Bahnhof Fangschleuse eingeweiht

Offizielle Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse, Foto: VBB/Stapf

Bahnhof Fangschleuse eingeweiht

11. September 2026

Offizielle Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse, Foto: VBB/Stapf
Offizielle Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse, Foto: VBB/Stapf
Neuer Bahnhof in kurzer Bauzeit • Mehr Gleise, längere Bahnsteige • Vorbereitungen für Güterverkehr auf Hochtouren
 

Der Bahnhof Fangschleuse ist heute offiziell eingeweiht worden. Vertreter der Deutschen Bahn (DB), des Bundesverkehrsministeriums, des Infrastrukturministeriums Brandenburg, des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg und der Gemeinde Grünheide enthüllten am Vormittag den Stationsnamen am Eingang. Der neue Bahnhof ist bereits Mitte August in Betrieb gegangen.

Mit längeren Bahnsteigen und neuen Gleisen ist er deutlich leistungsfähiger als die frühere Station. An den 220 Meter langen Bahnsteigen können auch achtteilige Regionalzüge halten. So lassen sich mehr Reisende befördern. Aktuell stehen zwei Gleise zur Verfügung, ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember werden vier Gleise genutzt werden können. Zusätzlich stehen dann drei weitere Gleise für den Güterverkehr bereit – eine Anbindung an das Industriegebiet. Ebenfalls bis dahin wird die Photovoltaikanlage auf den Bahnsteigdächern in Betrieb gehen. Sie leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Der Bau dauerte weniger als anderthalb Jahre. In dieser Zeit wurden für den neuen Bahnhof zwölf Kilometer Gleise verlegt, hinzu kommt die dazugehörige Technik, wie beispielsweise Oberleitungen. 40 Weichen wurden aufgebaut. 160.000 Tonnen Erde mussten bewegt werden. Auf der Baustelle galt es, 70 Planungsbüros und Baufirmen zu koordinieren.

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Brandenburg: „Der Bahnhof wurde in Rekordzeit fertiggestellt. Das war vor allem dank der engen Zusammenarbeit aller Partner möglich. Bahn, Bund, Land und Kommune haben gemeinsam Akzente gesetzt und damit gezeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Der neue Bahnhof mit seinen Gleisanlagen unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Schiene.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Der Bahnhof Fangschleuse zeigt: Deutschland kann dringend benötigte Infrastruktur schnell errichten. Wenn Bund, Land, Kommune und Bahn an einem Strang ziehen, entstehen in kurzer Zeit leistungsfähige Lösungen für die Menschen und die Wirtschaft. Der neue Bahnhof schafft mehr Kapazität im Regionalverkehr und stärkt zugleich die Schiene als Rückgrat eines starken Industriestandorts. Genau dieses Tempo und diese Zusammenarbeit wollen wir als Standard für ganz Deutschland etablieren.“Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Ja, es ist keine Selbstverständlichkeit. Immer wieder lauern Probleme und Schwierigkeiten bei Infrastrukturprojekten. Deshalb freuen wir uns über jede Schieneninfrastrukturmaßnahme die fertig wird, ganz besonders, wenn es schnell und weitgehend problemlos gelaufen ist. Mit dem Neubau des Bahnhofs Fangschleuse und den deutlich erweiterten Kapazitäten im Personenverkehr setzen wir ein deutliches Zeichen für eine noch leistungsfähigere, moderne und nachhaltige Schieneninfrastruktur im Land Brandenburg. Drei Züge pro Stunde und Richtung sorgen für eine deutlich bessere Anbindung innerhalb des Landkreises Oder-Spree, in weitere Regionen Brandenburgs und ins benachbarte Berlin. Damit werden Arbeitsplätze schneller und komfortabler erreichbar und die Region als wichtiger Wirtschaftsstandort in Brandenburg weiter gestärkt.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB): „Die Eröffnung des Bahnhofs Fangschleuse ist ein weiteres wichtiges Puzzlestück, das sich nahtlos in das große Bild des Ausbaus der Kapazitäten im Regionalverkehr einfügt. Mit der Verlängerung der Bahnsteige in Fangschleuse und an den anderen Stationen auf der Linie RE1 kommt der Ausbau des Schienennetzes für Berlin und Brandenburg einen bedeutenden Schritt voran. Ab Dezember 2026 profitieren fast alle Fahrgäste zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) von mehr achtteiligen Zügen, die neu ganztags und auch am Wochenende insgesamt 800 Sitzplätze statt bisher circa 630 bieten.“

Arne Christiani, Bürgermeister der Gemeinde Grünheide (Mark): „Mit der heutigen Einweihung des Bahnhofs Fangschleuse ist ein weiterer Meilenstein in der Vielzahl der Infrastrukturprojekte in der Gemeinde Grünheide (Mark) erreicht. Der neue Bahnhof Fangschleuse mit seinen modernen Anlagen und dem dazugehörigen Umfeld ist ein Beleg für die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Die Gemeinde Grünheide (Mark) verfügt nun über einen leistungsfähigen Bahnhof mit besten Voraussetzungen für Reisende und Pendler sowie für das Bahnhofsumfeld. Der Dank der Gemeinde Grünheide (Mark) gebührt allen am Projekt ‚Bahnhof Fangschleuse‘ Beteiligten.“

Generalsanierung Hamburg – Berlin: Ersatzangebot im Regionalverkehr ab 01.08.2025

Symbolbild generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin, Foto: VBB

Generalsanierung Hamburg – Berlin: Ersatzangebot im Regionalverkehr ab 01.08.2025

Symbolbild generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin, Foto: VBB
Symbolbild generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin, Foto: VBB

Berlin, Hamburg, 10. Februar 2025, Pressemitteilung des Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH

Die Generalsanierung der Strecke Hamburg – Berlin vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 führt zu Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Berlin und Brandenburg. Ab sofort sind in der VBB-Fahrinfo sowie in den VBB-Apps und auch in der Reiseauskunft auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator die Fahrplandaten abrufbar, so dass sich Reisende bereits ein halbes Jahr im Voraus über mögliche Verbindungen informieren können. Feinheiten und Korrekturen werden jedoch hier noch nach und nach eingearbeitet, sodass voraussichtlich ab Mitte/Ende März der vorgesehene Fahrplan abrufbar sein wird.

Als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, werden in Spitzenzeiten entlang der gesamten Strecke Hamburg–Berlin über 170 Busse zum Einsatz kommen. Diese verkehren auf insgesamt 26 Linien und legen täglich bis zu 86.000 Kilometer zurück.

Die Linien fahren wie folgt:

Für die Region Berlin und Brandenburg ergeben sich durch die Sperrungen umfangreiche Änderungen auf der Hamburger Bahn und darüber hinaus auch abschnittsweise bei den darauf zulaufenden Linien. So sind neben der Linie RE8 Berlin <> Wittenberge <> Schwerin <> Wismar auch die Linien RE6 zwischen Perleberg und Wittenberge, die S1 zwischen Osterburg und Wittenberge sowie die RB73 betroffen.

Um weiterhin eine schnelle Verbindung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sicherzustellen und die Ersatzverkehre entlasten zu können, wird für die Zeit der Baumaßnahmen eine Direktverbindung von Schwerin nach Berlin als RE85 angeboten. Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt über Bad Kleinen, Güstrow, Neustrelitz (Halt nur in Richtung Schwerin) und Oranienburg nach Berlin.

Durch parallele Baumaßnahmen zwischen Neuruppin Rheinsberger Tor und Kremmen bzw. Velten sind auch die Linien RE6 und RB55 auf diesem Abschnitt unterbrochen. Während zwischen Neuruppin und Kremmen Ersatzbusse zum Einsatz kommen, fährt die Linie RE6 von Perleberg kommend ab Neuruppin umgeleitet über Löwenberg und Oranienburg weiterhin bis nach Berlin.

Ein Teil der zwischen Nauen und Berlin-Spandau entfallenden Regionalverkehrslinien kann auf die Bahnstrecke von Berlin-Spandau nach Dallgow-Döberitz und Wustermark umgeleitet werden. An den Stationen Wustermark, Elstal, Dallgow-Döberitz und Berlin-Staaken besteht somit ein deutlich verdichtetes Angebot für Fahrgäste aus dem Bereich Falkensee und Brieselang. Zudem kann die Kapazität der dort auch weiterhin planmäßig verkehrenden Linien RE4 und RB21 deutlich gesteigert werden.

Die Linie RE2 fährt von der Berliner Stadtbahn aus kommend über Berlin-Spandau und Dallgow-Döberitz nach Hennigsdorf. Sie ersetzt damit auch die Linie RE6 auf diesem Abschnitt.

Die Linie RE6 fährt verkürzt zwischen Perleberg und Berlin, wird jedoch wegen weiterer Baumaßnahmen zwischen Neuruppin und Berlin umgeleitet und hält neu in Löwenberg (Mark), Oranienburg und Berlin Gesundbrunnen.
Zwischen Kremmen und Hennigsdorf fährt die Linie RB55 (mit Halt an allen Stationen) und außerdem Pendelfahrten des RE6 (hält nur in Kremmen, Velten, Hennigsdorf). Zwischen Hennigsdorf und Berliner Innenstadt fährt die Linie RE2, zwischen Neuruppin und Kremmen fahren Busse als Ersatz

Die Linie RE8 fährt vom Flughafen BER kommend über die Berliner Stadtbahn, Berlin-Spandau und Dallgow-Döberitz nach Elstal.

Als weiträumige Umleitungsverbindung fährt die Sonderlinie RE85 zwischen Schwerin Hbf und Berlin Südkreuz mit Halten in Bad Kleinen, Güstrow, Waren (Müritz), Neustrelitz (nur in Richtung Schwerin), Oranienburg, Berlin Gesundbrunnen, Berlin Hbf und Berlin Potsdamer Platz.

Die Linie RB10 entfällt komplett.

Die Linie RB14 fährt vom Berliner Nord-Süd-Tunnel aus über Berlin-Spandau und Dallgow-Döberitz nach Wustermark.

Die Linie RB54 fährt weiterhin zwischen Rheinsberg (Mark) und Löwenberg (Mark), jedoch zu etwas angepassten Fahrzeiten, damit der zusätzliche RE6 auf dieser Strecke ebenfalls fahren kann.

Die Linie RB73 fährt nicht zwischen Wusterhausen (Dosse) und Neustadt (Dosse). Als Ersatz können die Ersatzverkehrslinie R sowie die Linienbusse der ORP genutzt werden.

Das Ersatzkonzept auf der Straße baut auf diesem verdichteten Zugangebot auf. Kernstück des Ersatzverkehrs im Land Brandenburg ist die überregionale Linie X4, die von Wittenberge aus über Perleberg und den Verlauf der B5 mit Halt in Kyritz und Nauen nach Wustermark fährt. Von dort aus fährt sie weiter bis Brieselang, um die Gemeinde schnell an den Bahnhof Wustermark anzubinden. Dort ist jeweils mit kurzer Umsteigezeit in die Züge eine Weiterfahrt nach Berlin möglich.

Ergänzt wird die Linie X4 um weitere regionale Angebote im Ersatzverkehr, die an zentralen Knotenpunkten mit kurzen Umsteigezeiten miteinander verknüpft werden. Durch ein dichtes Taktangebot und zentrumsnahe Haltestellen der Ersatzbusse sollen die Einschränkungen für die Fahrgäste im Rahmen der Möglichkeiten reduziert werden. Die Busse des Ersatzverkehrs binden auch den Raum Falkensee an die Station Dallgow-Döberitz an.

In Wustermark und Dallgow-Döberitz bestehen jeweils Anschlüsse von den Ersatzbussen zum Zugverkehr.
Im Raum Falkensee, Finkenkrug und Brieselang ergänzen sich Ersatzverkehr und kommunale Busverkehre

Die vollständige Übersicht über alle Bahn- und Ersatzbuslinien erhalten Sie auch im Liniennetz.

Fernzüge fahren weiterhin zwischen Hamburg und Berlin. Die Verbindung bleibt hinsichtlich Zugdichte, Fahrzeit und Preis attraktiv. Mit bis zu 65 täglichen ICE-Fahrten – davon 36 direkt – bietet die DB zwischen den beiden größten Städten Deutschlands durchgehend ein verlässliches Angebot: Stündlich mit umsteigefreien Direktverbindungen, meist als lange ICE 4-Züge für bis zu 830 Reisende. Wie bei vorherigen Baumaßnahmen fahren die Züge über Uelzen und Stendal. Die Fahrzeit zwischen Hamburg und Berlin verlängert sich um 45 Minuten. Die Fernzüge halten auch in Salzwedel und Stendal und meist stündlich wechselnd zusätzlich in Lüneburg bzw. Uelzen. Zwischen Wittenberge bzw. Ludwigslust und Hamburg verkehren zum Start der Generalsanierung direkte Ersatzbusse (IC-Busse).

Liniennetze zum Download:

Team NextStation

in Kooperation mit:

Unser Ansatz

Zukunftsstationen entstehen aus starken Partnerschaften

i2030 schafft die Voraussetzungen für mehr Schiene in Berlin und Brandenburg. Durch neue Strecken und Stationen verbessert sich die Mobilität in der Metropolregion.

Damit neue Stationen ihre Wirkung entfalten, braucht auch ihr Umfeld Aufmerksamkeit: Stadtentwicklung, Erschließung, Genehmigungen, Beteiligung und Mobilitätsangebote müssen parallel geplant werden.

Als Team NextStation entwickeln wir mit der TU Berlin und der DB mindbox neue Formen der Zusammenarbeit. So kommen alle relevanten Akteure frühzeitig zusammen und schaffen die Grundlage für lebenswerte, gut erreichbare Bahnhöfe.

Unser Anspruch 

Die Praxis

Gemeinsam planen.
Gemeinsam umsetzen. 
Unser Real-Labor: Düppel-Kleinmachnow

Die geplante Station Düppel–Kleinmachnow an der Potsdamer Stammbahn dient als Beispiel, um neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Hier bearbeiten wir gemeinsam zentrale Fragestellungen:

  • Welche Flächen müssen gesichert werden?
  • Welche Verwaltungsentscheidungen sind erforderlich?
  • Wie greifen Infrastruktur und Stadtentwicklung ineinander?
  • Welche Anforderungen ergeben sich für das Bahnhofsumfeld?
  • Welche Perspektiven müssen berücksichtigt werden?

Gemeinsam mit Kommunen, Deutscher Bahn, Landesverwaltungen, Wissenschaft und weiteren Partnern entwickeln wir konkrete Arbeitspakete, koordinieren deren Umsetzung und dokumentieren die Erfahrungen.

Die Perspektive

Aus Erfahrungen wird Orientierung –
ein Leitfaden für zukünftige Bahnhofsentwicklungen.

Die Erfahrungen aus Team NextStation fließen Schritt für Schritt in einen Praxisleitfaden ein. Er unterstützt Kommunen und Projektpartner dabei, Bahnhofsumfelder frühzeitig gemeinsam zu entwickeln. 

Stakeholderübersicht Team NextStation
Foto: Berliner S-Bahn-Museum

Unser Anspruch 

Gemeinsam mit Kommunen, Deutscher Bahn, Landesverwaltungen, Wissenschaft und weiteren Partnern entwickeln wir konkrete Arbeitspakete, koordinieren deren Umsetzung und dokumentieren die Erfahrungen.

Projektfortschritt

Was bewegt Team NextStation gerade?

Von Workshops über konkrete Arbeitspakete bis zu neuen Erkenntnissen: Begleiten Sie den Arbeitsprozess in Düppel-Kleinmachnow und erfahren Sie, was das Projekt aktuell bewegt und welche nächsten Schritte anstehen.

22. - 23. SEPTEMBER 2026

Messe

InnoTrans 2026

Auf der InnoTrans 2026 hatten wir die Gelegenheit, das Team NextStation vorzustellen, mit unterschiedlichen Akteuren aus der Branche ins Gespräch zu kommen und bestehende Stakeholder-Dialoge weiterzuführen.

Dabei ging es vor allem um den Austausch von Erfahrungen, Perspektiven und Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit.

InnoTrans 2026 Team NextStation
Tag der Schiene 2026 BTC Haveland

18. SEPTEMBER 2026

Aktionstag

Tag der Schiene

Beim Tag der Schiene auf dem BahnTechnologie Campus Havelland konnten wir zahlreiche Gespräche mit Schüler und Schülerinnen aus Berlin und Brandenburg führen und ihre Perspektiven kennenlernen. Orientiert an unserer Leitfrage „Was braucht ein Zukunftsbahnhof?“, ging es um ihre Ideen, Wünsche und Erwartungen an die Bahnhöfe von morgen. 

Unterstützt wurden wir dabei vom Bauhaus Innovation Lab, das einen kleinen kreativen Workshop angeboten hat. Die Schüler und Schülerinnen konnten dabei ihre Ideen zeichnerisch festhalten.

12. MAI 2026

Workshop

Work and Pizza

Im Rahmen des TeamNextStation fand eine sehr lebendige „Work & Pizza“-Session mit dem Thema „Anforderungen an Bahnhaltestelle“ statt.

Organisiert von Prof. Dr.-Ing. Birgit Milius (TU Berlin) und zusammen mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern konnte sich weiter Mitglieder des TeamNextStation anhand von Steckbriefen in unterschiedlichste Nutzergruppen von Regionalbahnhaltestellen hineinversetzen. Ziel war es, die unterschiedlichen Herausforderungen und Anforderungen zu ermitteln und Gemeinsamkeiten bei den Nutzenden herauszuarbeiten.
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Work and Pizza

27. FEBRUAR 2026

Workshop

i2030-Aktionstag zur Gestaltung von Zukunftsstationen

Dieser Auftaktworkshop brachte die Gruppe zuerst auf einen gemeinsamen Wissenstand und nach einer Einordnung von Teamrollen wurden die nächsten aktiven Schritte vereinbart.
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i2030 beim Berlin Marathon 2026

Damit es auch auf

der Schiene Läuft

Tag(e)
Stunde(n)
Minute(n)
Sekunde(n)

Bis zum

29. September 2026

i2030 läuft den Berlin Marathon 2026

Mit dem Berlin-Marathon 2026 steht ein wieder ein Event für Engagement, Ausdauer und Leistungsbereitschaft vor der Tür – Werte, die auch das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ seit seinem Startschuss täglich lebt. Als großangelegtes Infrastrukturprojekt, das die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) vorantreiben, steht i2030 für eine für die Planung für den Schienenausbau der Zukunft. Neue Gleise, moderne Bahnhöfe und mehr Verbindungen sollen die wachsende Bevölkerung der Hauptstadtregion umweltfreundlich bewegen – ein langfristiges Vorhaben, das mit den gleichen Herausforderungen kämpft wie Marathonläufer:innen: Es erfordert eine gut durchdachte Vorbereitung, Durchhaltevermögen und den unbedingten Willen, das Ziel zu erreichen. Das macht den Marathon nicht nur zum Spiegelbild von Projekten wie i2030, die eine weitreichende Wirkung anstreben, sondern auch zur Inspiration.

Diesmal bestreitet Heiko den Marathon für i2030. Der Berliner nimmt regelmäßig an Laufevents teil und kennt die Trainingsroutinen. Bei seinen Übungsläufen kommt er viel in Berlin und Brandenburg herum. Er ist Beobachter beim Thema Mobilität und sieht die Unterschiede, wie die Menschen in Stadt und Land unterwegs sind. Die verschiedenen Bedürfniss finden auch bei den i2030-Planungen ihre Berücksichtigung. Wir begleiten Heiko bei seiner Vorbereitung und den entscheidenen Tag des Marathons.  

Noch vier Wochen bis zum Marathon

Heiko zeigt, warum gute Verbindungen entscheidend sind.

Wer gut unterwegs ist, kommt besser ans Ziel. Das merkt Heiko nicht nur auf seinen Trainingsrunden für den Berlin-Marathon.

Das Projekt i2030 sorgt für bessere Verbindungen in der Hauptstadtregion: Acht Ausbaukorridore für Regional- und S-Bahn, bis zu 100 Stationen und bis zu 200 Kilometer Strecke neu oder reaktiviert. Das ist der Planungsumfang für mehr Schiene in Berlin und Brandenburg.

Denn alle Menschen brauchen gute Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, zur Schule, in die Freizeit und zurück.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #Schiene #Mobilität

Marathon-Testimonial

Heiko zeigt, warum mehr Platz auf der Schiene gebraucht wird.

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg wächst. Und mit ihr der Bedarf an Mobilität.

Am Ostkreuz kann unser Läufer Heiko im fast im 90-Sekundentakt mit der S-Bahn abfahren. Auf dem Land kommen die Züge eher im Stundentakt.

Infrastruktur passend auf die Bedürfnisse der Menschen planen, ist eine der Herausforderungen im Projekt i2030. Das bedeutet konkret: Mehr Platz schaffen, Engpässe auf der Schiene beseitigen, neue Quartiere anbinden und Standorte aufwerten. So schaffen wir Platz für alle.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #ÖPNV #Schiene

Marathon-Testimonial

Heiko zeigt, warum Ausdauer große Projekte voranbringt

Am Tag des Marathons kann sich Heiko belohnen: Wenn er an den Start geht, zahlt sich die monatelange Vorbereitung mit den vielen tausend kleinen Schritten aus.

Ein Marathon läuft sich nicht von allein und braucht eine ineinander verzahnte Vorbereitung aus Training, Ernährung, Struktur und Planung.

So auch beim Projekt i2030: Rund 150 Mitarbeitende sorgen für detaillierte Planungsgrundlagen, erfolgreiche Planfeststellungsverfahren, finanzielle Absicherung und frühe Kommunikation mit allen Beteiligten.

Das Band am Ende durchtrennen, ist der große Moment am Ziel, dem viele kleine Meilensteine vorangehen.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #Mobilität #BerlinMarathon

Marathon-Testimonial

Heiko Schönborn zeigt, warum i2030 ein Projekt von Menschen für Menschen ist und alle verbindet und bewegt.

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Rechtskräftige Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Rechtskräftige Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

15. Juli 2026

An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben
An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Nach Abschluss des Nachprüfungsverfahrens zur S-Bahn-Ausschreibung für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd (SBSNS-II) ist am 8. Juli 2026 der rechtskräftige Zuschlag an das Bieterkonsortium aus S-Bahn Berlin, Siemens Mobility und Stadler Deutschland erteilt worden. Damit kann der Herstellungsprozess für die neuen S-Bahn-Fahrzeuge – insgesamt 350 Halbzüge mit 1.400 Wagen – jetzt beginnen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Länder in diesem Prozess mit großem Engagement als Vergabestelle unterstützt und wird auch künftig das Vertragsmanagement durchführen.

Auf der heutigen Pressekonferenz stellten Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde, Vertreter des beauftragten Konsortiums sowie die Geschäftsführungen des VBB und der S-Bahn-Berlin den Projektstart der Öffentlichkeit vor.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Mit der Zuschlagserteilung für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd machen wir den nächsten großen Schritt zur Modernisierung der Berliner S-Bahn. Die 350 neuen Halbzüge kommen nicht nur den Fahrgästen auf diesen Strecken zugute – sie legen zugleich den Grundstein dafür, das Angebot mit der weiter steigenden Fahrgastnachfrage und der Inbetriebnahme neuer Strecken auszubauen.“

Stefan Evers, Bürgermeister und Senator für Finanzen: „Die Stärke einer Stadt zeigt sich nicht in Sonntagsreden, sondern am Montagmorgen. Dann, wenn Millionen Menschen zuverlässig zur Arbeit kommen, Unternehmen planen können und der Alltag funktioniert. Mit der heutigen Entscheidung stellen wir die Weichen für einen modernen, leistungsfähigen und verlässlichen S-Bahn-Verkehr in den kommenden Jahren. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Berlin auch in Zukunft zuverlässig funktioniert.“ 

Robert Crumbach, Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Auch das Land Brandenburg profitiert von dem Zuschlag, da die S-Bahn die Wohnortattraktivität im Berliner Umland erheblich stärkt und den Pendlern aus Brandenburg eine verlässliche und schnelle Anbindung an das Berliner Stadtzentrum garantiert. Mit dem geplanten Bau eines neuen Werkstattstandortes in Fredersdorf leistet auch Brandenburg seinen Anteil, die nötigen Wartungskapazitäten für die Zugflotte zu stellen.“

Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH: „Die Freude bei der S-Bahn Berlin ist riesig – die endgültige Vergabe schafft eine langfristige Perspektive für unsere über 3.000 Kolleginnen und Kollegen. Denn als S-Bahn Berlin übernehmen wir weiterhin den Betrieb und eine entscheidende Rolle bei der Instandhaltung der neuen Flotte. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir dafür sorgen, dass die Fahrzeuge für unsere Fahrgäste verlässlich, pünktlich, sicher und sauber am Bahnsteig stehen werden.“

Michael Peter, CEO Siemens Mobility: „Als Technologieunternehmen mit Berliner Wurzeln treiben wir die Zukunft der Hauptstadtmobilität aktiv voran. Mit innovativen Fahrzeugen, digitalen Technologien und intelligenter Instandhaltung schaffen wir gemeinsam mit unseren Partnern die Grundlage für ein leistungsfähiges, nachhaltiges und zukunftsorientiertes S-Bahn-System für Berlin“.

Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident der Stadler Rail AG: „Die neuen Züge für die Berliner S-Bahn werden dort gebaut, wo sie fahren: in Berlin. Unsere Fahrzeuge haben sich auf dem Ring über mehr als 120 Millionen Kilometer bewährt – genau dieses Konzept entwickeln wir nun gemeinsam mit unseren Partnern für das gesamte Netz weiter. Für Stadler ist dieser Auftrag ein klares Bekenntnis zur Fertigung in der Hauptstadtregion. Ich danke den Ländern Berlin und Brandenburg für ihr Vertrauen.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB: „Mit dem rechtskräftigen Zuschlag schließen wir ein herausforderndes und komplexes Vergabeverfahren erfolgreich ab. Nun kommt es darauf an, dass die neuen Fahrzeuge pünktlich geliefert werden. Im Ergebnis werden wir eine moderne Fahrzeugflotte im S-Bahnnetz haben, die gut für die zukünftigen Anforderungen gerüstet ist und den Fahrgästen viel Freude bereiten wird. “

Die wichtigsten Punkte des neuen Verkehrsvertrags

Betriebsaufnahme und Einflottung der neuen S-Bahn-Fahrzeuge starten zum Jahresbeginn 2032 und werden planmäßig 2038 abgeschlossen sein. Die Neufahrzeuge ersetzen in beiden Teilnetzen die Fahrzeuge der Bestandsbaureihen 480 und 481. Der Verkehrsvertrag über die Betriebsleistungen wird für einen Zeitraum von 15 Jahren geschlossen.
Der Instandhaltungsvertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren und sichert die Instandhaltungsleistungen über die gesamte Lebensdauer der Neufahrzeuge. Die Instandhaltung erfolgt in Bestandswerkstätten der S-Bahn Berlin GmbH, darunter das Werk in Schöneweide. Alle entsprechenden Werkstätten werden für die Wartung der neuen Fahrzeuge ertüchtigt. Zudem wird ein neues S-Bahn-Instandhaltungswerk in Fredersdorf-Vogelsdorf errichtet, um die Wartung der erweiterten Flotte zu gewährleisten.

Alle Fahrgäste können sich auf neue Fahrzeuge freuen, die über eine vollständige Klimatisierung, moderne Fahrgastinformationssysteme, automatische Schiebetritte für die barrierefreie Nutzung und Videotechnik verfügen sowie strenge Lärmschutzanforderungen erfüllen.

Mit dem Zuschlag geht jetzt auch die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Berlin (LSFB) an den Start, die als neue Säule für den S-Bahn-Betrieb der Zukunft errichtet wurde. Die LSFB ermöglicht nicht nur eine nachhaltige Finanzierung der Fahrzeuge und der Werkstattum- und -neubauten, sondern auch ein professionelles, langfristiges Monitoring der Qualität öffentlich finanzierter Fahrzeuge und Werkstätten.

Begleitend zur SBSNS-II-Vergabe haben die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der DB InfraGO die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ab Anfang der 2030er Jahre in der neuen Steuerungs- und Dispositionszentrale (SDZ) für die Berliner S-Bahn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infrastrukturbetreibers und des Verkehrsunternehmens künftig in einer zentralen Leitstelle zusammenarbeiten. Das schafft gute Voraussetzungen für ein schnelles, abgestimmtes Reaktionsmanagement im Störungsfall und eine durchgängige Kommunikation gegenüber den Fahrgästen.

Im Projekt i2030 wird der Ausbau der Infrastruktur, die mit den neuen Fahrzeugen kommen wird, gesteuert und geplant. 

i2030-Sportshirts für die Kinder der Robinsonschule in Bernau

Übergabe der i2030-Trikots an die Robinson Schule in Bernau zusammen mit dem Bürgermeister André Stahl, Foto: Stadt Bernau

Projekt i2030 übergibt Trikotset an die Fußballspieler vom FC Neuenhagen 1913 e.V.

1. Juli 2026

Die Robinsonschule ist eine öffentliche Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ in der Trägerschaft des Landkreises Barnim. Das Sportleben steht neben vielen anderen Angeboten im Mittelpunkt des Schullebens. Die Kinder bekommen nun kurz vor den Sommerferien Sport T-Shirts vom Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ feierlich überreicht. Sie werden bei kommenden Tunieren im Zweifelderball, Fußball, Tischtennis und weiteren Wettkämpfen zum Einsatz kommen. André Stahl, Bürgermeister der Stadt Bernau, begleitete die Übergabe. Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 15 allgemeinbildende und sonderpädagogische Schule. Schon dadurch ergeben sich Herausforderungen an den öffentlichen Nahverkehr, da viele Schülerinnen und Schüler auch aus umliegenden Gemeinden nach Bernau zum Lernen kommen. Auch aus diesem Grund unterstützt der Bürgermeister als Botschafter den Ausbau für den 10-Minuten-Takt der S-Bahnlinie S2.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem VBB den langfristigen Infrastrukturausbau im Regional- und S-Bahnverkehr. Schienenprojekte bedeuten allerdings viele Jahre der Planung, bevor der Bau starten kann.  Neben Zeit und Geld ist genauso die breite Zustimmung der Menschen vor Ort ein wichtiges Element für das Gelingen der Vorhaben. Darum unterstützt das Projekt i2030 engagierte Schulprojekte und Vereine aus der Region, um die geplanten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr bekannt zu machen.

Ein Teilprojekt innerhalb des Maßnahmenpakets für die S-Bahn ist die Erweiterung des 10-Minutentaktes auf der S2 Richtung Bernau. Heute führt der 10-Minuten-Takt bis nach Buch. Die laufenden Planungen untersuchen, welcher Infrastrukturausbau nötig ist, um alle 10 Minuten über Röntgental und Zepernick nach Bernau zu fahren. Die Vorplanung wird durch die Länder Berlin und Brandenburg finanziert und durch die Deutsche Bahn durchgeführt. Mit den Ergebnissen soll eine Vorzugsvariante festgelegt werden. Sie bildet die Grundlage für die weitere Planung und Finanzierung. In den Prozess werden die Kommunen an der Strecke rechtzeitig eingebunden.

Bürgermeister André Stahl setzt sich als i2030-Botschafter (www.i2030.de/botschafter-in) für den besseren Takt bei der S-Bahn ein. Täglich nutzen zahlreiche Pendler*innen die S-Bahnverbindung, um zu ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu kommen. Die Stadt ist mittlerweile auf über 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten Jahren angewachsen und Mobilität ist eines der zentralen Themen. 

Weitere Kooperationen befinden sich in Abstimmung mit Kommunen und Bezirken, die eng bei der Erweiterung der Schieneninfrastruktur mit dem Projekt i2030 zusammenhängen.

Mehr Infos zur Robinsonschule: https://robinsonschule-bernau.de/startseite/

Mehr Infos zum S-Bahn-Maßnahmenpaket: https://www.i2030.de/sbahn/

Baustart für Siemensbahn rückt näher

Start der Sanierungsarbeiten am Stahlviadukt beim i2030-Projekt Siemensbahn, Foto VBB GmbH, Stapf

Baustart für Siemensbahn rückt näher: Sanierung des Stahlviadukts startet

29. Juni 2026

Die Reaktivierung der Siemensbahn nimmt Formen an. Am Montag begannen erste Arbeiten. Dabei geht es zunächst um die Sanierung des
Stahlviadukts. Das symbolische Startsignal hierfür gaben am Vormittag DB-Konzernbevollmächtigter Alexander Kaczmarek, Verkehrssenatorin Ute Bonde, VBB-Chef Christoph Heuing und Spandaus Bezirksstadtrat Thorsten Schatz.

Die ersten Arbeiten laufen auf einem Testfeld, an dem zentrale Verfahren für die Instandsetzung des Stahlviadukts untersucht werden. Das denkmalgeschützte Viadukt stammt aus dem Jahr 1928 und besteht aus insgesamt 71 Einzelbauwerken.

Nach jahrzehntelanger Stilllegung gibt es umfangreiche Schäden. Dazu zählen Verformungen, Korrosionsschäden, beschädigte Lager sowie Defizite bei Entwässerung und Tragwerk. Die gesammelten Erkenntnisse im Testfeld sind Grundlage für den anschließenden Bauablauf des Gesamtprojekts.
Im Zuge der Ertüchtigung des Stahlviadukts bleibt ein Großteil der historischen Substanz erhalten und wird denkmalgerecht instandgesetzt. Die bestehenden Unterbauten werden weitgehend weitergenutzt. Gleichzeitig wird die Strecke für einen modernen Bahnbetrieb hergerichtet – mit zwei Gleisen und zeitgemäßer technischer Ausstattung.

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter: „Nun geht es los. Mit der Siemensbahn binden wir Siemensstadt und Spandau direkt an den Berliner S-Bahnring an. Das schafft nachhaltige Mobilität. Das heutige Startsignal zeigt, dass wir die Reaktivierung der rund 4,5-Kilometer langen Strecke engagiert vorantreiben.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Die Siemensbahn kehrt zurück – und mit ihr eine direkte  Schienenverbindung für ein Stadtquartier, das Arbeiten, Forschen und Wohnen neu zusammendenkt. Das denkmalgeschützte Viadukt wird sorgfältig saniert und gleichzeitig für einen modernen Bahnbetrieb hergerichtet. Was heute hier beginnt, ist der erste sichtbare Schritt zu einer der bedeutendsten Streckenreaktivierungen der Stadt seit Jahrzehnten.”

Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Städtebau und ÖPNV-Ausbau greifen an diesem Ort vorbildlich ineinander. Während nebenan der neue Wohn- und Innovationsstandort Siemensstadt Square entsteht, startet hier am Viadukt ein neuer Meilenstein im Projekt i2030 für die Reaktivierung der Siemensbahn. Perfekt für die Menschen, die dann eine S-Bahnanbindung im 10-Minuten-Takt u.a. zur Ringbahn und zum Hauptbahnhof bekommen.”

Thorsten Schatz, Bezirksstadtrat Spandau, Abteilung Bauen, Planen, Umwelt-und Naturschutz: „Die Reaktivierung der Siemensbahn ist ein Glücksfall für Spandau. Sie verbessert die Mobilität, stärkt den Zukunftsstandort Siemensstadt und bringt eine traditionsreiche Strecke zurück ins Berliner S-Bahn-Netz. Mit dem heutigen Baustart wird sichtbar: Die Siemensbahn kommt zurück. Darauf haben viele Menschen in unserem Bezirk lange gewartet.“

Die Reaktivierung der Siemensbahn bewegt auch die Schülerinnen und Schüler im Bezirk. So gibt es am Dienstag, 30. Juni, an der Spandauer Robert-Reinick-Grundschule einen Projekttag zur Siemensbahn. Die Schüler treffen sich dazu am Vormittag an der Eisenbahnüberführung am Rohrdamm 82. Anschließend begeben sich die Kinder auf eine Zeitreise an einem scheinbar verlorenen Ort. Sie schauen sich um und halten fotografisch fest, was sie sehen. Vor langer Zeit kamen und gingen hier Menschen. Sie stiegen ein, sie fuhren ab, sie kamen an und gingen nach Hause. Wie sahen sie aus? Wo gingen sie hin? Wer waren sie? Das soll an diesem Tag erarbeitet werden.

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i2030

HINGESCHAUT UND NACHGEFRAGT

Was tut sich entlang der i2030-Strecken, hinter Bauzäumen oder in den Planungsunterlagen?

Wir sind vor Ort unterwegs, erklären welche Untersuchungen gerade anstehen und machen Hintergründe und Zusammenhänge verständlich. So machen wir sichtbar, wie Schritt für Schritt neue Schieneninfrastruktur entsteht von der Idee bis zur ersten Zugeinfahrt. 

        • i2030 Spotlight: Hier checken wir vor Ort, was auf Baustellen passiert oder welche Fachprüfungen durchgeführt werden.
        • i2030 Deep Talk: Hier liegt der Fokus auf den Austausch mit den Experten, strategischen Köpfen und Machern hinter i2030.
        • i2030 Inside: Hier vermitteln wir Hintergrundwissen und sind mittendrin bei Bürgerdialogen oder öffentlichen Veranstaltungen

Talk mit Alexander Kaczmarek

i2030 deep talk: Was ist der Spirit von i2030?

Infrastrukturausbau auf der Schiene braucht lange. Das ist auch bei den i2030-Projekten so. Trotzdem arbeiten die Partner hier lösungsorientiert bei der Planung und späteren Umsetzung zusammen.

Es gab immer wieder Anpassungen in den einzelnen Korridoren, aber der Umfang ist nahezu unverändert geblieben. So gehen wir Schritt für Schritt weiter voran.

i2030 deep talk: Was macht i2030 so besonders?

Infrastrukturthemen beim Regional- und S-Bahnverkehr, die zwischen Berlin und Brandenburg jahrelang nicht gelöst werden konnten, werden gemeinsam diskutiert, Entscheidungen gefällt und damit wichtige Schritte nach vorn gemacht.

Ohne i2030 würden viele Projekte noch weite Visionen sein. Nun werden konkrete Planungsgrundlagen geschaffen für die weiteren Wege der Finanzierung und Genehmigung.

Ein gutes Beispiel ist die Potsdamer Stammbahn. Im Projekt i2030 haben die Planungen begonnen. Davor wollte Berlin auf der Strecke eine S-Bahn fahren, Brandenburg lieber Regionalverkehr. Im gemeinsamen Austausch wurde sich auf die Lösung für den Regionalverkehr geeinigt, weil die Strecke andere Linien wie den RE1 entlasten kann.

i2030 deep talk: Wie kam es zum Titel i2030?

Der Zusammenschluss bei der Planung von Bahnprojekten in Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) läuft unter dem Titel „Projekt i2030“.

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erzählt Philipp im Clip wie es damals zur Namenswahl kam.

Das Jahr 2030 wurde übrigens schon damals als Zielmarke zur Fertigstellung aller Projekte als nicht realistisch eingeschätzt. Vielmehr gab das damals fertiggestellte ÖPNV-Konzept 2030 für die Region die Jahreszahl vor.

Mittlerweile sind wir bei allen Projekten in der vertieften Planung. Mit Hilfe durchgeführter Untersuchungen konnten in den letzten Jahren eine Reihe von Entscheidungen für die Weiterentwicklung der regionalen Schieneninfrastruktur getroffen werden.

Stammstrecke der HeiDekrautbahn

i2030 inside: Fahrt auf der Reaktivierungsstrecke mit dem Wasserstoffzug

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 125 Jahre Niederbarnimer Eisenbahn gab es eine Sonderfahrt mit dem Wasserstoffzug auf der historischen Stammstrecke der Heidekrautbahn.

Mit dem Projekt i2030 soll die Heidekrautbahn in den kommenden Jahren wieder für den Personenverkehr reaktiviert werden.

Mehr Infos unter: www.i2030.de/nord

Schienenausbau

i2030 inside: Warum brauchen Schienenprojekte so lange?

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gemeinsam den Ausbau der Schieneninfrastruktur in acht Ausbaukorridoren und einem Maßnahmenpaket für das S-Bahnnetz. Die Umsetzung der Vorhaben entfaltet eine hohe Wirksamkeit im Schienennetz der Zukunft.

Das geschieht nicht von heute auf morgen: Der Ausbau von Eisenbahninfrastruktur ist ein Marathon und braucht einen langen Atem.

Dennoch: Die i2030-Planungen schreiten voran und erste Ergebnisse sind sichtbar. Eine gesicherte Finanzierung und erfolgreiche Baugenehmigungen sowie eine gelungene Akzeptanzkommunikation sind die Grundpfeiler für erfolgreiche Projekte.

Weitere Infos unter: www.i2030.de/hintergrund

i2030 inside: Das Projekt in 30 Sekunden erklärt

Projekt i2030 – Wir planen den Schienennetzausbau in der Hauptstadtregion.

Die Menschen in der Region sind mobil und setzen auf einen attraktiven Bahnverkehr.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem VBB den Ausbau der Schieneninfrastruktur in acht Ausbaukorridoren und einem S-Bahn-Maßnahmenpaket:

WEST: Berlin-Spandau – Nauen
NORD-WEST: Prignitz-Express /Velten
NORD: Nordbahn /Heidekrautbahn
SÜD-OST: Berlin – Cottbus /Bahnhof Königs Wusterhausen
SÜD: Berlin – Dresden /Rangsdorf
SÜD-WEST: Potsdamer Stammbahn+/ S25 SÜD
WEST-OST: RE1 Magdeburg – Berlin – Eisenhüttenstadt
SIEMENSBAHN: Jungfernheide – Gartenfeld
BERLINER S-BAHN: rund 35 Einzelmaßnahmen

Die i2030-Vorhaben entfalten eine hohe Wirksamkeit im Schienennetz der Zukunft. Das geschieht nicht von heute auf morgen. Mit gesicherter Finanzierung und erfolgreichen Baugenehmigungen werden kontinuierlich Teilprojekte umgesetzt.

https://www.i2030.de
i2030@vbb.de

Stammstrecke der heidekrautbahn

i2030 spotlight: Baustelle Wilhelmsruh, Stammstrecke der Heidekrautbahn Part 1

Ein Tag auf der Baustelle in Berlin-Wilhelmsruh im Mai 2026, wo ein neuer Regionalbahnsteig entsteht.

Schwere Maschinen, Lärm, Staub – hier entstand ein neuer Gleisabschnitt. i2030-Content-Creator nimmt euch mit vor Ort: Helme auf, los geht’s.

Die Arbeiten sind Teil der Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke – ein Projekt von i2030, in dem die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der NEB und dem VBB die Schieneninfrastruktur im Raum Berlin-Brandenburg weiterentwickeln.

Weitere Projektinfos: www.i2030.de/nord/

i2030 spotlight: Baustelle Wilhelmsruh, Stammstrecke der Heidekrautbahn Part 2

Ein Tag auf der Baustelle in Berlin-Wilhelmsruh im Mai 2026, wo ein neuer Regionalbahnsteig entsteht.

Schwere Maschinen, Lärm, Staub – hier entstand ein neuer Gleisabschnitt. Diesmal ist die Stopfmaschiene auf der Baustelle im Einsatz. i2030-Content-Creator nimmt euch mit vor Ort: Helme auf, los geht’s.

Die Arbeiten sind Teil der Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke – ein Projekt von i2030, in dem die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der NEB und dem VBB die Schieneninfrastruktur im Raum Berlin-Brandenburg weiterentwickeln.

Weitere Projektinfos: www.i2030.de/nord/

Siemensbahn

i2030-inside: Die Geister der Siemensbahn

Die historische Siemensbahn wurde 1929 in Betrieb genommen und 1981 eingestellt.

Im Rahmen vom Projekt i2030 beginnt in 2026 die Reaktivierung der historischen Strecke mit dem Ziel 2029 dort wieder S-Bahnen fahren zu lassen.

Also genau die richtige Zeit die Geister der Vergangenheit zu verabschieden.

Weitere Projektinfos: www.i2030.de/siemensbahn

RE1-Bahnsteigverlängerungen

i2030 spotlight: RE1 Bahnsteigverlängerung an der Station Park Sanssouci

Um auf die steigende Nachfrage zu reagieren, wurde das Angebot auf dem RE1 bereits 2022 im Rahmen des Verkehrsvertrags Elbe-Spree deutlich ausgeweitet. Seither fahren zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) in der Hauptverkehrszeit drei Züge pro Stunde – zwei davon mit sechs Wagen, ein dritter mit acht. Letzterer hält jedoch nur an größeren Bahnhöfen, denn viele Stationen verfügen noch nicht über ausreichend lange Bahnsteige.

Im Sommer 2025 wurden die Bauarbeiten an der Station Potsdam Park Sanssouci abgeschlossen. In den kommenden Jahren sollen insgesamt neun Stationen neue, längere Bahnsteige erhalten.

Weitere Infos: www.i2030.de/westost

i2030 spotlight: RE1 Bahnsteigverlängerung in Hangelsberg

Um auf die steigende Nachfrage zu reagieren, wurde das Angebot auf dem RE1 deutlich ausgeweitet. Seither fahren zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) in der Hauptverkehrszeit drei Züge pro Stunde – zwei davon mit sechs Wagen, ein dritter mit acht. Letzterer hält jedoch nur an größeren Bahnhöfen, denn viele Stationen verfügen noch nicht über ausreichend lange Bahnsteige.

Im Sommer 2025 wurden die Bauarbeiten an der Station Hangelsberg begonnen und sind jetzt abgeschlossen. In den kommenden Jahren sollen insgesamt neun Stationen neue, längere Bahnsteige erhalten.

Weitere Infos: https://www.i2030.de/westost/

S-Bahn ins Falkenhagener Feld: Baugrunderkundungen im Spektepark

Baugrunduntersuchungen im Spektepark, Durchführung der Bohrung, Foto: HVLE

S-Bahn ins Falkenhagener Feld: Baugrunderkundungen im Spektepark

Baugrunduntersuchungen im Spektepark, Durchführung der Bohrung, Foto: HVLE
Baugrunduntersuchungen im Spektepark, Durchführung der Bohrung, Foto: HVLE

Die Planungen für das i2030-Teilprojekt „S-Bahn ins Falkenhagener Feld“ haben im Jahr 2023 begonnen und schreiten mit großen Schritten voran. Dabei soll die bestehende Strecke der „Bötzowbahn“ für die Befahrung mit Zügen der S-Bahn Berlin ertüchtigt und ausgebaut werden. Seit 2025 befindet sich das Projekt in der Vorplanung.  In dieser Stufe werden verschiedene Projektvarianten entwickelt und bewertet. Auch eine Kostenschätzung ist Teil der Vorplanung, um anschließend Entscheidungen über den weiteren Verlauf des Projekts treffen zu können.

Die Bötzowbahn verläuft im Falkenhagener Feld zwischen der Falkenseer Chaussee und der Seegefelder Straße durch den Spektepark. Auch in diesem Bereich sollen neben dem heutigen Zugverkehr zukünftig die Züge der S-Bahn die Bötzowbahn nutzen. Der Spektepark bleibt dabei als wichtiges Spandauer Naherholungsgebiet erhalten.

Südlich des Bahnübergangs für Fußgänger und Radfahrer im Spektepark verläuft die Strecke auf einem Bahndamm. Er liegt in einer ehemaligen Niederungslandschaft, in der sich im Untergrund Moor- oder Weichschichten befinden. Daher kann es langfristig zu einem Absacken der Gleise bei der starken Befahrung von Zügen kommen. Um dieses Risiko zu berücksichtigen und geeignete Bauverfahren zu ermitteln, fanden umfangreiche Erkundungen des Baugrunds in diesem Bereich statt. Die Anforderungen des Umwelt- und Trinkwasserschutzes wurden ebenfalls berücksichtigt.

Ende April 2026 führte das Ingenieurbüro GEPRO aus Dresden daher an dem Bahndamm an verschiedenen Stellen Baugrundaufschlüsse durch. Dabei wurden zum einen gezielte Bohrungen von bis zu zehn Metern Tiefe zur Entnahme von Bodenproben und zum anderen Analysen zur Ermittlung der Festigkeit der Bodenschichten durchgeführt. Die entnommenen Bodenproben wurden anschließend in einem Labor analysiert, um unter anderem Informationen über den Wassergehalt, die Bodenart, die Tragfähigkeit und organische Bestandteile (z. B. Pflanzenbestandteile) zu erhalten.

Baugrunduntersuchungen im Spektepark, Entnommene Bodenproben, Foto: HVLE
Baugrunduntersuchungen im Spektepark, Entnommene Bodenproben, Foto: HVLE

Die Untersuchungen bestätigten die anfängliche Vermutung. Der Bahndamm verläuft auf einer Fläche, die in der letzten Eiszeit ein Moor war. In diesem Bereich ist der Boden sehr weich, wasserreich und somit ohne die für den S-Bahn-Ausbau notwendigen Maßnahmen nur wenig tragfähig. Zusätzlich verursacht der aufgrund von Trinkwassergewinnung abgesenkte Grundwasserspiegel, dass der Boden zunehmend an Volumen verliert und ein Absacken der Strecke immer wahrscheinlicher wird.

Auf Basis dieser Ergebnisse wird nun die weitere Planung für die Ertüchtigung des Bahndamms vorbereitet. Vorgesehen ist, die vorhandenen weichen Moor- und Torfschichten im Untergrund des betroffenen Bereichs auszutauschen und durch tragfähiges Material zu ersetzen. Dabei sollen besonders umweltverträgliche Bauweisen und Materialien zum Einsatz kommen, um die hohen Anforderung an Schutz von Boden und Grundwasser in dem Trinkwasserschutzgebiet zu erfüllen. Ziel ist es, den Bahndamm langfristig zu stabilisieren und gleichzeitig einen verträglichen Umgang mit den sensiblen Umweltbedingungen vor Ort sicherzustellen. Das gilt nicht nur für den möglichen S-Bahnausbau, sondern allgemein für die zukünftige Sicherung der Strecke der Bötzowbahn.

Mehr Kapazität für den RE1 – ODEG stellt neuen Desiro HC 8-Teiler vor

v.l.n.r.: Lars Gehrke, Geschäftsführer der ODEG; Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB; Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin; Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg; Stefan Neubert, Geschäftsführer der ODEG; Evelyn Gollasch, DB InfraGO AG / i2030, Foto: ODEG

Mehr Kapazität für den RE1 – ODEG stellt neuen Desiro HC 8-Teiler vor

20. Mai 2026

Längere Züge und ausgebaute Bahnsteige erhöhen die Leistungsfähigkeit des Regionalverkehrs in der Hauptstadtregion.

Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH hat heute gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Aufgabenträgern und Partnern die nächste Entwicklungsstufe im Netz Elbe-Spree vorgestellt: den neuen Desiro HC 8-Teiler für die Linie RE1. Im Rahmen einer Sonderfahrt ab Potsdam Hauptbahnhof nach Brandenburg an der Havel und zurück konnten geladene Gäste sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter das neue Kapazitätskonzept erstmals erleben.

Zwei 4-teilige Desiro HC fahren künftig in Doppeltraktion als rund 210 Meter langer 8-Teiler und schaffen damit deutlich mehr Platz für die Fahrgäste zwischen Brandenburg an der Havel, Berlin und Frankfurt (Oder). Der neue Zugverband verfügt über rund 800 Sitzplätze und bietet damit über 30 Prozent mehr Kapazität auf einer der wichtigsten Regionalexpress-Linien Deutschlands. Künftig können somit in den Hauptverkehrszeiten zwei von drei stündlichen Fahrten des RE1 mit den kapazitätsstarken Zügen ausgestattet werden.

Die Kapazitätserweiterung erfolgt im Rahmen des Verkehrsvertrags „Netz Elbe-Spree“. Dafür werden bestehende 6-teilige Desiro-HC-Fahrzeuge zu 4-teiligen Einheiten umgebaut, die anschließend in Doppeltraktion verkehren können. Insgesamt entstehen aus sieben 6-Teilern künftig 14 vierteilige Fahrzeuge. Gleichzeitig zeigt das Projekt das enge Zusammenspiel aus Verkehrsvertrag, moderner Fahrzeugtechnik, Betrieb und Infrastruktur-Ausbau.

Mit an Bord waren unter anderem Robert Crumbach, seit März amtierender Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin, sowie Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. ODEG-Geschäftsführer Lars Gehrke steuerte den Sonderzug persönlich. Gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg sowie dem VBB zeigte die ODEG, wie moderne Fahrzeuge und leistungsfähige Infrastruktur zusammenwirken, um den Regionalverkehr in der Hauptstadtregion weiter zu stärken.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin: „Für viele Berlinerinnen und Berliner sowie Pendlerinnen und Pendler aus Brandenburg ist der RE1 ein fester Bestandteil des Alltags. Mehr Platz und Komfort machen den öffentlichen Verkehr attraktiver. Der 8-Teiler ist deshalb ein Gewinn für die Fahrgäste und ein starkes Signal für klimafreundliche Mobilität in der Hauptstadtregion.“

Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Der RE1 ist eine der wichtigsten Bahnlinien in Brandenburg und die zentrale Ost-West-Verbindung durch die Hauptstadtregion. Die steigende Nachfrage auch auf dem RE1 zeigt, wie stark die Hauptstadtregion weiterhin wächst. Mit längeren Zügen mit rund 800 Sitzplätzen schaffen wir mehr Kapazität auf der meistgenutzten Linie im Land, flankiert durch die Infrastrukturmaßnahmen an den Verkehrsstationen im Rahmen von i2030. Die erheblichen Investitionen in die Kapazitätserhöhung des RE1 sind ein wichtiger Baustein für einen leistungsfähigeren Regionalverkehr.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Die Entwicklung auf dem RE1 zeigt, wie wichtig zusätzliche Kapazitäten und abgestimmte Planung im Regionalverkehr sind. Mit dem Desiro HC 8-Teiler reagieren Länder, ODEG und VBB gemeinsam auf die stark wachsende Nachfrage, kombiniert mit den Bahnsteigverlängerungen im Projekt i2030. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Fahrzeugkonzept, Infrastruktur und Betrieb – damit mehr Leistung zuverlässig bei den Fahrgästen ankommt.“

4+4 = Mehr Platz

Der RE1 zählt zu den zentralen Regionalexpress-Verbindungen in Berlin und Brandenburg. Die Nachfrage auf der Linie ist hoch – entsprechend groß ist der Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten. Mit dem neuen Desiro HC 8-Teiler wird genau darauf reagiert: Zwei 4-teilige Fahrzeuge werden zu einem längeren Zugverband kombiniert und bieten dadurch rund 800 Sitzplätze.

„Die Nachfrage auf dem RE1 wächst – und wir als ODEG wachsen mit“, sagt Lars Gehrke, Geschäftsführer der ODEG. „Mit den vielen Doppeltraktionen als 8-Teiler und dem hohen Takt, haben wir betrieblich und instandhaltungstechnisch große Herausforderungen zu meistern. Aber genau das ist unser Anspruch: zuverlässig mehr Kapazität auf die Schiene zu bringen. Ich fahre die modernen Triebfahrzeuge auch, kenne also die spitzen Fahrzeuge nicht nur vom Schreibtisch, sondern auch aus dem Führerstand.“

Für die Fahrgäste bedeutet das vor allem mehr Raum, mehr Komfort und bessere Voraussetzungen für eine entspannte Fahrt im Berufs-, Freizeit- und Ausflugsverkehr. Die Sonderfahrt von Potsdam Hauptbahnhof nach Brandenburg an der Havel und zurück machte erlebbar, welche Rolle längere Züge künftig auf dem RE1 spielen können. Während der Fahrt informierten ODEG, VBB und die beteiligten Partner über das Fahrzeug, die Kapazitätserweiterung und den weiteren Ausbau im Netz Elbe-Spree. In der 1. Klasse fanden Pressestatements, Hintergrundgespräche sowie der Austausch mit Politik, VBB und ODEG statt.

Moderne Fahrzeuge brauchen passende Infrastruktur

Damit die künftig bis zu 210 Meter langen Züge zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) eingesetzt werden können, werden im Rahmen des Infrastrukturprojekts i2030 die Bahnsteige an mehreren Stationen verlängert. Dazu zählen unter anderem Götz, Groß Kreutz, Potsdam Park Sanssouci, Hangelsberg, Berkenbrück, Briesen (Mark), Jacobsdorf (Mark), Pillgram und Ziltendorf.

Die heutige Fahrt zeigte damit auch: Mehr Kapazität auf der Schiene entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenwirken von Fahrzeugen, Infrastruktur, Betrieb und abgestimmter Planung.

Bereits seit Dezember 2025 ermöglicht ein Übergangsfahrplan den schrittweisen Einsatz der umgebauten Fahrzeuge. Seither werden unter anderem Potsdam Park Sanssouci und Potsdam Charlottenhof von den längeren Zügen bedient.

Die Umbauten der Fahrzeuge erfolgen bei Siemens Mobility im Prüf- und Validierungscenter Wegberg-Wildenrath. Der Umbau eines Fahrzeugs dauert rund vier Wochen. Der Abschluss des letzten Umbaus ist für August 2026 vorgesehen.

Der neue 8-Teiler steht damit sinnbildlich für die Weiterentwicklung des Regionalverkehrs in der Hauptstadtregion. Er schafft mehr Platz dort, wo die Nachfrage besonders hoch ist, und stärkt den Schienenverkehr als attraktive Alternative zum Auto. Für die ODEG ist die Vorstellung des neuen Zugverbands ein weiterer Schritt, um den wachsenden Mobilitätsbedürfnissen zwischen Brandenburg und Berlin gerecht zu werden.

„Der heutige Tag ist eine klare Weichenstellung“, so Stefan Neubert, Geschäftsführer der ODEG. „Mehr Kapazität, Komfort und Qualität im Regionalverkehr sind entscheidend, damit noch mehr Menschen auf die Schiene umsteigen. Das ‚Mehr‘ bedeutet auch mehr Verantwortung – für unsere Fahrgäste und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Verantwortung stellen wir uns: mit starkem Teamgeist, hoher Einsatzbereitschaft und dem klaren Anspruch, den Fahrgästen Tag für Tag ein verlässliches Angebot zu machen.“

Im Jahr 2025 nutzten rund 23,81 Millionen Fahrgäste den RE1. Nach Fertigstellung der Bahnsteigverlängerungen können auf der Linie perspektivisch jährlich rund 28,41 Millionen Fahrgäste befördert werden.

Die heutige Sonderfahrt wurde begleitet von Vertreter/-innen aus Politik, Verkehrsbranche und Eisenbahnwirtschaft, darunter:

    • Ute Bonde,
      Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin
    • Robert Crumbach,
      Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
    • Christoph Heuing,
      Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB)
    • Lars Gehrke und Stefan Neubert,
      Geschäftsführer der ODEG

Weitere Informationen zum Projekt sowie ein Erklärfilm zum Umbau der Fahrzeuge finden Interessierte auf der Landingpage: 4+4=Mehr Platz: Website.

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