SÜD-OST;Streckenausbau,Um- bzw. Neubau von Stationen

Berlin – Cottbus / Bahnhof Königs Wusterhausen

Die Fahrgastzahlen auf dieser Strecke sind in der Vergangenheit bereits deutlich gestiegen und sollen bis 2030, im Vergleich zu heute, bis zu 95 Prozent anwachsen. Die Infrastruktur ist bislang für eine steigende Nachfrage nicht ausgerichtet. Es zeichnen sich folgende Lösungsmöglichkeiten ab.

Herausforderungen

  • Prognose: Fahrgastnachfrage steigt bis 2030 abschnittsweise um voraussichtlich bis zu 95 Prozent im Vergleich zu heute.
  • Die eingleisige Führung durch den Bahnhof Königs Wusterhausen ist ein sogenannter "Flaschenhals", der den reibungslosen Betriebsablauf beeinträchtigen kann.
  • Die Strecke ist auf dem 29 km langen Abschnitt Lübbenau – Cottbus nur eingleisig ausgebaut. Dies führt häufig zu Verspätungsübertragungen auf die Gegenrichtung und setzt dem Einsatz zusätzlicher Züge enge Grenzen.

Mögliche Lösungen

  • Planung und Bau eines zweiten Gleises zwischen Lübbenau – Vetschau – Cottbus, um einen stabilen Halbstundentakt gewährleisten zu können.
  • Ausbau des "Nordkopfes" in Königs Wusterhausen im Sinne der Herstellung einer durchgehenden, von der S-Bahn unabhängigen Zweigleisigkeit für die Fernbahn.
  • Planung und Bau eines Kehrgleises in Königs Wusterhausen zum Abstellen der dort endenden Züge der RB22.

Wo befinden wir uns?

Presse - Süd - Ost | Radio Eins vom 06.05.2019:
Brandenburg hofft auf Strukturhilfen für die Bahnstrecken in der Lausitz
Brandenburgs Ministerpräsident Woidke kämpft für Geld vom Bund und der EU für den Strukturwandel in der Lausitz – um ihn „abzufedern“. Projekte wie der Ausbau von 5G oder eine bessere Infrastruktur sollen die Region attraktiver machen. Sogenannte Leuchtturmprojekte sind laut Staatskanzlei der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Lübbenau-Cottbus, die Ansiedlung von Forschungsinstituten, der Aufbau einer Medizinausbildung an der BTU Cottbus-Senftenberg, der Aufbau des Mobilfunkstandards 5G für die BASF Schwarzheide und für autonomes Fahren am Lausitzring. (Foto: Brandenburger Staatskanzlei)
Presse - Süd - Ost | Lausitzer Rundschau vom 15.3.2018:
Verkehrsministerin Schneider im Interview: „Der Spreewald kriegt den Pendelzug“
Kathrin Schneider im Interview (Foto: VBB)
Kathrin Schneider im Interview: "Zwischen Lübben und Cottbus soll alle zwei Stunden ein 70 Plätze umfassender Triebwagen der ODEG pendeln und an allen Unterwegsbahnhöfen, also auch in Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf, halten. Wir wollen diesen Zug jetzt für ein Jahr testen – und wenn er gut genutzt wird, bleibt er dauerhaft bestehen." (Foto: VBB)
Presse - Süd - Ost | Lausitzer Rundschau vom 5.1.2018
Regionaler Bahnverkehr in der Region soll besser werden
RE2 ODEG (Foto: ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH)
RE2 ODEG (Foto: ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH)
Hintergrund i2030
Allgemein

Hintergrund

Nirgendwo in Deutschland steigen die Fahrgastzahlen im Stadt- und Regionalverkehr so stark wie in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Seit Jahren laufen Studien zu Entwicklungsperspektiven des Nahverkehrs.

Mehr