Team NextStation

in Kooperation mit:

Unser Ansatz

Zukunftsstationen entstehen aus starken Partnerschaften

i2030 schafft die Voraussetzungen für mehr Schiene in Berlin und Brandenburg. Durch neue Strecken und Stationen verbessert sich die Mobilität in der Metropolregion.

Damit neue Stationen ihre Wirkung entfalten, braucht auch ihr Umfeld Aufmerksamkeit: Stadtentwicklung, Erschließung, Genehmigungen, Beteiligung und Mobilitätsangebote müssen parallel geplant werden.

Als Team NextStation entwickeln wir mit der TU Berlin und der DB mindbox neue Formen der Zusammenarbeit. So kommen alle relevanten Akteure frühzeitig zusammen und schaffen die Grundlage für lebenswerte, gut erreichbare Bahnhöfe.

Unser Anspruch 

Die Praxis

Gemeinsam planen.
Gemeinsam umsetzen. 
Unser Real-Labor: Düppel-Kleinmachnow

Die geplante Station Düppel–Kleinmachnow an der Potsdamer Stammbahn dient als Beispiel, um neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Hier bearbeiten wir gemeinsam zentrale Fragestellungen:

  • Welche Flächen müssen gesichert werden?
  • Welche Verwaltungsentscheidungen sind erforderlich?
  • Wie greifen Infrastruktur und Stadtentwicklung ineinander?
  • Welche Anforderungen ergeben sich für das Bahnhofsumfeld?
  • Welche Perspektiven müssen berücksichtigt werden?

Gemeinsam mit Kommunen, Deutscher Bahn, Landesverwaltungen, Wissenschaft und weiteren Partnern entwickeln wir konkrete Arbeitspakete, koordinieren deren Umsetzung und dokumentieren die Erfahrungen.

Die Perspektive

Aus Erfahrungen wird Orientierung –
ein Leitfaden für zukünftige Bahnhofsentwicklungen.

Die Erfahrungen aus Team NextStation fließen Schritt für Schritt in einen Praxisleitfaden ein. Er unterstützt Kommunen und Projektpartner dabei, Bahnhofsumfelder frühzeitig gemeinsam zu entwickeln. 

Stakeholderübersicht Team NextStation
Foto: Berliner S-Bahn-Museum

Unser Anspruch 

Gemeinsam mit Kommunen, Deutscher Bahn, Landesverwaltungen, Wissenschaft und weiteren Partnern entwickeln wir konkrete Arbeitspakete, koordinieren deren Umsetzung und dokumentieren die Erfahrungen.

Projektfortschritt

Was bewegt Team NextStation gerade?

Von Workshops über konkrete Arbeitspakete bis zu neuen Erkenntnissen: Begleiten Sie den Arbeitsprozess in Düppel-Kleinmachnow und erfahren Sie, was das Projekt aktuell bewegt und welche nächsten Schritte anstehen.

18. & 22.-25 SEPTEMBER

Treffpunkt

Treffen am Tag der Schiene und auf der InnoTrans

Team NextStation bleibt dran! Die Arbeit geht weiter mit der Fortsetzung des Stakeholder-Dialogs, der Vertiefung aktueller Arbeitspakete und der Dokumentation wichtiger Erfahrungen und Erkenntnisse. Gleichzeitig werden neue Beteiligungs- und Arbeitsformate für das kommende Semester vorbereitet.

Wer das Team persönlich treffen möchte, hat dazu am 18.09 im Rahmen vom Tag der Schiene auf dem BahnTechnologie Campus Havelland und vom 22. – 25.09 auf der InnoTrans 2026 die Gelegenheit.

12. MAI 2026

Workshop

Work and Pizza

Im Rahmen des TeamNextStation fand eine sehr lebendige „Work & Pizza“-Session mit dem Thema Anforderungen an Bahnhaltestelle statt.

Organisiert von Prof. Dr.-Ing. Birgit Milius (TU Berlin) und zusammen mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern konnte sich weiter Mitglieder des TeamNextStation anhand von Steckbriefen in unterschiedlichste Nutzergruppen von Regionalbahnhaltestellen hineinversetzen. Ziel war es, die unterschiedlichen Herausforderungen und Anforderungen zu ermitteln und Gemeinsamkeiten bei den Nutzenden herauszuarbeiten.
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Work and Pizza

27. FEBRUAR 2026

Workshop

i2030-Aktionstag zur Gestaltung von Zukunftsstationen

Dieser Auftaktworkshop brachte die Gruppe zuerst auf einen gemeinsamen Wissenstand und nach einer Einordnung von Teamrollen wurden die nächsten aktiven Schritte vereinbart.
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i2030 beim Berlin Marathon 2026

Damit es auch auf

der Schiene Läuft

Tag(e)
Stunde(n)
Minute(n)
Sekunde(n)

Bis zum

29. September 2026

i2030 läuft den Berlin Marathon 2026

Mit dem Berlin-Marathon 2026 steht ein wieder ein Event für Engagement, Ausdauer und Leistungsbereitschaft vor der Tür – Werte, die auch das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ seit seinem Startschuss täglich lebt. Als großangelegtes Infrastrukturprojekt, das die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) vorantreiben, steht i2030 für eine für die Planung für den Schienenausbau der Zukunft. Neue Gleise, moderne Bahnhöfe und mehr Verbindungen sollen die wachsende Bevölkerung der Hauptstadtregion umweltfreundlich bewegen – ein langfristiges Vorhaben, das mit den gleichen Herausforderungen kämpft wie Marathonläufer:innen: Es erfordert eine gut durchdachte Vorbereitung, Durchhaltevermögen und den unbedingten Willen, das Ziel zu erreichen. Das macht den Marathon nicht nur zum Spiegelbild von Projekten wie i2030, die eine weitreichende Wirkung anstreben, sondern auch zur Inspiration.

Diesmal bestreitet Heiko den Marathon für i2030. Der Berliner nimmt regelmäßig an Laufevents teil und kennt die Trainingsroutinen. Bei seinen Übungsläufen kommt er viel in Berlin und Brandenburg herum. Er ist Beobachter beim Thema Mobilität und sieht die Unterschiede, wie die Menschen in Stadt und Land unterwegs sind. Die verschiedenen Bedürfniss finden auch bei den i2030-Planungen ihre Berücksichtigung. Wir begleiten Heiko bei seiner Vorbereitung und den entscheidenen Tag des Marathons.  

Noch vier Wochen bis zum Marathon

Heiko zeigt, warum gute Verbindungen entscheidend sind.

Wer gut unterwegs ist, kommt besser ans Ziel. Das merkt Heiko nicht nur auf seinen Trainingsrunden für den Berlin-Marathon.

Das Projekt i2030 sorgt für bessere Verbindungen in der Hauptstadtregion: Acht Ausbaukorridore für Regional- und S-Bahn, bis zu 100 Stationen und bis zu 200 Kilometer Strecke neu oder reaktiviert. Das ist der Planungsumfang für mehr Schiene in Berlin und Brandenburg.

Denn alle Menschen brauchen gute Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, zur Schule, in die Freizeit und zurück.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #Schiene #Mobilität

Marathon-Testimonial

Heiko zeigt, warum mehr Platz auf der Schiene gebraucht wird.

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg wächst. Und mit ihr der Bedarf an Mobilität.

Am Ostkreuz kann unser Läufer Heiko im fast im 90-Sekundentakt mit der S-Bahn abfahren. Auf dem Land kommen die Züge eher im Stundentakt.

Infrastruktur passend auf die Bedürfnisse der Menschen planen, ist eine der Herausforderungen im Projekt i2030. Das bedeutet konkret: Mehr Platz schaffen, Engpässe auf der Schiene beseitigen, neue Quartiere anbinden und Standorte aufwerten. So schaffen wir Platz für alle.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #ÖPNV #Schiene

Marathon-Testimonial

Heiko zeigt, warum Ausdauer große Projekte voranbringt

Am Tag des Marathons kann sich Heiko belohnen: Wenn er an den Start geht, zahlt sich die monatelange Vorbereitung mit den vielen tausend kleinen Schritten aus.

Ein Marathon läuft sich nicht von allein und braucht eine ineinander verzahnte Vorbereitung aus Training, Ernährung, Struktur und Planung.

So auch beim Projekt i2030: Rund 150 Mitarbeitende sorgen für detaillierte Planungsgrundlagen, erfolgreiche Planfeststellungsverfahren, finanzielle Absicherung und frühe Kommunikation mit allen Beteiligten.

Das Band am Ende durchtrennen, ist der große Moment am Ziel, dem viele kleine Meilensteine vorangehen.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #Mobilität #BerlinMarathon

Marathon-Testimonial

Heiko Schönborn zeigt, warum i2030 ein Projekt von Menschen für Menschen ist und alle verbindet und bewegt.

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Rechtskräftige Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Rechtskräftige Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

15. Juli 2026

An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben
An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Nach Abschluss des Nachprüfungsverfahrens zur S-Bahn-Ausschreibung für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd (SBSNS-II) ist am 8. Juli 2026 der rechtskräftige Zuschlag an das Bieterkonsortium aus S-Bahn Berlin, Siemens Mobility und Stadler Deutschland erteilt worden. Damit kann der Herstellungsprozess für die neuen S-Bahn-Fahrzeuge – insgesamt 350 Halbzüge mit 1.400 Wagen – jetzt beginnen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Länder in diesem Prozess mit großem Engagement als Vergabestelle unterstützt und wird auch künftig das Vertragsmanagement durchführen.

Auf der heutigen Pressekonferenz stellten Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde, Vertreter des beauftragten Konsortiums sowie die Geschäftsführungen des VBB und der S-Bahn-Berlin den Projektstart der Öffentlichkeit vor.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Mit der Zuschlagserteilung für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd machen wir den nächsten großen Schritt zur Modernisierung der Berliner S-Bahn. Die 350 neuen Halbzüge kommen nicht nur den Fahrgästen auf diesen Strecken zugute – sie legen zugleich den Grundstein dafür, das Angebot mit der weiter steigenden Fahrgastnachfrage und der Inbetriebnahme neuer Strecken auszubauen.“

Stefan Evers, Bürgermeister und Senator für Finanzen: „Die Stärke einer Stadt zeigt sich nicht in Sonntagsreden, sondern am Montagmorgen. Dann, wenn Millionen Menschen zuverlässig zur Arbeit kommen, Unternehmen planen können und der Alltag funktioniert. Mit der heutigen Entscheidung stellen wir die Weichen für einen modernen, leistungsfähigen und verlässlichen S-Bahn-Verkehr in den kommenden Jahren. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Berlin auch in Zukunft zuverlässig funktioniert.“ 

Robert Crumbach, Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Auch das Land Brandenburg profitiert von dem Zuschlag, da die S-Bahn die Wohnortattraktivität im Berliner Umland erheblich stärkt und den Pendlern aus Brandenburg eine verlässliche und schnelle Anbindung an das Berliner Stadtzentrum garantiert. Mit dem geplanten Bau eines neuen Werkstattstandortes in Fredersdorf leistet auch Brandenburg seinen Anteil, die nötigen Wartungskapazitäten für die Zugflotte zu stellen.“

Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH: „Die Freude bei der S-Bahn Berlin ist riesig – die endgültige Vergabe schafft eine langfristige Perspektive für unsere über 3.000 Kolleginnen und Kollegen. Denn als S-Bahn Berlin übernehmen wir weiterhin den Betrieb und eine entscheidende Rolle bei der Instandhaltung der neuen Flotte. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir dafür sorgen, dass die Fahrzeuge für unsere Fahrgäste verlässlich, pünktlich, sicher und sauber am Bahnsteig stehen werden.“

Michael Peter, CEO Siemens Mobility: „Als Technologieunternehmen mit Berliner Wurzeln treiben wir die Zukunft der Hauptstadtmobilität aktiv voran. Mit innovativen Fahrzeugen, digitalen Technologien und intelligenter Instandhaltung schaffen wir gemeinsam mit unseren Partnern die Grundlage für ein leistungsfähiges, nachhaltiges und zukunftsorientiertes S-Bahn-System für Berlin“.

Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident der Stadler Rail AG: „Die neuen Züge für die Berliner S-Bahn werden dort gebaut, wo sie fahren: in Berlin. Unsere Fahrzeuge haben sich auf dem Ring über mehr als 120 Millionen Kilometer bewährt – genau dieses Konzept entwickeln wir nun gemeinsam mit unseren Partnern für das gesamte Netz weiter. Für Stadler ist dieser Auftrag ein klares Bekenntnis zur Fertigung in der Hauptstadtregion. Ich danke den Ländern Berlin und Brandenburg für ihr Vertrauen.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB: „Mit dem rechtskräftigen Zuschlag schließen wir ein herausforderndes und komplexes Vergabeverfahren erfolgreich ab. Nun kommt es darauf an, dass die neuen Fahrzeuge pünktlich geliefert werden. Im Ergebnis werden wir eine moderne Fahrzeugflotte im S-Bahnnetz haben, die gut für die zukünftigen Anforderungen gerüstet ist und den Fahrgästen viel Freude bereiten wird. “

Die wichtigsten Punkte des neuen Verkehrsvertrags

Betriebsaufnahme und Einflottung der neuen S-Bahn-Fahrzeuge starten zum Jahresbeginn 2032 und werden planmäßig 2038 abgeschlossen sein. Die Neufahrzeuge ersetzen in beiden Teilnetzen die Fahrzeuge der Bestandsbaureihen 480 und 481. Der Verkehrsvertrag über die Betriebsleistungen wird für einen Zeitraum von 15 Jahren geschlossen.
Der Instandhaltungsvertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren und sichert die Instandhaltungsleistungen über die gesamte Lebensdauer der Neufahrzeuge. Die Instandhaltung erfolgt in Bestandswerkstätten der S-Bahn Berlin GmbH, darunter das Werk in Schöneweide. Alle entsprechenden Werkstätten werden für die Wartung der neuen Fahrzeuge ertüchtigt. Zudem wird ein neues S-Bahn-Instandhaltungswerk in Fredersdorf-Vogelsdorf errichtet, um die Wartung der erweiterten Flotte zu gewährleisten.

Alle Fahrgäste können sich auf neue Fahrzeuge freuen, die über eine vollständige Klimatisierung, moderne Fahrgastinformationssysteme, automatische Schiebetritte für die barrierefreie Nutzung und Videotechnik verfügen sowie strenge Lärmschutzanforderungen erfüllen.

Mit dem Zuschlag geht jetzt auch die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Berlin (LSFB) an den Start, die als neue Säule für den S-Bahn-Betrieb der Zukunft errichtet wurde. Die LSFB ermöglicht nicht nur eine nachhaltige Finanzierung der Fahrzeuge und der Werkstattum- und -neubauten, sondern auch ein professionelles, langfristiges Monitoring der Qualität öffentlich finanzierter Fahrzeuge und Werkstätten.

Begleitend zur SBSNS-II-Vergabe haben die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der DB InfraGO die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ab Anfang der 2030er Jahre in der neuen Steuerungs- und Dispositionszentrale (SDZ) für die Berliner S-Bahn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infrastrukturbetreibers und des Verkehrsunternehmens künftig in einer zentralen Leitstelle zusammenarbeiten. Das schafft gute Voraussetzungen für ein schnelles, abgestimmtes Reaktionsmanagement im Störungsfall und eine durchgängige Kommunikation gegenüber den Fahrgästen.

Im Projekt i2030 wird der Ausbau der Infrastruktur, die mit den neuen Fahrzeugen kommen wird, gesteuert und geplant. 

i2030-Sportshirts für die Kinder der Robinsonschule in Bernau

Übergabe der i2030-Trikots an die Robinson Schule in Bernau zusammen mit dem Bürgermeister André Stahl, Foto: Stadt Bernau

Projekt i2030 übergibt Trikotset an die Fußballspieler vom FC Neuenhagen 1913 e.V.

1. Juli 2026

Die Robinsonschule ist eine öffentliche Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ in der Trägerschaft des Landkreises Barnim. Das Sportleben steht neben vielen anderen Angeboten im Mittelpunkt des Schullebens. Die Kinder bekommen nun kurz vor den Sommerferien Sport T-Shirts vom Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ feierlich überreicht. Sie werden bei kommenden Tunieren im Zweifelderball, Fußball, Tischtennis und weiteren Wettkämpfen zum Einsatz kommen. André Stahl, Bürgermeister der Stadt Bernau, begleitete die Übergabe. Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 15 allgemeinbildende und sonderpädagogische Schule. Schon dadurch ergeben sich Herausforderungen an den öffentlichen Nahverkehr, da viele Schülerinnen und Schüler auch aus umliegenden Gemeinden nach Bernau zum Lernen kommen. Auch aus diesem Grund unterstützt der Bürgermeister als Botschafter den Ausbau für den 10-Minuten-Takt der S-Bahnlinie S2.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem VBB den langfristigen Infrastrukturausbau im Regional- und S-Bahnverkehr. Schienenprojekte bedeuten allerdings viele Jahre der Planung, bevor der Bau starten kann.  Neben Zeit und Geld ist genauso die breite Zustimmung der Menschen vor Ort ein wichtiges Element für das Gelingen der Vorhaben. Darum unterstützt das Projekt i2030 engagierte Schulprojekte und Vereine aus der Region, um die geplanten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr bekannt zu machen.

Ein Teilprojekt innerhalb des Maßnahmenpakets für die S-Bahn ist die Erweiterung des 10-Minutentaktes auf der S2 Richtung Bernau. Heute führt der 10-Minuten-Takt bis nach Buch. Die laufenden Planungen untersuchen, welcher Infrastrukturausbau nötig ist, um alle 10 Minuten über Röntgental und Zepernick nach Bernau zu fahren. Die Vorplanung wird durch die Länder Berlin und Brandenburg finanziert und durch die Deutsche Bahn durchgeführt. Mit den Ergebnissen soll eine Vorzugsvariante festgelegt werden. Sie bildet die Grundlage für die weitere Planung und Finanzierung. In den Prozess werden die Kommunen an der Strecke rechtzeitig eingebunden.

Bürgermeister André Stahl setzt sich als i2030-Botschafter (www.i2030.de/botschafter-in) für den besseren Takt bei der S-Bahn ein. Täglich nutzen zahlreiche Pendler*innen die S-Bahnverbindung, um zu ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu kommen. Die Stadt ist mittlerweile auf über 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten Jahren angewachsen und Mobilität ist eines der zentralen Themen. 

Weitere Kooperationen befinden sich in Abstimmung mit Kommunen und Bezirken, die eng bei der Erweiterung der Schieneninfrastruktur mit dem Projekt i2030 zusammenhängen.

Mehr Infos zur Robinsonschule: https://robinsonschule-bernau.de/startseite/

Mehr Infos zum S-Bahn-Maßnahmenpaket: https://www.i2030.de/sbahn/

Infoveranstaltungen in Vetschau und Kolkwitz

In Vetschau und Kolkwitz fanden Infoveranstaltungen zum Ausbaukorridor Lübbenau - Cottbus statt. Insgesamt gab es eine positive Resonanz.

Infoveranstaltungen in Vetschau und Kolkwitz

In Vetschau und Kolkwitz fanden Infoveranstaltungen zum Ausbaukorridor Lübbenau - Cottbus statt. Insgesamt gab es eine positive Resonanz.

Beim i2030-Teilprojekt zweigleisiger Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus starten dieses Jahr die Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026. 

Zu der Baumaßnahme, den laufenden Vorbereitung und den Schienenersatzverkehren während der Vollsperrung auf der Strecke informierte die DB InfraGO AG.

Die beiden Informationsveranstaltungen stießen auf großes Interesse. Rund 70 Bürgerinnen und Bürger informierten sich am 16. Juni in Vetschau  2026, in Kolkwitz am 24. Juni 2026 folgten etwa 140 Gäste der Einladung. 

Als Referenten standen Peter Nußbaum, Projektleiter der DB InfraGO, Carsten Pröber, Baulärmverantwortlicher der DB Engineering & Consulting, Hagen Byhain, Projektleiter der ausführenden Arbeitsgemeinschaft (ARGE), sowie der Stakeholdermanager der DB InfraGO Rede und Antwort. Hier können Sie die gezeigte Präsentation einsehen. 

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen zum Ersatzverkehr, Bahnübergangssperrungen, Schrankenschließzeiten sowie zu den Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort.