kommen, fährt die Linie RE6 von Perleberg kommend ab Neuruppin umgeleitet über Löwenberg und Oranienburg weiterhin bis nach Berlin.
Ein Teil der zwischen Nauen und Berlin-Spandau entfallenden Regionalverkehrslinien kann auf die Bahnstrecke von Berlin-Spandau nach Dallgow-Döberitz und Wustermark umgeleitet werden. An den Stationen Wustermark, Elstal, Dallgow-Döberitz und Berlin-Staaken besteht somit ein deutlich verdichtetes Angebot für Fahrgäste aus dem Bereich Falkensee und Brieselang. Zudem kann die Kapazität der dort auch weiterhin planmäßig verkehrenden Linien RE4 und RB21 deutlich gesteigert werden.
Die Linie RE2 fährt von der Berliner Stadtbahn aus kommend über Berlin-Spandau und Dallgow-Döberitz nach Hennigsdorf. Sie ersetzt damit auch die Linie RE6 auf diesem Abschnitt.
Die Linie RE6 fährt verkürzt zwischen Perleberg und Berlin, wird jedoch wegen weiterer Baumaßnahmen zwischen Neuruppin und Berlin umgeleitet und hält neu in Löwenberg (Mark), Oranienburg und Berlin Gesundbrunnen.
Zwischen Kremmen und Hennigsdorf fährt die Linie RB55 (mit Halt an allen Stationen) und außerdem Pendelfahrten des RE6 (hält nur in Kremmen, Velten, Hennigsdorf). Zwischen Hennigsdorf und Berliner Innenstadt fährt die Linie RE2, zwischen Neuruppin und Kremmen fahren Busse als Ersatz
Die Linie RE8 fährt vom Flughafen BER kommend über die Berliner Stadtbahn, Berlin-Spandau und Dallgow-Döberitz nach Elstal.
Als weiträumige Umleitungsverbindung fährt die Sonderlinie RE85 zwischen Schwerin Hbf und Berlin Südkreuz mit Halten in Bad Kleinen, Güstrow, Waren (Müritz), Neustrelitz (nur in Richtung Schwerin), Oranienburg, Berlin Gesundbrunnen, Berlin Hbf und Berlin Potsdamer Platz.
Die Linie RB10 entfällt komplett.
Die Linie RB14 fährt vom Berliner Nord-Süd-Tunnel aus über Berlin-Spandau und Dallgow-Döberitz nach Wustermark.
Die Linie RB54 fährt weiterhin zwischen Rheinsberg (Mark) und Löwenberg (Mark), jedoch zu etwas angepassten Fahrzeiten, damit der zusätzliche RE6 auf dieser Strecke ebenfalls fahren kann.
Die Linie RB73 fährt nicht zwischen Wusterhausen (Dosse) und Neustadt (Dosse). Als Ersatz können die Ersatzverkehrslinie R sowie die Linienbusse der ORP genutzt werden.
Das Ersatzkonzept auf der Straße baut auf diesem verdichteten Zugangebot auf. Kernstück des Ersatzverkehrs im Land Brandenburg ist die überregionale Linie X4, die von Wittenberge aus über Perleberg und den Verlauf der B5 mit Halt in Kyritz und Nauen nach Wustermark fährt. Von dort aus fährt sie weiter bis Brieselang, um die Gemeinde schnell an den Bahnhof Wustermark anzubinden. Dort ist jeweils mit kurzer Umsteigezeit in die Züge eine Weiterfahrt nach Berlin möglich.
Ergänzt wird die Linie X4 um weitere regionale Angebote im Ersatzverkehr, die an zentralen Knotenpunkten mit kurzen Umsteigezeiten miteinander verknüpft werden. Durch ein dichtes Taktangebot und zentrumsnahe Haltestellen der Ersatzbusse sollen die Einschränkungen für die Fahrgäste im Rahmen der Möglichkeiten reduziert werden. Die Busse des Ersatzverkehrs binden auch den Raum Falkensee an die Station Dallgow-Döberitz an.
In Wustermark und Dallgow-Döberitz bestehen jeweils Anschlüsse von den Ersatzbussen zum Zugverkehr.
Im Raum Falkensee, Finkenkrug und Brieselang ergänzen sich Ersatzverkehr und kommunale Busverkehre
Die vollständige Übersicht über alle Bahn- und Ersatzbuslinien erhalten Sie auch im Liniennetz.
Fernzüge fahren weiterhin zwischen Hamburg und Berlin. Die Verbindung bleibt hinsichtlich Zugdichte, Fahrzeit und Preis attraktiv. Mit bis zu 65 täglichen ICE-Fahrten – davon 36 direkt – bietet die DB zwischen den beiden größten Städten Deutschlands durchgehend ein verlässliches Angebot: Stündlich mit umsteigefreien Direktverbindungen, meist als lange ICE 4-Züge für bis zu 830 Reisende. Wie bei vorherigen Baumaßnahmen fahren die Züge über Uelzen und Stendal. Die Fahrzeit zwischen Hamburg und Berlin verlängert sich um 45 Minuten. Die Fernzüge halten auch in Salzwedel und Stendal und meist stündlich wechselnd zusätzlich in Lüneburg bzw. Uelzen. Zwischen Wittenberge bzw. Ludwigslust und Hamburg verkehren zum Start der Generalsanierung direkte Ersatzbusse (IC-Busse).
Liniennetze zum Download:
Zeitplan für Inbetriebnahme der Taktverdichtung Prignitz-Express Velten – Neuruppin soll eingehalten werden
Zeitplan für Inbetriebnahme der Taktverdichtung Prignitz-Express Velten – Neuruppin soll eingehalten werden
Potsdam, 6. Dezember 2024
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), die DB InfraGo und die DB Energie GmbH haben den Realisierungs- und Finanzierungsvertrag für die Planungserstellung der weiteren Leistungsphasen sowie für die bauvorbereitenden Arbeiten des i2030-Infrastrukturvorhabens „Prignitz-Express Velten – Neuruppin“ in den Zeichnungslauf gegeben. Der Realisierungs- und Finanzierungsvertrag ist die zentrale Voraussetzung dafür, dass der Zeitplan für eine Inbetriebnahme im Jahr 2027 eingehalten werden kann.
Der Vertrag umfasst die Leistungsphasen 5 bis 7 (HOAI), also Ausführungsplanung, Ausschreibungsunterlagen und Vorbereitung der Vergabe. Auch die bauvorbereitenden Maßnahmen wie zum Beispiel die Berücksichtigung der Aspekte des Umwelt- und Artenschutz und Kompensationsmaßnahmen sind Teil des Vertrages. Sie müssen vor der eigentlichen Realisierung des Infrastrukturvorhabens i2030 Velten – Neuruppin umgesetzt werden. Die Finanzierung wird über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG- Bundesprogramm) angestrebt. Vor der endgültigen Programmaufnahme wird die Finanzierung zunächst durch das Land Brandenburg sichergestellt.
Der geschäftsführende Infrastrukturminister Rainer Genilke erklärt dazu: „Mit der Unterzeichnung des Realisierungs- und Finanzierungsvertrages wird die Voraussetzung geschaffen, den sehr ambitionierten Zeitplan einhalten zu können. Dieser sieht die Inbetriebnahme der Taktverdichtung auf zwei Züge die Stunde des Prignitz-Express zwischen Velten – Neuruppin für 2027 vor. Durch den nun geschlossenen Vertrag und die Vorfinanzierung durch das Land kann eine drohende Verschiebung der Baurealisierung bis in einen Zeitraum weit nach 2027 abgewendet werden.“
Die Gesamtkosten der Planungen der Leistungsphase 5 bis 7 und der bauvorbereitenden Maßnahmen werden nach aktuellem Preisstand voraussichtlich rund 12,7 Millionen Euro betragen.
Stadt Nauen bekommt i2030-Sitzbankensemble am Bahnhofsvorplatz
Stadt Nauen bekommt i2030-Sitzbankensemble am Bahnhofsvorplatz
Nauen, 2. Dezember 2024
Gegenüber dem Ticket-And-More-Kiosk am Bahnhofseingang lädt ab sofort eine i2030-Sitzbank mit begrünten Pflanzkübeln zum Verweilen ein. Die Bank weist auf den geplanten Streckenausbau zwischen Berlin-Spandau und Nauen hin. Nauens Bürgermeister Manuel Meger begrüßt die Initiative der Länder Berlin und Brandenburg, Deutscher Bahn und VBB und wirbt als Botschafter für den Infrastrukturausbau in dem Ausbaukorridor.
Bis vor kurzem noch führte ein Trampelpfad vom Parkplatz zum Bahnhofseingang. Nun steht auf der gepflasterten Fläche ein Bankensemble und bietet eine Sitzgelegenheit für kurze Pausen. Mit solch kleinen Zwischenmaßnahmen will das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ über den kommenden Streckenausbau informieren.
Ziel der laufenden Planungen ist es, durch zusätzliche Gleise die Fern- und Regionalverkehre zu trennen, damit zukünftig mehr Züge auf der viel befahrenen Strecke zwischen Berlin und Hamburg unterwegs sein können und die Pünktlichkeit weiter verbessert wird. Der Prozess für die Planung, Finanzierung, Genehmigung und den Ausbau wird noch einige Jahre andauern. Bis zur Umsetzung sollen erste sichtbare Nutzungsangebote an den Stationen auf die kommenden Verbesserungen für die Fahrgäste hinweisen und die Akzeptanz für die Bauprojekte erhöhen. Dafür werden Gelder aus der CEF-Förderung, dem zentralen Förderinstrument der EU für den Ausbau von hochleistungsfähiger Infrastruktur in Europa, sowie der Länder Berlin und Brandenburg, bereitgestellt.
Die Bank ist gleichzeitig ein erstes gemeinsames Projekt zwischen der Stadt Nauen und dem Projekt i2030. Als Botschafterkommune steht Nauen mit Bürgermeister Meger hinter den Plänen für den Streckenausbau und wirbt dafür, den geplanten Ausbau und die dafür zu führenden Dialoge zwischen den Beteiligten gemeinsam und konstruktiv anzugehen.
Bürgermeister Manuel Meger (Die Ländliche) sagte: „Die künftig verbesserte Schienenanbindung stellt in meinen Augen auch ein Stück verbesserter Lebensqualität für die Pendlerinnen und Pendler dar. Ein gleichmäßiger 20-Minuten-Takt der drei stündlichen Züge inklusiv einem RE8 als schnelle Verbindung nach Berlin nenne ich schon sehr komfortabel – verglichen mit der heutigen Situation, in der die Verteilung der drei Züge ungleichmäßig ist.“
Verkehrszählung mittels KI an Bahnübergängen der S-Bahn-Verlängerung in das Falkenhagener Feld
Verkehrszählung mittels KI an Bahnübergängen der S-Bahn-Verlängerung ins Falkenhagener Feld
Berlin, 11. November 2024
Die Betrachtungen zum Ausbau der Bötzowbahn für eine Verlängerung der S-Bahn in das Falkenhagener Feld begannen Mitte 2023 und befinden sich derzeit in der Phase der Grundlagenermittlung. Die Grundlagenermittlung ist ein wichtiger Teil im Standard-Prozess für Bahnprojekte und bildet eine wichtige Basis für nachfolgende Planungsschritte. Hier werden unter anderem die Aufgabenstellung konkretisiert und Bestandsunterlagen aktualisiert.
Die Strecke der Bötzowbahn, auf der zukünftig S-Bahnzüge rollen sollen, verfügt über eine Vielzahl von Bahnübergängen. Von der Kreuzung der vierspurigen Falkenseer Chaussee bis hin zu dem Überweg am Waldweg im Spandauer Forst. Bei einem Ausbau der Strecke wollen die Projektpartner sicherzustellen, dass diese Kreuzungen auch zukünftig sicher durch alle Verkehrsteilnehmer mit geringst möglichen Beeinträchtigungen genutzt werden können. Als Grundlage für die Planung der zukünftigen Ausgestaltung der einzelnen Kreuzungen ist eine Bewertung des derzeitigen Verkehrsgeschehens notwendig.
Daher fanden im Zeitraum September 2023 bis Juni 2024 insgesamt acht Verkehrszählungen an den Bahnübergängen der Bötzowbahn statt. Durchgeführt wurden diese durch das Dresdner Ingenieurbüro Bahnkonzept in Zusammenarbeit mit der Havelländischen Eisenbahn (HVLE) als Betreiberin der Strecke.
Die Verkehrszählung erfolgte videobasiert und automatisiert, sodass mit geringen Aufwendungen eine hohe Genauigkeit erzielt werden konnte. Während des Zählzeitraums nahmen Kameras das gesamte Verkehrsgeschehen an den einzelnen Bahnübergängen auf. Gemäß den eisenbahnrechtlichen Bestimmungen geschah das über drei Werktage hinweg. Hierfür wurden die Kameras in einem speziell angefertigten Gehäuse mit einem Masten neben dem Bahnübergang platziert.
Die Videoaufnahmen erfolgten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union und wurden ausschließlich für die Verkehrszählungen verwendet. Die Aufnahmen wurden hierbei automatisch durch eine Unkenntlichmachung aller erfassten Personen anonymisiert. Eine Erhebung personenbezogener Daten beziehungsweise eine Identifizierung von Personen fand nicht statt.
Auf Basis einer von Bahnkonzept speziell entwickelten Software wurden diese Aufnahmen dann in einem zweiten Schritt schnell und zuverlässig ausgewertet. Dieses KI-basierte Programm ist dabei nicht nur in der Lage die Anzahl kreuzender Verkehrsteilnehmer zu ermitteln, sondern auch die Zusammensetzung beziehungsweise den Modal Split des kreuzenden Verkehrs festzustellen. Unterschieden wurde hier gemäß Regelwerk für Bahnübergänge zwischen den folgenden Kategorien: Motorräder, PKW, LKW, Lastzüge, Fahrräder, Fußgänger, Eisenbahnfahrzeuge und sonstige Verkehrsteilnehmer.
Neben der Ermittlung der Verkehrsstärke in den verschiedenen Kategorien konnten die Zählvideos auch genutzt werden, um beispielsweise Rückstaus auf den Bahnübergängen oder mögliche Gefahrensituationen, wie sich begegnende Schulklassen auf dem Bahnübergang am Spekteweg zu erkennen. So können die Ergebnisse auch unabhängig von dem geplanten Streckenausbau zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit genutzt werden.
Im Anschluss an die Verkehrszählungen können nun anhand der Ergebnisse die Planungsvarianten für den Ausbau konkretisiert und mögliche Szenarien für den Weiterbetrieb der Kreuzungen erarbeitet werden. Diese bilden eine wichtige Grundlage für die fortschreitende Vorplanung. Ein Abschluss der Vorplanung ist derzeit für Ende 2025 angestrebt.
Siemensbahn-Stahlviadukt (er)strahlt beim Festival of Lights in neuem Glanz
Siemensbahn-Stahlviadukt (er)strahlt beim Festival of Lights in neuem Glanz
Ursprünglicher Farbton am Stahlviadukt • Farb- und Klanginszenierung • Feierliche Eröffnung
Berlin, 7. Oktober 2024
Das historische Stahlviadukt der Siemensbahn ist in diesem Jahr ein Star des „Festival of Lights“. Das Bauwerk erstrahlt ab der Dämmerung in einem Blauton – in Anlehnung an die ursprüngliche Farbgebung. Die Licht- und Klanginstallation „Lines“ am Bahnhof Wernerwerk in unmittelbarer Nähe des Siemensdamms wird am Abend feierlich eröffnet. Geschwindigkeit und gute Verbindungen durch die Siemensbahn sollen veranschaulicht werden.
Schon Ende der 1920er Jahre war das etwa 800 Meter lange blaue Stahlviadukt ein markanter Blickfang. Dank intensiver Recherchen und Abstimmungen mit dem Landesdenkmalamt Berlin konnte die originale Farbgebung des Bauwerks bestimmt werden. Zwei Blautöne wurden dabei identifiziert. Diese Farbpalette soll bei der bevorstehenden Sanierung wiederhergestellt werden.
Im Rahmen des „Festival of Lights“ eröffnen Alexander Kaczmarek, DB -Konzernbevollmächtigter, Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Uwe Schüler, Staatssekretär für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg und Martin Fuchs, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg am 7. Oktober (heute) gemeinsam die Licht- und Klanginstallation. Diese ist in der Zeit des Festivals jeweils ab der Dämmerung bis zum späten Abend zu sehen und zu hören.
Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: „Mit dem Wiederaufbau wird die Siemensbahn der Motor der Mobilität im Nordwesten Berlins sein – ein Symbol der Starken Schiene. Heute erwecken wir mit der Farb- und Klanginstallation die Siemensbahn für eine kurze Zeit aus ihrem Dornröschenschlaf. Das Siemensbahn-Stahlviadukt erstrahlt in seinem ursprünglichen blauen Farbton.“
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin: „Die Licht- und Klang-Installation ist ein Blick in die Zukunft des Bahnhofs Wernerwerk. In den 1920er Jahren erstrahlte das Stahlviadukt der Siemensbahn so wie heute in leuchtendem Blau. Licht und Ton geben uns eine Ahnung davon, dass die S-Bahn hier bald wieder rollen wird. Ich wünsche dem Projekt Siemensbahn Termine und Kostenpläne, die eingehalten werden. Und uns wünsche ich einen Herbst des Lichts und der Wärme – zwischenmenschlich und gesellschaftlich.“
Uwe Schüler, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Siemens entwickelt das Quartier Siemensstadt Square. Eine Mischung aus Wohnen, Arbeit und Forschung. Durch die Wieder-inbetriebnahme der ehemaligen Siemensbahn besteht eine enge Verknüpfung der verkehrlichen mit der stadträumlichen Entwicklung. Das Festival of Lights rückt die Siemensbahn ins Bewusstsein.“
Martin Fuchs, Geschäftsführer Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg: „Die Siemensbahn ist eines der am weitesten fortgeschrittenen Projekte im Infrastrukturprojekt i2030. Wir prognostizieren, dass mit der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2029 werktäglich rund 40.000 Fahrgäste auf der wiederbelebten Strecke unterwegs sein werden. Die Siemensbahn und der Siemensstadt Square sind daher besonders gelungene Beispiele dafür, wie die Verzahnung von Mobilität, Wohnraum und Arbeitsplätzen gelingen kann.“
Informationen zum Bauvorhaben
Die als „Siemensbahn” bekannte 4,5 Kilometer lange S-Bahn-Strecke wurde bereits 1929 in Betrieb genommen. Dadurch wurde die Siemensstadt auf dem Schienenweg erschlossen. Seit 1980 fahren dort keine Züge mehr. Jetzt wird die Verbindung wiederbelebt, um neue Mobilitätsbedürfnisse zu erfüllen. Mit der Siemensbahn erhält die so genannte Siemensstadt Square eine direkte Anbindung an die Ringbahn. Das ermöglicht auch schnelle Anschlüsse zum Hauptbahnhof und zum Flughafen Berlin Brandenburg. Ergänzend wird die Station Westhafen erweitert. Zudem wird untersucht, ob eine Verlängerung der Trasse zur Erschließung weiterer neuer Wohngebiete westlich der Insel Gartenfeld möglich ist. Ab 2029 wird der Siemensstadt Square Campus mit der S-Bahn zu erreichen sein.