Deutsche Bahn schafft mit zweigleisigem i2030-Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus die Voraussetzung für einen Halbstundentakt

Eingleisige Strecke Lübbenau - Cottbus vor Baustart Foto: Deutsche Bahn AG

Deutsche Bahn schafft mit zweigleisigem i2030-Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus die Voraussetzung für einen Halbstundentakt

12. Oktober 2026

Vorbereitende Arbeiten laufen / Sperrung der Strecke ab 13. Dezember / Zusätzliches Gleis auf 29 Kilometer Länge / Inbetriebnahme bereits Ende 2027 / Künftig besserer Takt und stabilerer Fahrplan

Die DB InfraGO beginnt mit dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Lübbenau–Cottbus. Durch Mittel aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen Halbstundentakt zwischen Berlin und Cottbus geschaffen. Vertreter:innen von DB, Bund, Land Brandenburg und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg geben heute in Raddusch den symbolischen Startschuss für die Bauarbeiten. Bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember führt DB InfraGO letzte vorbereitende Arbeiten durch und sperrt dann die gesamte Strecke für die Hauptarbeiten. Ende 2027 wird das zweite Gleis bereits in Betrieb gehen – nach einem Jahr Bauzeit. Dann können mehr Züge fahren und müssen seltener aufeinander warten. Reisende im Regionalverkehr profitieren von einem besseren Takt und stabileren Fahrplan.

Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand für Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO: „Der Strukturwandel der Lausitz ist ein wichtiges Ziel. Es braucht nachhaltige Perspektiven für die Menschen, die hier leben und arbeiten. Mit einer besseren Schienen-Anbindung an Berlin können wir als DB aktiv einen Beitrag dazu leisten. Wir schaffen innerhalb eines Jahres die Voraussetzungen für einen Halbstundentakt im Regionalverkehr.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Mit dem zweigleisigen Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus wird der Strukturwandel in der Lausitz greifbar. Eine leistungsfähige Schiene schafft bessere Verbindungen, stärkt den Wirtschaftsstandort und erhöht die Lebensqualität. Für die Menschen und die Wirtschaft vor Ort investieren wir als Bund nachhaltig in konkrete Verbesserungen auf der Schiene.“

Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg: „Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Cottbus-Lübbenau ist ein Schlüsselprojekt für die
Strukturentwicklung in der Lausitz. Deswegen hat die Landesregierung früh Verantwortung übernommen und mit der Finanzierung der ersten Planungsphasen im Rahmen von i2030 den Weg dafür bereitet. Mit dem zweiten Gleis erhöhen wir die Zuverlässigkeit und Taktung der Bahn und stärken damit die Mobilität der Menschen und die Wirtschaftskraft der Region.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg: „Mit dem Spatenstich für den zweigleisigen Ausbau Lübbenau-Cottbus geht das erste i2030- Großprojekt in die Umsetzung. Wir sind glücklich, dass der Bund auf die landesfinanzierten Planungen aufsetzt, und wünschen uns das auch für weitere i2030-Korridore. Die Details für das Verkehrskonzept während der Bauzeit stellen wir im November in Cottbus vor. Ziel aller Beteiligten ist es, die Zeit der Baumaßnahme für die Fahrgäste erträglich zu gestalten, bevor ihnen ab Ende 2027 der Halbstundentakt auf der Strecke zur Verfügung steht.“

Der Ausbau des Abschnitts umfasst den Bau eines zweiten Gleises und neuer Oberleitungen sowie die Anpassung von zwölf Bahnübergängen. An den Stationen Raddusch, Kunersdorf und Kolkwitz entstehen zusätzliche Bahnsteige. Darüber hinaus werden sechs Eisenbahnbrücken und 18 Durchlässe (kleine Entwässerungskanäle im Bahndamm) erweitert. Maßnahmen zum Natur-, Landschafts- und Schallschutz sowie die Sanierung von drei Moorstellen zur Stabilisierung des Gleisuntergrunds ergänzen das Bauvorhaben.

Der 29 Kilometer lange Abschnitt ist Teil der Görlitzer Bahn und bislang noch eingleisig. Das ursprünglich vorhandene zweite Gleis wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Reparationsleistung abgebaut.

Während der einjährigen Bauzeit können keine Züge auf der Strecke fahren. Züge werden über Calau umgeleitet. Für die Unterwegsbahnhöfe auf dem Abschnitt wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aktuelle Reiseinformationen unter bahn.de und im DB Navigator.

Alle Informationen zum Projekt: Bauprojekt Lübbenau – Cottbus und i2030-Korridor Süd-Ost

Entlang der Strecke werden große Schilder aufgestellt, die nicht nur auf das Projekt hinweisen, sondern auch auf den Nutzen dieser umfangreichen Bauarbeiten. Damit wird Beitrag der Deutschen Bahn zum Strukturwandel in der Lausitz deutlich. Schilder werden unter anderem in Kolkwitz, Göritz, Milkersdorf und Kunersdorf stehen.

i2030-Botschaftervideos zum Projekt:

Jens Krause Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

Doreen Mohaupt Bürgermeisterin Cottbus

Helmut Wenzel Bürgermeister Lübbenau

Michael Jakobs Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

 

Bahnhof Fangschleuse eingeweiht

Offizielle Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse, Foto: VBB/Stapf

Bahnhof Fangschleuse eingeweiht

11. September 2026

Offizielle Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse, Foto: VBB/Stapf
Offizielle Eröffnung des neuen Bahnhofs Fangschleuse, Foto: VBB/Stapf
Neuer Bahnhof in kurzer Bauzeit • Mehr Gleise, längere Bahnsteige • Vorbereitungen für Güterverkehr auf Hochtouren
 

Der Bahnhof Fangschleuse ist heute offiziell eingeweiht worden. Vertreter der Deutschen Bahn (DB), des Bundesverkehrsministeriums, des Infrastrukturministeriums Brandenburg, des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg und der Gemeinde Grünheide enthüllten am Vormittag den Stationsnamen am Eingang. Der neue Bahnhof ist bereits Mitte August in Betrieb gegangen.

Mit längeren Bahnsteigen und neuen Gleisen ist er deutlich leistungsfähiger als die frühere Station. An den 220 Meter langen Bahnsteigen können auch achtteilige Regionalzüge halten. So lassen sich mehr Reisende befördern. Aktuell stehen zwei Gleise zur Verfügung, ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember werden vier Gleise genutzt werden können. Zusätzlich stehen dann drei weitere Gleise für den Güterverkehr bereit – eine Anbindung an das Industriegebiet. Ebenfalls bis dahin wird die Photovoltaikanlage auf den Bahnsteigdächern in Betrieb gehen. Sie leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Der Bau dauerte weniger als anderthalb Jahre. In dieser Zeit wurden für den neuen Bahnhof zwölf Kilometer Gleise verlegt, hinzu kommt die dazugehörige Technik, wie beispielsweise Oberleitungen. 40 Weichen wurden aufgebaut. 160.000 Tonnen Erde mussten bewegt werden. Auf der Baustelle galt es, 70 Planungsbüros und Baufirmen zu koordinieren.

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Brandenburg: „Der Bahnhof wurde in Rekordzeit fertiggestellt. Das war vor allem dank der engen Zusammenarbeit aller Partner möglich. Bahn, Bund, Land und Kommune haben gemeinsam Akzente gesetzt und damit gezeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Der neue Bahnhof mit seinen Gleisanlagen unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Schiene.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Der Bahnhof Fangschleuse zeigt: Deutschland kann dringend benötigte Infrastruktur schnell errichten. Wenn Bund, Land, Kommune und Bahn an einem Strang ziehen, entstehen in kurzer Zeit leistungsfähige Lösungen für die Menschen und die Wirtschaft. Der neue Bahnhof schafft mehr Kapazität im Regionalverkehr und stärkt zugleich die Schiene als Rückgrat eines starken Industriestandorts. Genau dieses Tempo und diese Zusammenarbeit wollen wir als Standard für ganz Deutschland etablieren.“Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Ja, es ist keine Selbstverständlichkeit. Immer wieder lauern Probleme und Schwierigkeiten bei Infrastrukturprojekten. Deshalb freuen wir uns über jede Schieneninfrastrukturmaßnahme die fertig wird, ganz besonders, wenn es schnell und weitgehend problemlos gelaufen ist. Mit dem Neubau des Bahnhofs Fangschleuse und den deutlich erweiterten Kapazitäten im Personenverkehr setzen wir ein deutliches Zeichen für eine noch leistungsfähigere, moderne und nachhaltige Schieneninfrastruktur im Land Brandenburg. Drei Züge pro Stunde und Richtung sorgen für eine deutlich bessere Anbindung innerhalb des Landkreises Oder-Spree, in weitere Regionen Brandenburgs und ins benachbarte Berlin. Damit werden Arbeitsplätze schneller und komfortabler erreichbar und die Region als wichtiger Wirtschaftsstandort in Brandenburg weiter gestärkt.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB): „Die Eröffnung des Bahnhofs Fangschleuse ist ein weiteres wichtiges Puzzlestück, das sich nahtlos in das große Bild des Ausbaus der Kapazitäten im Regionalverkehr einfügt. Mit der Verlängerung der Bahnsteige in Fangschleuse und an den anderen Stationen auf der Linie RE1 kommt der Ausbau des Schienennetzes für Berlin und Brandenburg einen bedeutenden Schritt voran. Ab Dezember 2026 profitieren fast alle Fahrgäste zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) von mehr achtteiligen Zügen, die neu ganztags und auch am Wochenende insgesamt 800 Sitzplätze statt bisher circa 630 bieten.“

Arne Christiani, Bürgermeister der Gemeinde Grünheide (Mark): „Mit der heutigen Einweihung des Bahnhofs Fangschleuse ist ein weiterer Meilenstein in der Vielzahl der Infrastrukturprojekte in der Gemeinde Grünheide (Mark) erreicht. Der neue Bahnhof Fangschleuse mit seinen modernen Anlagen und dem dazugehörigen Umfeld ist ein Beleg für die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Die Gemeinde Grünheide (Mark) verfügt nun über einen leistungsfähigen Bahnhof mit besten Voraussetzungen für Reisende und Pendler sowie für das Bahnhofsumfeld. Der Dank der Gemeinde Grünheide (Mark) gebührt allen am Projekt ‚Bahnhof Fangschleuse‘ Beteiligten.“

4500 Meter Bohrarbeiten für die Potsdamer Stammbahn

Neben der Erkundungsfläche am Bahnhof Schöneberg hält ein Zug der Berliner S-Bahn, Foto: VBB GmbH/Fülling

4500 Meter Bohrarbeiten für die Potsdamer Stammbahn

Thomas Fülling, 26.08.2026

Wer mit der S-Bahn auf dem südlichen Berliner Innenring unterwegs ist, wird sie vielleicht schon entdeckt haben: mal kleinere, mal größere Bohrgeräte gleich neben den Gleisen. Auch wenn auf den Fahrzeugen das Logo einer Berliner Brunnenbaufirma prangt, die Tiefbau-Spezialisten sind nicht auf der Suche nach neuen Wasserquellen. Auch nach dem begehrten schwarzen Gold wird nicht gefahndet. Die Bohrarbeiten sind vielmehr Teil eines Vorhabens im Infrastrukturprojekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“, das die beiden Bundesländer gemeinsam mit der Deutschen Bahn Stück für Stück vorantreiben.

Eines der großen und aufwendigsten Vorhaben von i2030 ist dabei die Reaktivierung der „Potsdamer Stammbahn“. Mit der Wiederinbetriebnahme der seit dem Zweiten Weltkrieg überwiegend brach liegenden historischen Schienenverbindung sollen dringend benötigte zusätzliche Gleis-Kapazitäten zwischen Potsdam und Berlin sowie neue Bahn-Haltepunkte zwischen Berlin und der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam geschaffen werden. Auf Drängen der Länder Berlin und Brandenburg ist die Potsdamer Stammbahn im aktuellen Gutachterentwurf für den Zielplan des „Deutschlandtaktes“ enthalten, mit dem das Reisen mit der Bahn noch attraktiver werden soll.

Die ersten vertiefenden Planungen bei diesem i2030-Projekt laufen. „Die Bohrungen sind Teil der Baugrunduntersuchungen, die für die Vorplanung des Streckenbaus benötigt werden“, erläutert Leona-Rosalia Dühmke, Projektleiterin der für die Infrastruktur zuständigen Bahntochter DB InfraGO AG. Die Vorplanung ist die zweite von insgesamt neun sogenannten Leistungsphasen, die die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vorsieht. „In dieser Phase werden von den Planern noch unterschiedliche Varianten untersucht, mit denen das angestrebte Ziel am Ende erreicht werden kann“, sagt Leona-Rosalia Dühmke. Baugrunduntersuchungen sind zum Beispiel notwendig, um genaue Aussagen zur Beschaffenheit des Bodens treffen zu können, die wiederum den Planern die richtige Wahl der Gründung für notwendige Brücken oder Bahnsteige erleichtern. Am Ende der Vorplanung steht die Empfehlung einer Vorzugsvariante, die in der dann folgenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung weiterverfolgt und detailliert ausgearbeitet wird.

Was für Außenstehende simpel klingt, ist für alle Beteiligten eine aufwendige Sache. So muss etwa auf der 23 Kilometer langen „Potsdamer Stammbahn“ zwischen Griebnitzsee, Zehlendorf und dem Nord-Süd-Fernbahntunnel (Gleisdreieckpark) etwa alle 100 Meter eine Bohrung ausgeführt werden. In dem im November 2025 gestarteten Erkundungsprogramm stehen laut DB InfraGO mehr als 200 Rammkernsondierungen mit einer Tiefe von acht bis zwölf Metern, etwa 85 Großbohrungen, die bis zu 25 Meter tief in Boden reichen sowie bis zu 235 Bodendichtemessungen in einer Tiefe von acht bis 25 Metern an.

Bei den Großbohrungen kommt schwere Technik zum Einsatz. „16 Tonnen wiegt so ein Raupenbohrgerät, das wir hier einsetzen“, sagt Christian Kühn, Betriebsleiter der Engelmann Brunnenbau GmbH. Die Köpenicker Traditionsfirma mit ihren 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist schon seit vielen Jahren für die Deutsche Bahn tätig. Bei den Bodenerkundungen für die Reaktivierung der „Potsdamer Stammbahn“ hat sie zwei der drei ausgeschriebenen Lose gewonnen. Teil des Auftrags ist auch die sogenannte Kampfmittelsondierung. Dabei geht es vor allem darum, gefährliche Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg zu finden. Von den Bombardements der Alliierten in der Zeit von 1940 bis 1945 waren die für die Nationalsozialisten kriegswichtigen Bahnanlagen in Berlin besonders betroffen. „Bisher haben wir erfreulicherweise noch nichts gefunden“, berichtet Technik-Chef Kühn.

Der Einsatz seines Spezialisten-Teams ist zwar keine Millimeter-, wohl aber eine Meter-Arbeit. Denn meterweise wird der sogenannte Liner mit bis zu 100 Schlägen pro Arbeitsgang in den Boden geschlagen. Dieser besteht zwar zu großen Teilen aus dem sprichwörtlichen brandenburgischen Streusand, aber nicht nur. „Wir stoßen auch viel auf Mergel, was gut ist. Denn für die künftigen Bauwerke brauchen wir einen tragfähigen Untergrund“, sagt Geräteführer Sebastian Vogel, der den „ROTOMAX XL B“ an einer Art Schaltpult steuert. Ist die vorgegebene Tiefe erreicht, wird der Liner wieder nach oben gezogen. In seinem Inneren befindet sich eine Kunststoffröhre, in der sich der ausgestanzte Boden befindet. Im nächsten Schritt werden die Kartuschen unter anderem mit genauen Angaben über die erreichte Bodentiefe und die notwendige Zahl von Schlägen beschriftet, die für die Bohrung erforderlich waren. „Letzteres gibt dem Bodengutachter Hinweise über die Bodendichte in diesem Bereich“, so Tiefbau-Experte Christian Kühn. Der Zeitaufwand für die Erkundungsverfahren ist unterschiedlich: Während eine Sondierung mit kleinerem Gerät (Tiefe acht bis zwölf Meter) in der Regel nur wenige Stunden dauert, wird für eine Großbohrung (Tiefe bis zu 25 Meter) ein Zeitaufwand von einer Woche pro Bohrung veranschlagt. Nach den Arbeiten Anfang August in Höhe des S-Bahnhofs Schöneberg soll es anschließend im Bereich Gleisdreieck weitergehen. „Dort sind insgesamt vier Bohrungen geplant“, sagt Christian Kühn von der Engelmann Brunnenbau GmbH.

Die am 22. September 1836 eröffnete „Potsdamer Stammbahn“ ist nicht nur die erste Eisenbahnstrecke im damaligen Preußen, sie gehört auch zu den ältesten Schienenverbindungen in Deutschland überhaupt. Entlang der Strecke entstanden zahlreiche Wohngebiete, die Stadt wuchs damit weiter in Richtung Südwesten. Mit der Entstehung der Viertel wurden auch neue Stationen gebaut. Der Botanische Garten, der in Berlin-Lichterfelde nach dem Vorbild englischer Gärten angelegt wurde, erhielt zum Beispiel 1909 eine eigene Station. Der Niedergang der Potsdamer Stammbahn begann mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst wurde ein Großteil der Schienen und Bahnanlagen im Auftrag der Roten Armee als Reparationsleistung für die Sowjetunion demontiert. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 konnten Fahrgäste aus dem brandenburgischen Umland die Strecke dann nicht mehr erreichen. Im Zuge des „S-Bahn-Streiks“ wurde schließlich am 18. September 1980, nach 142 Jahren, auf dem in Berlin verbliebenen Abschnitt der Potsdamer Stammbahn der Fahrgastbetrieb vollends eingestellt (Anhalter Bahnhof – Berlin-Zehlendorf, Berlin-Zehlendorf – Düppel). Nach mehr als vierjähriger Unterbrechung wurde am 1. Februar 1985 auf dem Stammbahn-Abschnitt zwischen Anhalter Bahnhof und Berlin-Zehlendorf der S-Bahn-Betrieb durch die Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) wieder aufgenommen, seit 1994 nimmt die S-Bahn Berlin dort die Betriebsführung wahr.

Das Ziel des i2030-Korridors Potsdamer Stammbahn+ ist der Wiederaufbau der Trasse zwischen Griebnitzsee und Berlin Potsdamer Platz (ca. 21 Kilometer) als zweigleisige, elektrifizierte Regionalverkehrsstrecke. Untersucht werden sollen an der Strecke Verkehrsstationen in Dreilinden (Europarc), Düppel-Kleinmachnow, Zehlendorf, Rathaus Steglitz und Schöneberg. Ein zweites Teilprojekt sieht auf dem südöstlichen Berliner Innenring den Ausbau des Abschnitts zwischen Schöneberg und Ostkreuz (ca. 10 Kilometer) als zweigleisige, elektrifizierte Regionalverkehrsstrecke vor. Haltepunkte für Regionalzüge werden an dieser Strecke in Südkreuz und Hermannstraße bzw. Neukölln geprüft.

Die Vorplanung für die Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn wird nach Angaben der Bahn-Tochter DB InfraGO voraussichtlich bis 2027 abgeschlossen. Für die folgenden Planungsphasen  – Entwurfs- und Genehmigungsplanung – ist eine Finanzierungsvereinbarung unter Einbeziehung des Bundes erforderlich.  

i2030 beim Berlin Marathon 2026

Damit es auch auf

der Schiene Läuft

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Stunde(n)
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Sekunde(n)

Bis zum

29. September 2026

i2030 läuft den Berlin Marathon 2026

Mit dem Berlin-Marathon 2026 steht ein wieder ein Event für Engagement, Ausdauer und Leistungsbereitschaft vor der Tür – Werte, die auch das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ seit seinem Startschuss täglich lebt. Als großangelegtes Infrastrukturprojekt, das die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) vorantreiben, steht i2030 für eine für die Planung für den Schienenausbau der Zukunft. Neue Gleise, moderne Bahnhöfe und mehr Verbindungen sollen die wachsende Bevölkerung der Hauptstadtregion umweltfreundlich bewegen – ein langfristiges Vorhaben, das mit den gleichen Herausforderungen kämpft wie Marathonläufer:innen: Es erfordert eine gut durchdachte Vorbereitung, Durchhaltevermögen und den unbedingten Willen, das Ziel zu erreichen. Das macht den Marathon nicht nur zum Spiegelbild von Projekten wie i2030, die eine weitreichende Wirkung anstreben, sondern auch zur Inspiration.

Diesmal bestreitet Heiko den Marathon für i2030. Der Berliner nimmt regelmäßig an Laufevents teil und kennt die Trainingsroutinen. Bei seinen Übungsläufen kommt er viel in Berlin und Brandenburg herum. Er ist Beobachter beim Thema Mobilität und sieht die Unterschiede, wie die Menschen in Stadt und Land unterwegs sind. Die verschiedenen Bedürfniss finden auch bei den i2030-Planungen ihre Berücksichtigung. Wir begleiten Heiko bei seiner Vorbereitung und den entscheidenen Tag des Marathons.  

Noch vier Wochen bis zum Marathon

Heiko zeigt, warum gute Verbindungen entscheidend sind.

Wer gut unterwegs ist, kommt besser ans Ziel. Das merkt Heiko nicht nur auf seinen Trainingsrunden für den Berlin-Marathon.

Das Projekt i2030 sorgt für bessere Verbindungen in der Hauptstadtregion: Acht Ausbaukorridore für Regional- und S-Bahn, bis zu 100 Stationen und bis zu 200 Kilometer Strecke neu oder reaktiviert. Das ist der Planungsumfang für mehr Schiene in Berlin und Brandenburg.

Denn alle Menschen brauchen gute Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, zur Schule, in die Freizeit und zurück.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #Schiene #Mobilität

Marathon-Testimonial

Heiko zeigt, warum mehr Platz auf der Schiene gebraucht wird.

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg wächst. Und mit ihr der Bedarf an Mobilität.

Am Ostkreuz kann unser Läufer Heiko im fast im 90-Sekundentakt mit der S-Bahn abfahren. Auf dem Land kommen die Züge eher im Stundentakt.

Infrastruktur passend auf die Bedürfnisse der Menschen planen, ist eine der Herausforderungen im Projekt i2030. Das bedeutet konkret: Mehr Platz schaffen, Engpässe auf der Schiene beseitigen, neue Quartiere anbinden und Standorte aufwerten. So schaffen wir Platz für alle.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #ÖPNV #Schiene

Marathon-Testimonial

Heiko zeigt, warum Ausdauer große Projekte voranbringt

Am Tag des Marathons kann sich Heiko belohnen: Wenn er an den Start geht, zahlt sich die monatelange Vorbereitung mit den vielen tausend kleinen Schritten aus.

Ein Marathon läuft sich nicht von allein und braucht eine ineinander verzahnte Vorbereitung aus Training, Ernährung, Struktur und Planung.

So auch beim Projekt i2030: Rund 150 Mitarbeitende sorgen für detaillierte Planungsgrundlagen, erfolgreiche Planfeststellungsverfahren, finanzielle Absicherung und frühe Kommunikation mit allen Beteiligten.

Das Band am Ende durchtrennen, ist der große Moment am Ziel, dem viele kleine Meilensteine vorangehen.

#i2030 #VBB #BerlinBrandenburg #Mobilität #BerlinMarathon

Marathon-Testimonial

Heiko Schönborn zeigt, warum i2030 ein Projekt von Menschen für Menschen ist und alle verbindet und bewegt.

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Rechtskräftige Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Rechtskräftige Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd

15. Juli 2026

An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben
An der Pressekonferenz zur Zuschlagserteilung im S-Bahn-Ausschreibungsverfahren haben teilgenommen v.l.n.r.: Vorstand & techn. Bereichsleitung der LSFB Andreas Hiller, VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing, S-Bahn-Geschäftsführer Heiko Büttner, Bürgermeister und Finanzsenator für Berlin Stefan Evers, Verkehrssenatorin für Berlin Ute Bonde, CEO Siemens Mobility Michael Peter und Peter Spuhler, Verwaltungspräsident der Stadler Rail GmbH, Foto: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Nach Abschluss des Nachprüfungsverfahrens zur S-Bahn-Ausschreibung für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd (SBSNS-II) ist am 8. Juli 2026 der rechtskräftige Zuschlag an das Bieterkonsortium aus S-Bahn Berlin, Siemens Mobility und Stadler Deutschland erteilt worden. Damit kann der Herstellungsprozess für die neuen S-Bahn-Fahrzeuge – insgesamt 350 Halbzüge mit 1.400 Wagen – jetzt beginnen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Länder in diesem Prozess mit großem Engagement als Vergabestelle unterstützt und wird auch künftig das Vertragsmanagement durchführen.

Auf der heutigen Pressekonferenz stellten Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde, Vertreter des beauftragten Konsortiums sowie die Geschäftsführungen des VBB und der S-Bahn-Berlin den Projektstart der Öffentlichkeit vor.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Mit der Zuschlagserteilung für die Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd machen wir den nächsten großen Schritt zur Modernisierung der Berliner S-Bahn. Die 350 neuen Halbzüge kommen nicht nur den Fahrgästen auf diesen Strecken zugute – sie legen zugleich den Grundstein dafür, das Angebot mit der weiter steigenden Fahrgastnachfrage und der Inbetriebnahme neuer Strecken auszubauen.“

Stefan Evers, Bürgermeister und Senator für Finanzen: „Die Stärke einer Stadt zeigt sich nicht in Sonntagsreden, sondern am Montagmorgen. Dann, wenn Millionen Menschen zuverlässig zur Arbeit kommen, Unternehmen planen können und der Alltag funktioniert. Mit der heutigen Entscheidung stellen wir die Weichen für einen modernen, leistungsfähigen und verlässlichen S-Bahn-Verkehr in den kommenden Jahren. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Berlin auch in Zukunft zuverlässig funktioniert.“ 

Robert Crumbach, Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Auch das Land Brandenburg profitiert von dem Zuschlag, da die S-Bahn die Wohnortattraktivität im Berliner Umland erheblich stärkt und den Pendlern aus Brandenburg eine verlässliche und schnelle Anbindung an das Berliner Stadtzentrum garantiert. Mit dem geplanten Bau eines neuen Werkstattstandortes in Fredersdorf leistet auch Brandenburg seinen Anteil, die nötigen Wartungskapazitäten für die Zugflotte zu stellen.“

Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH: „Die Freude bei der S-Bahn Berlin ist riesig – die endgültige Vergabe schafft eine langfristige Perspektive für unsere über 3.000 Kolleginnen und Kollegen. Denn als S-Bahn Berlin übernehmen wir weiterhin den Betrieb und eine entscheidende Rolle bei der Instandhaltung der neuen Flotte. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir dafür sorgen, dass die Fahrzeuge für unsere Fahrgäste verlässlich, pünktlich, sicher und sauber am Bahnsteig stehen werden.“

Michael Peter, CEO Siemens Mobility: „Als Technologieunternehmen mit Berliner Wurzeln treiben wir die Zukunft der Hauptstadtmobilität aktiv voran. Mit innovativen Fahrzeugen, digitalen Technologien und intelligenter Instandhaltung schaffen wir gemeinsam mit unseren Partnern die Grundlage für ein leistungsfähiges, nachhaltiges und zukunftsorientiertes S-Bahn-System für Berlin“.

Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident der Stadler Rail AG: „Die neuen Züge für die Berliner S-Bahn werden dort gebaut, wo sie fahren: in Berlin. Unsere Fahrzeuge haben sich auf dem Ring über mehr als 120 Millionen Kilometer bewährt – genau dieses Konzept entwickeln wir nun gemeinsam mit unseren Partnern für das gesamte Netz weiter. Für Stadler ist dieser Auftrag ein klares Bekenntnis zur Fertigung in der Hauptstadtregion. Ich danke den Ländern Berlin und Brandenburg für ihr Vertrauen.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB: „Mit dem rechtskräftigen Zuschlag schließen wir ein herausforderndes und komplexes Vergabeverfahren erfolgreich ab. Nun kommt es darauf an, dass die neuen Fahrzeuge pünktlich geliefert werden. Im Ergebnis werden wir eine moderne Fahrzeugflotte im S-Bahnnetz haben, die gut für die zukünftigen Anforderungen gerüstet ist und den Fahrgästen viel Freude bereiten wird. “

Die wichtigsten Punkte des neuen Verkehrsvertrags

Betriebsaufnahme und Einflottung der neuen S-Bahn-Fahrzeuge starten zum Jahresbeginn 2032 und werden planmäßig 2038 abgeschlossen sein. Die Neufahrzeuge ersetzen in beiden Teilnetzen die Fahrzeuge der Bestandsbaureihen 480 und 481. Der Verkehrsvertrag über die Betriebsleistungen wird für einen Zeitraum von 15 Jahren geschlossen.
Der Instandhaltungsvertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren und sichert die Instandhaltungsleistungen über die gesamte Lebensdauer der Neufahrzeuge. Die Instandhaltung erfolgt in Bestandswerkstätten der S-Bahn Berlin GmbH, darunter das Werk in Schöneweide. Alle entsprechenden Werkstätten werden für die Wartung der neuen Fahrzeuge ertüchtigt. Zudem wird ein neues S-Bahn-Instandhaltungswerk in Fredersdorf-Vogelsdorf errichtet, um die Wartung der erweiterten Flotte zu gewährleisten.

Alle Fahrgäste können sich auf neue Fahrzeuge freuen, die über eine vollständige Klimatisierung, moderne Fahrgastinformationssysteme, automatische Schiebetritte für die barrierefreie Nutzung und Videotechnik verfügen sowie strenge Lärmschutzanforderungen erfüllen.

Mit dem Zuschlag geht jetzt auch die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Berlin (LSFB) an den Start, die als neue Säule für den S-Bahn-Betrieb der Zukunft errichtet wurde. Die LSFB ermöglicht nicht nur eine nachhaltige Finanzierung der Fahrzeuge und der Werkstattum- und -neubauten, sondern auch ein professionelles, langfristiges Monitoring der Qualität öffentlich finanzierter Fahrzeuge und Werkstätten.

Begleitend zur SBSNS-II-Vergabe haben die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der DB InfraGO die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ab Anfang der 2030er Jahre in der neuen Steuerungs- und Dispositionszentrale (SDZ) für die Berliner S-Bahn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infrastrukturbetreibers und des Verkehrsunternehmens künftig in einer zentralen Leitstelle zusammenarbeiten. Das schafft gute Voraussetzungen für ein schnelles, abgestimmtes Reaktionsmanagement im Störungsfall und eine durchgängige Kommunikation gegenüber den Fahrgästen.

Im Projekt i2030 wird der Ausbau der Infrastruktur, die mit den neuen Fahrzeugen kommen wird, gesteuert und geplant. 

i2030-Sportshirts für die Kinder der Robinsonschule in Bernau

Übergabe der i2030-Trikots an die Robinson Schule in Bernau zusammen mit dem Bürgermeister André Stahl, Foto: Stadt Bernau

Projekt i2030 übergibt Trikotset an die Fußballspieler vom FC Neuenhagen 1913 e.V.

1. Juli 2026

Die Robinsonschule ist eine öffentliche Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ in der Trägerschaft des Landkreises Barnim. Das Sportleben steht neben vielen anderen Angeboten im Mittelpunkt des Schullebens. Die Kinder bekommen nun kurz vor den Sommerferien Sport T-Shirts vom Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ feierlich überreicht. Sie werden bei kommenden Tunieren im Zweifelderball, Fußball, Tischtennis und weiteren Wettkämpfen zum Einsatz kommen. André Stahl, Bürgermeister der Stadt Bernau, begleitete die Übergabe. Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 15 allgemeinbildende und sonderpädagogische Schule. Schon dadurch ergeben sich Herausforderungen an den öffentlichen Nahverkehr, da viele Schülerinnen und Schüler auch aus umliegenden Gemeinden nach Bernau zum Lernen kommen. Auch aus diesem Grund unterstützt der Bürgermeister als Botschafter den Ausbau für den 10-Minuten-Takt der S-Bahnlinie S2.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem VBB den langfristigen Infrastrukturausbau im Regional- und S-Bahnverkehr. Schienenprojekte bedeuten allerdings viele Jahre der Planung, bevor der Bau starten kann.  Neben Zeit und Geld ist genauso die breite Zustimmung der Menschen vor Ort ein wichtiges Element für das Gelingen der Vorhaben. Darum unterstützt das Projekt i2030 engagierte Schulprojekte und Vereine aus der Region, um die geplanten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr bekannt zu machen.

Ein Teilprojekt innerhalb des Maßnahmenpakets für die S-Bahn ist die Erweiterung des 10-Minutentaktes auf der S2 Richtung Bernau. Heute führt der 10-Minuten-Takt bis nach Buch. Die laufenden Planungen untersuchen, welcher Infrastrukturausbau nötig ist, um alle 10 Minuten über Röntgental und Zepernick nach Bernau zu fahren. Die Vorplanung wird durch die Länder Berlin und Brandenburg finanziert und durch die Deutsche Bahn durchgeführt. Mit den Ergebnissen soll eine Vorzugsvariante festgelegt werden. Sie bildet die Grundlage für die weitere Planung und Finanzierung. In den Prozess werden die Kommunen an der Strecke rechtzeitig eingebunden.

Bürgermeister André Stahl setzt sich als i2030-Botschafter (www.i2030.de/botschafter-in) für den besseren Takt bei der S-Bahn ein. Täglich nutzen zahlreiche Pendler*innen die S-Bahnverbindung, um zu ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu kommen. Die Stadt ist mittlerweile auf über 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten Jahren angewachsen und Mobilität ist eines der zentralen Themen. 

Weitere Kooperationen befinden sich in Abstimmung mit Kommunen und Bezirken, die eng bei der Erweiterung der Schieneninfrastruktur mit dem Projekt i2030 zusammenhängen.

Mehr Infos zur Robinsonschule: https://robinsonschule-bernau.de/startseite/

Mehr Infos zum S-Bahn-Maßnahmenpaket: https://www.i2030.de/sbahn/

Infoveranstaltungen in Vetschau und Kolkwitz

In Vetschau und Kolkwitz fanden Infoveranstaltungen zum Ausbaukorridor Lübbenau - Cottbus statt. Insgesamt gab es eine positive Resonanz.

Infoveranstaltungen in Vetschau und Kolkwitz

In Vetschau und Kolkwitz fanden Infoveranstaltungen zum Ausbaukorridor Lübbenau - Cottbus statt. Insgesamt gab es eine positive Resonanz.

Beim i2030-Teilprojekt zweigleisiger Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus starten dieses Jahr die Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026. 

Zu der Baumaßnahme, den laufenden Vorbereitung und den Schienenersatzverkehren während der Vollsperrung auf der Strecke informierte die DB InfraGO AG.

Die beiden Informationsveranstaltungen stießen auf großes Interesse. Rund 70 Bürgerinnen und Bürger informierten sich am 16. Juni in Vetschau  2026, in Kolkwitz am 24. Juni 2026 folgten etwa 140 Gäste der Einladung. 

Als Referenten standen Peter Nußbaum, Projektleiter der DB InfraGO, Carsten Pröber, Baulärmverantwortlicher der DB Engineering & Consulting, Hagen Byhain, Projektleiter der ausführenden Arbeitsgemeinschaft (ARGE), sowie der Stakeholdermanager der DB InfraGO Rede und Antwort. Hier können Sie die gezeigte Präsentation einsehen. 

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen zum Ersatzverkehr, Bahnübergangssperrungen, Schrankenschließzeiten sowie zu den Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort.

Baustart für Siemensbahn rückt näher

Start der Sanierungsarbeiten am Stahlviadukt beim i2030-Projekt Siemensbahn, Foto VBB GmbH, Stapf

Baustart für Siemensbahn rückt näher: Sanierung des Stahlviadukts startet

29. Juni 2026

Die Reaktivierung der Siemensbahn nimmt Formen an. Am Montag begannen erste Arbeiten. Dabei geht es zunächst um die Sanierung des
Stahlviadukts. Das symbolische Startsignal hierfür gaben am Vormittag DB-Konzernbevollmächtigter Alexander Kaczmarek, Verkehrssenatorin Ute Bonde, VBB-Chef Christoph Heuing und Spandaus Bezirksstadtrat Thorsten Schatz.

Die ersten Arbeiten laufen auf einem Testfeld, an dem zentrale Verfahren für die Instandsetzung des Stahlviadukts untersucht werden. Das denkmalgeschützte Viadukt stammt aus dem Jahr 1928 und besteht aus insgesamt 71 Einzelbauwerken.

Nach jahrzehntelanger Stilllegung gibt es umfangreiche Schäden. Dazu zählen Verformungen, Korrosionsschäden, beschädigte Lager sowie Defizite bei Entwässerung und Tragwerk. Die gesammelten Erkenntnisse im Testfeld sind Grundlage für den anschließenden Bauablauf des Gesamtprojekts.
Im Zuge der Ertüchtigung des Stahlviadukts bleibt ein Großteil der historischen Substanz erhalten und wird denkmalgerecht instandgesetzt. Die bestehenden Unterbauten werden weitgehend weitergenutzt. Gleichzeitig wird die Strecke für einen modernen Bahnbetrieb hergerichtet – mit zwei Gleisen und zeitgemäßer technischer Ausstattung.

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter: „Nun geht es los. Mit der Siemensbahn binden wir Siemensstadt und Spandau direkt an den Berliner S-Bahnring an. Das schafft nachhaltige Mobilität. Das heutige Startsignal zeigt, dass wir die Reaktivierung der rund 4,5-Kilometer langen Strecke engagiert vorantreiben.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Die Siemensbahn kehrt zurück – und mit ihr eine direkte  Schienenverbindung für ein Stadtquartier, das Arbeiten, Forschen und Wohnen neu zusammendenkt. Das denkmalgeschützte Viadukt wird sorgfältig saniert und gleichzeitig für einen modernen Bahnbetrieb hergerichtet. Was heute hier beginnt, ist der erste sichtbare Schritt zu einer der bedeutendsten Streckenreaktivierungen der Stadt seit Jahrzehnten.”

Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Städtebau und ÖPNV-Ausbau greifen an diesem Ort vorbildlich ineinander. Während nebenan der neue Wohn- und Innovationsstandort Siemensstadt Square entsteht, startet hier am Viadukt ein neuer Meilenstein im Projekt i2030 für die Reaktivierung der Siemensbahn. Perfekt für die Menschen, die dann eine S-Bahnanbindung im 10-Minuten-Takt u.a. zur Ringbahn und zum Hauptbahnhof bekommen.”

Thorsten Schatz, Bezirksstadtrat Spandau, Abteilung Bauen, Planen, Umwelt-und Naturschutz: „Die Reaktivierung der Siemensbahn ist ein Glücksfall für Spandau. Sie verbessert die Mobilität, stärkt den Zukunftsstandort Siemensstadt und bringt eine traditionsreiche Strecke zurück ins Berliner S-Bahn-Netz. Mit dem heutigen Baustart wird sichtbar: Die Siemensbahn kommt zurück. Darauf haben viele Menschen in unserem Bezirk lange gewartet.“

Die Reaktivierung der Siemensbahn bewegt auch die Schülerinnen und Schüler im Bezirk. So gibt es am Dienstag, 30. Juni, an der Spandauer Robert-Reinick-Grundschule einen Projekttag zur Siemensbahn. Die Schüler treffen sich dazu am Vormittag an der Eisenbahnüberführung am Rohrdamm 82. Anschließend begeben sich die Kinder auf eine Zeitreise an einem scheinbar verlorenen Ort. Sie schauen sich um und halten fotografisch fest, was sie sehen. Vor langer Zeit kamen und gingen hier Menschen. Sie stiegen ein, sie fuhren ab, sie kamen an und gingen nach Hause. Wie sahen sie aus? Wo gingen sie hin? Wer waren sie? Das soll an diesem Tag erarbeitet werden.

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HINGESCHAUT UND NACHGEFRAGT

Was tut sich entlang der i2030-Strecken, hinter Bauzäumen oder in den Planungsunterlagen?

Wir sind vor Ort unterwegs, erklären welche Untersuchungen gerade anstehen und machen Hintergründe und Zusammenhänge verständlich. So machen wir sichtbar, wie Schritt für Schritt neue Schieneninfrastruktur entsteht von der Idee bis zur ersten Zugeinfahrt. 

        • i2030 Spotlight: Hier checken wir vor Ort, was auf Baustellen passiert oder welche Fachprüfungen durchgeführt werden.
        • i2030 Deep Talk: Hier liegt der Fokus auf den Austausch mit den Experten, strategischen Köpfen und Machern hinter i2030.
        • i2030 Inside: Hier vermitteln wir Hintergrundwissen und sind mittendrin bei Bürgerdialogen oder öffentlichen Veranstaltungen

Talk mit Alexander Kaczmarek

i2030 deep talk: Was ist der Spirit von i2030?

Infrastrukturausbau auf der Schiene braucht lange. Das ist auch bei den i2030-Projekten so. Trotzdem arbeiten die Partner hier lösungsorientiert bei der Planung und späteren Umsetzung zusammen.

Es gab immer wieder Anpassungen in den einzelnen Korridoren, aber der Umfang ist nahezu unverändert geblieben. So gehen wir Schritt für Schritt weiter voran.

i2030 deep talk: Was macht i2030 so besonders?

Infrastrukturthemen beim Regional- und S-Bahnverkehr, die zwischen Berlin und Brandenburg jahrelang nicht gelöst werden konnten, werden gemeinsam diskutiert, Entscheidungen gefällt und damit wichtige Schritte nach vorn gemacht.

Ohne i2030 würden viele Projekte noch weite Visionen sein. Nun werden konkrete Planungsgrundlagen geschaffen für die weiteren Wege der Finanzierung und Genehmigung.

Ein gutes Beispiel ist die Potsdamer Stammbahn. Im Projekt i2030 haben die Planungen begonnen. Davor wollte Berlin auf der Strecke eine S-Bahn fahren, Brandenburg lieber Regionalverkehr. Im gemeinsamen Austausch wurde sich auf die Lösung für den Regionalverkehr geeinigt, weil die Strecke andere Linien wie den RE1 entlasten kann.

i2030 deep talk: Wie kam es zum Titel i2030?

Der Zusammenschluss bei der Planung von Bahnprojekten in Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) läuft unter dem Titel „Projekt i2030“.

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erzählt Philipp im Clip wie es damals zur Namenswahl kam.

Das Jahr 2030 wurde übrigens schon damals als Zielmarke zur Fertigstellung aller Projekte als nicht realistisch eingeschätzt. Vielmehr gab das damals fertiggestellte ÖPNV-Konzept 2030 für die Region die Jahreszahl vor.

Mittlerweile sind wir bei allen Projekten in der vertieften Planung. Mit Hilfe durchgeführter Untersuchungen konnten in den letzten Jahren eine Reihe von Entscheidungen für die Weiterentwicklung der regionalen Schieneninfrastruktur getroffen werden.

Stammstrecke der HeiDekrautbahn

i2030 inside: Fahrt auf der Reaktivierungsstrecke mit dem Wasserstoffzug

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 125 Jahre Niederbarnimer Eisenbahn gab es eine Sonderfahrt mit dem Wasserstoffzug auf der historischen Stammstrecke der Heidekrautbahn.

Mit dem Projekt i2030 soll die Heidekrautbahn in den kommenden Jahren wieder für den Personenverkehr reaktiviert werden.

Mehr Infos unter: www.i2030.de/nord

Schienenausbau

i2030 inside: Warum brauchen Schienenprojekte so lange?

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gemeinsam den Ausbau der Schieneninfrastruktur in acht Ausbaukorridoren und einem Maßnahmenpaket für das S-Bahnnetz. Die Umsetzung der Vorhaben entfaltet eine hohe Wirksamkeit im Schienennetz der Zukunft.

Das geschieht nicht von heute auf morgen: Der Ausbau von Eisenbahninfrastruktur ist ein Marathon und braucht einen langen Atem.

Dennoch: Die i2030-Planungen schreiten voran und erste Ergebnisse sind sichtbar. Eine gesicherte Finanzierung und erfolgreiche Baugenehmigungen sowie eine gelungene Akzeptanzkommunikation sind die Grundpfeiler für erfolgreiche Projekte.

Weitere Infos unter: www.i2030.de/hintergrund

i2030 inside: Das Projekt in 30 Sekunden erklärt

Projekt i2030 – Wir planen den Schienennetzausbau in der Hauptstadtregion.

Die Menschen in der Region sind mobil und setzen auf einen attraktiven Bahnverkehr.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem VBB den Ausbau der Schieneninfrastruktur in acht Ausbaukorridoren und einem S-Bahn-Maßnahmenpaket:

WEST: Berlin-Spandau – Nauen
NORD-WEST: Prignitz-Express /Velten
NORD: Nordbahn /Heidekrautbahn
SÜD-OST: Berlin – Cottbus /Bahnhof Königs Wusterhausen
SÜD: Berlin – Dresden /Rangsdorf
SÜD-WEST: Potsdamer Stammbahn+/ S25 SÜD
WEST-OST: RE1 Magdeburg – Berlin – Eisenhüttenstadt
SIEMENSBAHN: Jungfernheide – Gartenfeld
BERLINER S-BAHN: rund 35 Einzelmaßnahmen

Die i2030-Vorhaben entfalten eine hohe Wirksamkeit im Schienennetz der Zukunft. Das geschieht nicht von heute auf morgen. Mit gesicherter Finanzierung und erfolgreichen Baugenehmigungen werden kontinuierlich Teilprojekte umgesetzt.

https://www.i2030.de
i2030@vbb.de

Stammstrecke der heidekrautbahn

i2030 spotlight: Baustelle Wilhelmsruh, Stammstrecke der Heidekrautbahn Part 1

Ein Tag auf der Baustelle in Berlin-Wilhelmsruh im Mai 2026, wo ein neuer Regionalbahnsteig entsteht.

Schwere Maschinen, Lärm, Staub – hier entstand ein neuer Gleisabschnitt. i2030-Content-Creator nimmt euch mit vor Ort: Helme auf, los geht’s.

Die Arbeiten sind Teil der Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke – ein Projekt von i2030, in dem die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der NEB und dem VBB die Schieneninfrastruktur im Raum Berlin-Brandenburg weiterentwickeln.

Weitere Projektinfos: www.i2030.de/nord/

i2030 spotlight: Baustelle Wilhelmsruh, Stammstrecke der Heidekrautbahn Part 2

Ein Tag auf der Baustelle in Berlin-Wilhelmsruh im Mai 2026, wo ein neuer Regionalbahnsteig entsteht.

Schwere Maschinen, Lärm, Staub – hier entstand ein neuer Gleisabschnitt. Diesmal ist die Stopfmaschiene auf der Baustelle im Einsatz. i2030-Content-Creator nimmt euch mit vor Ort: Helme auf, los geht’s.

Die Arbeiten sind Teil der Reaktivierung der Heidekrautbahn-Stammstrecke – ein Projekt von i2030, in dem die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der NEB und dem VBB die Schieneninfrastruktur im Raum Berlin-Brandenburg weiterentwickeln.

Weitere Projektinfos: www.i2030.de/nord/

Siemensbahn

i2030-inside: Die Geister der Siemensbahn

Die historische Siemensbahn wurde 1929 in Betrieb genommen und 1981 eingestellt.

Im Rahmen vom Projekt i2030 beginnt in 2026 die Reaktivierung der historischen Strecke mit dem Ziel 2029 dort wieder S-Bahnen fahren zu lassen.

Also genau die richtige Zeit die Geister der Vergangenheit zu verabschieden.

Weitere Projektinfos: www.i2030.de/siemensbahn

RE1-Bahnsteigverlängerungen

i2030 spotlight: RE1 Bahnsteigverlängerung an der Station Park Sanssouci

Um auf die steigende Nachfrage zu reagieren, wurde das Angebot auf dem RE1 bereits 2022 im Rahmen des Verkehrsvertrags Elbe-Spree deutlich ausgeweitet. Seither fahren zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) in der Hauptverkehrszeit drei Züge pro Stunde – zwei davon mit sechs Wagen, ein dritter mit acht. Letzterer hält jedoch nur an größeren Bahnhöfen, denn viele Stationen verfügen noch nicht über ausreichend lange Bahnsteige.

Im Sommer 2025 wurden die Bauarbeiten an der Station Potsdam Park Sanssouci abgeschlossen. In den kommenden Jahren sollen insgesamt neun Stationen neue, längere Bahnsteige erhalten.

Weitere Infos: www.i2030.de/westost

i2030 spotlight: RE1 Bahnsteigverlängerung in Hangelsberg

Um auf die steigende Nachfrage zu reagieren, wurde das Angebot auf dem RE1 deutlich ausgeweitet. Seither fahren zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) in der Hauptverkehrszeit drei Züge pro Stunde – zwei davon mit sechs Wagen, ein dritter mit acht. Letzterer hält jedoch nur an größeren Bahnhöfen, denn viele Stationen verfügen noch nicht über ausreichend lange Bahnsteige.

Im Sommer 2025 wurden die Bauarbeiten an der Station Hangelsberg begonnen und sind jetzt abgeschlossen. In den kommenden Jahren sollen insgesamt neun Stationen neue, längere Bahnsteige erhalten.

Weitere Infos: https://www.i2030.de/westost/

i2030-Informationsveranstaltungen in Vetschau/Spreewald und Kolkwitz im Juni 2026

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

i2030-Informationsveranstaltungen in Vetschau/Spreewald und Kolkwitz im Juni 2026

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Die 1867 in Betrieb genommene „Görlitzer Bahn“ (Berlin – Görlitz) ist seit 1945 auf dem Teilstück Lübbenau – Cottbus eingleisig. Es ist vorgesehen, bis Ende 2027 ein zweites elektrifiziertes Gleis zu bauen.

Vor Beginn der Hauptarbeiten ab Ende 2026 möchten wir Sie im Juni 2026 in Vetschau/Spreewald (mit Fokus auf den Abschnitt Lübbenau – Vetschau/Spreewald) und in Kolkwitz (mit Fokus auf den Abschnitt Vetschau/Spreewald – Cottbus) über den Stand der Planungen und den Ablauf der Bauarbeiten informieren.

Die erste Informationsveranstaltung führen wir am Dienstag, 16. Juni 2026, von 17 bis 19 Uhr im Bürgerhaus Vetschau (August-Bebel-Straße 9, 03226 Vetschau/Spreewald) durch.

Die zweite Veranstaltung folgt am Mittwoch, 24. Juni 2026, von 17 bis 19 Uhr in der Aula im Kolkwitz-Center (Karl-Liebknecht-Straße 8, 03099 Kolkwitz).