28. April 2026: Einladung zur Informationsveranstaltung „Verlängerung der Bahnsteige in Briesen“

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Einladung zur Informationsveranstaltung „Verlängerung der Bahnsteige in Briesen“

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ plant den Ausbau der Schieneninfrastruktur für Regionalverkehr und S-Bahn im Metropolraum Berlin-Brandenburg für die kommenden Jahre.

Der Regionalexpress RE1 ist die stärkste Linie im VBB-Land und die Ost-West-Verbindung durch die Hauptstadtregion. Damit auf dem RE1 längere Züge auf der Strecke fahren und auch halten können, müssen die Bahnsteige in den kommenden Jahren an verschiedenen Stationen auf 220 Meter verlängert werden. Für die Station Briesen wird gegenwärtig die Genehmigungsplanung für diesen Ausbau erstellt.

Wir laden Sie in Abstimmung mit dem Amt Odervorland und der Gemeinde Briesen herzlich zur kommenden Infoveranstaltung ein, um Ihnen einen Überblick zum Stand der Planungen für Briesen zu geben, Fragen zu beantworten und Anregungen entgegenzunehmen:

Datum und Uhrzeit:

Dienstag, 28. April 2026 um 18.00 Uhr

im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Briesen,

Bahnhofstr. 4, 15518 Briesen (Mark)

Bei diesem Termin stehen Ihnen i2030-Vertreter*innen der Deutschen Bahn zur Verfügung.

Kontakt und Rückfragen: DB InfraGO AG, Infrastrukturprojekte (T4), Caroline-Michaelis-Str. 5-11, 10115 Berlin bauprojekte.ost@deutschebahn.com

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die bestehenden Bahnsteige sollen auf 220 Meter verlängert werden, um zukünftig längere Züge an den RE1-Stationen halten zu lassen, Foto DB InfraGO AG
Die bestehenden Bahnsteige sollen auf 220 Meter verlängert werden, um zukünftig längere Züge an den RE1-Stationen halten zu lassen, Foto DB InfraGO AG

27. April 2026: Einladung zur Informationsveranstaltung „Siemensbahn Projektabschnitt 1.2 und 1.3“

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Einladung zur Anwohnerinformationsveranstaltung "Siemensbahn Projektabschnitt 1.2 und 1.3"

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ plant den Ausbau der Schieneninfrastruktur für Regionalverkehr und S-Bahn im Metropolraum Berlin-Brandenburg für die kommenden Jahre.

Im Rahmen der Reaktivierung der historischen Siemensbahn starten in diesem Jahr zwischen dem Altarm der Spree und dem Bahnhof Gartenfeld (Projektabschnitt 1.2 und 1.3) die ersten Bauaktivitäten. Gerne möchten wir Sie daher herzlich zu einer Informationsveranstaltung einladen.

Wir freuen uns sehr, dass der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Alexander Kaczmarek, die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, und Geschäftsführer vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), Christoph Heuing vor Ort sein werden.

Wir möchten Ihnen während der Veranstaltung den aktuellen Stand der Planungen vorstellen und Ihre Fragen beantworten.

Veranstaltungsdetails:

Datum: Montag, 27. April 2026

Uhrzeit: 18.00 – 19.00 Uhr

Ort: Panorama Congress Center (11. Stock), Ernst-von-Siemens-Saal, Siemensdamm 50, 13629 Berlin-Spandau

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist. Wir empfehlen eine frühzeitige Anreise. Für alle, die nicht persönlich vor Ort sein können, stellen wir nach der Veranstaltung einen Live-Mitschnitt auf der Website der Siemensbahn zur Verfügung.

Informationen zum Bauvorhaben finden Sie auf der Projektwebsite: siemensbahn.deutschebahn.com. Für Rückfragen stehen wir unter der Emailadresse siemensbahn@deutschebahn.com sehr gerne zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Begehung der Siemensbahn zum Tag der Schiene, die Bahn soll mit dem Projekt i2030 reaktiviert werden, Foto: VBB GmbH, Fülling
Begehung der Siemensbahn zum Tag der Schiene, die Bahn soll mit dem Projekt i2030 reaktiviert werden, Foto: VBB GmbH, Fülling

Projekt i2030 übergibt Trikotset an die Fußballspieler vom FC Neuenhagen 1913 e.V.

Übergabe der i2030-Trikots an den FC Neuenhagen e.V. zusammen mit dem Bürgermeister Ansgar Scharnke, Foto: VBB GmbH

Projekt i2030 übergibt Trikotset an die Fußballspieler vom FC Neuenhagen 1913 e.V.

24. März 2026

Im letzten Jahr war es soweit und das jahrelange „Nebeneinanderher“ von zwei Fußballvereinen in Neuenhagen fand sein Ende. Mit der Fusion entstand nun der FC Neuenhagen 1913 e.V. mit einem neuen Vereinslogo. Das verlangt natürlich nach neuen Trikots für die Spieler. Die B2-Juniorenmannschaften bekam jetzt ein neues Mannschaftset vom Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ feierlich überreicht. Ansgar Scharnke, gerade wiedergewählter Bürgermeister von Neuenhagen, begleitete die Übergabe und schaut positiv in die Zukunft. Die Gemeinde hat in den letzten Jahren viel erreicht, auch in Sachen Mobilität, wie die neue VBB-RadPark Anlage am S-Bahnhof beweist. So unterstützt er als Botschafter ebenso den Ausbau für den 10-Minuten-Takt der S-Bahn.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem VBB den langfristigen Infrastrukturausbau im Regional- und S-Bahnverkehr. Schienenprojekte bedeuten allerdings viele Jahre der Planung, bevor der Bau starten kann.  Neben Zeit und Geld ist gleichwohl die breite Zustimmung der Menschen vor Ort wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Vorhaben. Darum kooperiert das Projekt i2030 mit aktiven Vereinen aus der Region, um die die geplanten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr bekannt zu machen.

Ein Teilprojekt innerhalb des Maßnahmenpakets für die S-Bahn ist die Erweiterung des 10-Minutentaktes auf der S5 Richtung Strausberg. Heute führt der 10-Minuten-Takt bis nach Hoppegarten. Die laufenden Planungen untersuchen, welcher Infrastrukturausbau nötig ist, um alle 10 Minuten bis nach Strausberg zu fahren. Die laufende Vorplanung wird durch die Länder Berlin und Brandenburg finanziert und durch die Deutsche Bahn durchgeführt. Mit den Ergebnissen soll eine Vorzugsvariante festgelegt werden. Sie bildet die Grundlage für die weitere Planung und Finanzierung. In den Prozess werden die Kommunen an der Strecke rechtzeitig eingebunden. 

Bürgermeister Ansgar Scharnke setzt sich als i2030-Botschafter (www.i2030.de/botschafter-in) für den besseren Takt bei der S-Bahn ein. Täglich nutzen zahlreiche Pendler*innen die S-Bahnverbindung, um zu ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu kommen. Die Gemeinde erhofft sich durch den Ausbau den Nahverkehr weiter zu stärken und damit den Straßenverkehr zu entlasten.

„Wenn die Taktverdichtung kommt, freuen wir uns natürlich für alle Neuenhagener, die dann noch schneller reisen können. Wir müssen jedoch auch den innerörtlichen Verkehr mitdenken und etwa durch Schienenunterführungen lange Schrankenstandzeiten verhindern. Nur so stärken wir die ganzheitliche Akzeptanz solcher Infrastrukturprojekte. Die Trikots der Fußballer helfen dabei und machen das i2030-Projekt und die damit verbundenen Herausforderungen noch bekannter“, ergänzt Bürgermeister Ansgar Scharnke.

Weitere Kooperationen mit Sportvereinen befinden sich in Abstimmung mit Kommunen und Bezirken, die eng bei der Erweiterung der Schieneninfrastruktur mit dem Projekt i2030 zusammenhängen.

Mehr Infos zum Verein FC Neuenhagen e.V.: https://www.fc-neuenhagen-1913.de

Mehr Infos zum S-Bahn-Maßnahmenpaket: https://www.i2030.de/sbahn/

Gemeinde Neuenhagen: neuenhagen-bei-berlin.de/startseite-de/aktuelles/2026/trikotset-an-die-fussballspieler-vom-fc-neuenhagen-1913-e-v/

S-Bahnverlängerung S25 Süd von Teltow nach Stahnsdorf: Deutsche Bahn informiert zum aktuellen Planungsstand

130 Gäste kamen zur Infoveranstaltung vom i2030-Projekt der S-Bahnverlängerung der S25 nach Stahnsdorf, Foto Gemeinde Stahnsdorf

S-Bahnverlängerung von Teltow nach Stahnsdorf: Deutsche Bahn informiert zum aktuellen Planungsstand

12. + 16. März 2026

Ziemlich genau vor zwei Jahren war die Projektleitung der Deutschen Bahn zum ersten Mal im Stahnsdorfer Rathaus zu Gast. Damals startete die Vorplanung und die Projektidee zur S-Bahnverlängerung nach Stahnsdorf wurde vorgestellt. Heute am 10.03.2026 wurden nun die Ergebnisse der abgeschlossenen Vorplanung vorgestellt.

Die S-Bahnverlängerung hat das Ziel, die wachsende Region um Teltow und Stahnsdorf an das S-Bahnnetz anzuschließen. Schon die Anbindung von Teltow Stadt im Jahre 2005 war ein großer Gewinn für die Fahrgäste, nun soll die S25 im Süden um zwei Stationen wachsen.  

Über 130 Interessierte folgten der Einladung zur Infoveranstaltung und bekamen die Ergebnisvariante für den Ausbau durch Projektleiter Marius Hertzer – beginnend von Teltow Stadt über die neue Station „Iserstraße“ bis zur neuen Endstation „Sputendorfer Straße“ – in mehreren Charts anschaulich erklärt.

Als nächster Schritt folgt nun die Entwurfsplanung, in der die vorliegenden Daten vertieft und bis zur Baureife geführt werden. Dazu gehören unter anderem Gutachten rund um umwelttechnische Fragen sowie zu Schall- und Erschütterungsvorgaben. Darüber hinaus werden auch schon die Baustraßen geplant, um die Bauarbeiten effektiv zu organisieren. Schlussendlich wird es auch bei zusätzlichen Flächenbedarfen, die nicht im Besitz der Deutschen Bahn sind, Gespräche und Vereinbarungen mit Betroffenen geben.

All diese Planungen und Absprachen sind Voraussetzung, um das Projekt beim Eisenbahn-Bundesamt für das Planfeststellungsverfahren einzureichen. Das Amt legt die finalen Planungen öffentlich aus. Für alle Beteiligten ist das die Möglichkeit sich noch einmal mit Ihren Belangen an der Ausgestaltung zu beteiligen.

Im Idealfall sind dann aber schon alle Fragen rund um das Projekt geklärt. Darum kamen im zweiten Teil der Infoveranstaltung die Bürger:innen zu Wort und konnten ihre Fragen stellen und Anliegen übermitteln. Unter anderem gab es Informationsbedarf zu Grundstücksfragen, Lärmschutz, Finanzierung und der Bahnhofsumfeldgestaltung. Je nach Zuständigkeit antworteten neben den Kollegen der Deutschen Bahn auch der Stahnsdorfer Bürgermeister und die anwesenden i2030-Projektpartner vom Brandenburger Verkehrsministerium (MIL) und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

Auch bei der zweiten Infoveranstaltung am 16.03. in Teltow war das Interesse mit 170 Teilnehmer*innen groß. Hier standen diesmal unterstützend Teltows Bürgermeister André Freymuth und die 1. Beigeordnete Beate Rietz für Rückfragen aus dem Publikum bereit. U.a. gab es viele Rückfragen rund um die neue Station Iserstraße, die auch eine neue Straßenführung rund um die S-Bahnstation erfordert. Hierzu wird die Entwurfsplanung entsprechende Untersuchungen durchführen.  

Regelmäßige Informationen wird es nun weiterhin über die S-Bahnausschüsse in Stahnsdorf und Teltow geben. Die gezeigte Präsentation steht hier als Download zur Verfügung. 

Zum Schluss gab Projektleiter Marius Hertzer den Ausblick in zwei Jahren wiederzukommen, um dann im Rahmen von neuen Informationsveranstaltungen die Ergebnisse der Entwurfsplanung zu präsentieren, mit der das Baurecht für die S-Bahnverlängerung beantragt werden kann.

i2030-Aktionstag zur Gestaltung von Zukunftsstationen am Beispiel Düppel-Kleinmachnow (Potsdamer Stammbahn)

Das Team NextStation beim i2030-Aktionstag, Foto: VBB

i2030-Aktionstag zur Gestaltung von Zukunftsstationen am Beispiel Düppel-Kleinmachnow (Potsdamer Stammbahn)

27. Februar 2026

„Wir brauchen neue Formen des Austauschs, um übergreifende Planungen zu koordinieren.“

Mit diesem Ansatz wollen wir neue Wege der Zusammenarbeit finden, die über die klassische Vorgehensweise von Arbeitsgruppen hinausgehen. Dafür hat sich der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg als Organisator des i2030-Aktionstages proaktive Unterstützung an Bord geholt: Zum einen begleitet die DB mindbox, die Innovationen und Start-Ups in der Mobilitätsbranche fördert, bei der Moderation und Koordination. Zum anderen bringt die wissenschaftliche Begleitung der TU Berlin mit den Fachbereichen Bahnbetrieb sowie Stadt- und Regionalplanung neue Impulse in die Diskussion. Gemeinsam werden die Prozesse für eine gelungene Bahnhofsgestaltung angeschoben und alle Beteiligten frühzeitig an einen Tisch gebracht.

Ziel ist es, ein Vorgehen zu entwickeln, damit sich Kommunen und Bezirke frühzeitig auf neue ÖPNV-Verbindungen vorbereiten können, die neue Mobilitätsbeziehungen und veränderte Ortsstrukturen bewirken.

Grafik zu Elementen der Bahnhofsumfeldgestaltung, Foto: VBB GmbH
Grafik zu Elementen der Bahnhofsumfeldgestaltung, Foto: VBB GmbH

Gerade bei der Gestaltung von neuen Stationen gilt es vielfältige Faktoren für alle Beteiligten zu beachten: Einerseits müssen die neuen Linien im Schienennetz mit vorhandenen Fahrplänen und prognostizierten Fahrgastzahlen in Einklang gebracht werden. Andererseits muss der neu entstandene Verkehrsknotenpunkt innerhalb der Stadtplanung eingeordnet und integriert werden, damit zukünftige Fahrgäste einen optimalen Zugang erhalten und ein Ort mit eigener lokaler Identität geschaffen wird. Gleichzeitig sollen unmittelbare Anwohner*innen in ihrer Lebensqualität möglichst wenig eingeschränkt werden.

Mit dem Aktionstag sollen für diese vielen Randbedingungen Absprachen und Lösungen gefunden werden, z.B.:

    • Welche Flächen müssen gesichert werden?
    • Welche Verwaltungsbeschlüsse müssen vorbereitet werden?
    • Wo bestehen Fördermöglichkeiten?
    • Was muss bei Beteiligungsprozessen beachtet werden?

Zweifelsohne gibt es schon eine Menge Expertise in den Kommunen und Bezirken durch die jeweiligen Infrastrukturprojekte vor Ort. Aber gerade an der Schnittstelle zwischen Schienenausbau und Bahnhofsumfeld sind diverse Stakeholder beteiligt, die Berücksichtigung erfordern. Hier liegen einige Herausforderungen in einem demokratischen Prozess eine gemeinsame Einigung für die Umsetzung der neuen Stationen und deren Umfeld zu finden.

Hier setzt der Aktionstag an und will einen praxisnahen Leitfaden entwickeln.

Die Komplexität lässt sich am besten an einem Beispiel nachvollziehen und testen. Nachdem beim letzten i2030-Aktionstag schon einmal die Zukunftsstation Düppel-Kleinmachnow als Vorlage fungierte, haben der Bezirk Steglitz-Zehlendorf und die Gemeinde Kleinmachnow ihre Initiative verstärkt und sind nun zu treibenden Akteure in dem Prozess geworden. Die Station Düppel-Kleinmachnow ist Teil der Planungen im i2030-Projekt zur Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn. Die Vorplanung (2. Leistungsphase) ist durch die Länder Berlin und Brandenburg finanziell abgesichert und wird durch die Deutsche Bahn aktuell durchgeführt. Flankierend ist das der richtige Zeitpunkt auf kommunaler Ebene die Umfelder der Stationen vorzudenken. Immobilienfragen, Genehmigungen und Beteiligungsprozesse müssen jetzt begonnen werden, auch wenn die vollumfängliche Finanzierung des Streckenausbau noch nicht steht und Planungen sowie Umsetzung noch mehrere Jahre andauern werden.

Ehemalige Endstation Düppel-Kleinmachnow auf der noch bis 1980 die S-Bahn verkehrte, Foto: Rudiger Berg (Sammlung Olaf Hoell)
Ehemalige Endstation Düppel-Kleinmachnow auf der noch bis 1980 die S-Bahn verkehrte, Foto: Rudiger Berg (Sammlung Olaf Hoell)

Am 27. Februar 2026 fanden sich die Beteiligten zum Aktionstag zusammen. Dieser Auftaktworkshop brachte die Gruppe zuerst auf einen gemeinsamen Wissenstand und nach einer Einordnung von Teamrollen wurden die nächsten aktiven Schritte vereinbart.

Komplettiert wurde das „Team NextStation“ durch Vertreter der Deutschen Bahn, der Berliner Senatsverwaltungen „Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen“ und „Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt“, dem Brandenburger Ministerium für „Infrastruktur und Landesplanung“ und der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg.

Aktive Diskussion der nächsten Schritte im Team NextStation, Foto: VBB GmbH
Aktive Diskussion der nächsten Schritte im Team NextStation, Foto: VBB GmbH

Im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit werden weitere Stakeholder und Fachabteilungen definiert und hinzugezogen. Aus den Erfahrungen zur Station Düppel-Kleinmachnow soll Schritt für Schritt eine Blaupause für weitere Stationen entstehen.

Die im ersten Schritt vereinbarten Arbeitspakete sollten möglichst konkret sein und in einem Zeitraum der kommenden 12 Monate realisierbar sein. Hier ein Überblick:

    • Zusammentragung aller Planungsstände und vorliegender Daten zur Station Düppel-Kleinmachnow auf einer Plattform
    • Aufgabenstellung für ein Studierendenprojekt als Vorbereitung für einen Städtebaulichen Ideenwettbewerb
    • Recherche und Festlegung auf ein Modell zur vernetzten Projektdarstellung, z.B. BIM-Modell
    • Aufbereitung eines Organigramms mit allen involvierten und noch benötigten Beteiligten

Für jeden Aufgabe gibt es einen Koordinator, der die Bearbeitung vorantreibt. In weiteren Treffen über das Jahr verteilt, werden die Fortschritte nachgehalten.

Abstimmung zu anstehende Arbeitspaketen in den kommenden Monaten, Foto: VBB GmbH
Abstimmung zu anstehende Arbeitspaketen in den kommenden Monaten, Foto: VBB GmbH

Der Startpunkt ist gesetzt und das Team NextStation muss in den kommenden Monaten beweisen, dass sie mehr bewirkt als ein Arbeitsgruppen-Papier. Wir wollen in konkreten Aufgaben denken, interdisziplinär Arbeiten und Praxiserfahrung sammeln. Wir werden auf Herausforderungen stoßen, Verzögerungen erleben und Fehler machen. Das Resultat ist diesen Aufwand wert: Eine Zukunftsstation Düppel-Kleinmachnow, die Vorlage für weitere i2030-Stationen ist. Ergebnisse folgen. Abgemacht.

Das Team NextStation beim i2030-Aktionstag, Foto: VBB
Das Team NextStation beim i2030-Aktionstag, Foto: VBB

i2030 zu Gast beim Ausschuss für Mobilität und Verkehr des Abgeodnetenhauses von Berlin, Sitzung am 28.01.2026

Ausschuss für Mobilität und Verkehr, Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

i2030 zu Gast beim Ausschuss für Mobilität und Verkehr des Abgeodnetenhauses von Berlin, Sitzung am 28.01.2026

Ausschuss für Mobilität und Verkehr, Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Am 28. Januar 2026 war das Projekt i2030 mit Kollegen vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Deutschen Bahn in Berlin bei der Sitzung des Ausschuss für Mobilität und Verkehr dabei.

Dort wurde zum aktuellen Sachstand in den einzelnen Korridoren des Projekt i2030 berichtet. Insgesamt umfassst das Projekt i2030 acht Korridore, ein Maßnahmenpaket für die S-Bahn und die alle Teilprojekte umklammernde Metropolraumstudie. In der Sitzung werden vom Projektteam Einblicke in den Fortschritt der Planungen sowie der Finanzierung gewährt. Außerdem werden die Fragen der Abgeordneten beantwortet.

Den Vortrag der Kollegen können Sie sich im Mitschnitt der Sitzung, zwischen Stunde 02:40:00 und Stunde 03:03:00 anschauen.

Wiederbelebung der Siemensbahn: Arbeitsgemeinschaft realisiert wichtigen Schritt

Auch neue S-Bahnbrücken über die Spree werden bei der Reaktivierung der Siemensbahn umgesetzt, Grafik: DB InfraGO AG

Wiederbelebung der Siemensbahn: Arbeitsgemeinschaft realisiert wichtigen Schritt

15. Januar 2026

Die Siemensbahn, ein historisches Wahrzeichen der Berliner Verkehrsinfrastruktur, wird nach über 40 Jahren Stillstand reaktiviert. Im Rahmen des Projekts „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ entsteht eine moderne, leistungsfähige Verbindung zwischen Jungfernheide und Gartenfeld. Für die Umsetzung setzt die Deutsche Bahn auf das Partnerschaftsmodell Schiene. Die PORR ist Vertragspartnerin für Vergabepaket 2 „KIB Neubau“.

Bereits 1912/1913 arbeiteten rund 24.000 Menschen in der Siemensstadt – einem der größten Industriestandorte Berlins. Um die Verkehrsanbindung für die Mitarbeitenden von Siemens und die Anwohnenden zu verbessern, wurde 1929 die Siemensbahn eröffnet. Nach den Einschnitten durch den Zweiten Weltkrieg und den im Zuge des Mauerbaus einsetzenden S‑Bahn‑Boykott wurde die Strecke 1980 stillgelegt und blieb jahrzehntelang ungenutzt.

Mit i2030 wird die Verbindung wiederbelebt, um den aktuellen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Mit der Siemensbahn erhält der Innovations- und Wohnstandort Siemensstadt Square eine direkte Anbindung an die Ringbahn – mit schnellen Anschlüssen zum Berliner Hauptbahnhof und zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Die Gesamtmaßnahme verläuft im Nordwesten Berlins auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern: von Westhafen über die Jungfernheide durch den Bezirk Charlottenburg und die Siemensstadt bis nach Gartenfeld.

Auftrag „KIB Neubau“

Bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt in der deutschen Hauptstadt verantwortet die ARGE PORR – KEMNA BAU – MCE das Vergabepaket 2 „KIB Neubau“. Es umfasst die Herstellung sämtlicher Ingenieurbauwerke, darunter Eisenbahnbrücken, Bahnhöfe, Fußgängertunnel, Lärmschutzwände und Stützbauwerke im Abschnitt zwischen dem Bahnhof Westhafen und den „Unteren Spreebrücken“ am Übergang zur bestehenden Hochbahnstrecke sowie im Bereich des Bahnhof Gartenfeld. Darüber hinaus beinhaltet das Paket die Leistungen Erdbau und Tiefbau sowie die Erschließung und die Herstellung der Logistikflächen für die Gesamtmaßnahme.

Partnerschaftsmodell Schiene setzt auf Zusammenarbeit

Beim Projekt Siemensbahn kommt das Partnerschaftsmodell Schiene in der Region Ost zum Einsatz. Das Modell setzt auf integrierte Zusammenarbeit: Planung und Umsetzung erfolgen von Beginn an gemeinsam und fachübergreifend. So werden Synergien genutzt, Qualität gesichert und Termine sowie Kosten verlässlich eingehalten. Ziel ist die effiziente und nachhaltige Wiederanbindung der Strecke zwischen Jungfernheide und Gartenfeld – als Beitrag zu einer modernen und umweltbewussten Mobilität in der Hauptstadtregion.

PORR CEO Karl-Heinz Strauss bekräftig: „Wir sind stolz, unser umfassendes Know-how im Bahnbau bei der Umsetzung dieses wichtigen Mobilitätsprojekts einzubringen. Das Partnerschaftsmodell Schiene beschleunigt die Entwicklung von Infrastrukturprojekten und ermöglicht ein besonders zielgerichtetes gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten.“

Herausfordernde Rahmenbedingungen

Die Arbeiten erfolgen im innerstädtischen Bereich, teilweise entlang bestehender und in Betrieb befindlicher Gleisanlagen. Dies erfordert eine präzise Logistikplanung und die Durchführung zahlreicher Leistungen innerhalb enger Sperrpausen der Deutschen Bahn. Hinzu kommen Eingriffe in Bestandsbauwerke mit denkmalpflegerischen Anforderungen sowie Arbeiten im Bereich der Spree. Bereits in der Angebotsphase wurde ein BIM-Modell entwickelt, um die komplexe Logistik frühzeitig zu berücksichtigen und eine effiziente Umsetzung sicherzustellen.

 

Staatssekretärin Bartmann eröffnet VBB-RadPark am Hauptbahnhof Cottbus/Chóśebuz

Den VBB-RadPark in Cottbus haben eröffnet v.l.n.r. Michael Fugel, Geschäftsführer GB InfraVelo, Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Tobias Schick, Bürgermeister Cottbus und Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB © VBB

Staatssekretärin Bartmann eröffnet VBB-RadPark am Hauptbahnhof Cottbus/Chóśebuz

18. Dezember 2025

Den VBB-RadPark in Cottbus haben eröffnet v.l.n.r. Michael Fugel, Geschäftsführer GB InfraVelo, Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Tobias Schick, Bürgermeister Cottbus und Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB © VBB
Den VBB-RadPark in Cottbus haben eröffnet v.l.n.r. Michael Fugel, Geschäftsführer GB InfraVelo, Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Tobias Schick, Bürgermeister Cottbus und Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB © VBB

Das neue Fahrradparkhaus an der Südseite des Hauptbahnhofes Cottbus wurde heute feierlich eröffnet. Infrastrukturstaatssekretärin Ina Bartmann nahm gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Cottbus/Chóśebuz, Tobias Schick, dem Geschäftsführer des VBB, Christoph Heuing sowie Michael Fugel, Geschäftsführer von infraVelo teil. Mit 186 komfortablen Stellplätzen – darunter Sammelschließanlagen, sicheren Abstellmöglichkeiten für Lastenräder und Kinderanhängern und modernen Doppelstockparkern – bietet die Anlage Pendlerinnen und Pendlern ab sofort einen attraktiven Service für den Alltag. Mit dem „VBB-RadPark“ in Cottbus folgt ein weiterer Schritt für die Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr in Brandenburg – weitere Projekte sind bereits im Bau und werden bis Ende 2026 umgesetzt.

Das Fahrradparkhaus Cottbus/Chóśebuz verbindet den modularen Ansatz und eine innovative Holzbauweise mit einem begrünten Dach und Photovoltaikmodulen. Die Anlage bietet vielseitige Abstellmöglichkeiten, von klassischen Fahrradständern bis hin zu einem speziellen Abteil für Lastenräder. Sicherheit und Komfort werden durch Videotechnik, dem digitalen Zugangssystem „ParkYourBike“ und einen hell und freundlich gestalteten Vorplatz gewährleistet. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren macht den „RadPark“ zu einem Vorzeigeprojekt.

Das Vorhaben ist Teil des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ und wurde gemeinsam von Bund, Land, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), infraVelo und der Stadt Cottbus/Chóśebuz umgesetzt. Die Finanzierung erfolgte überwiegend aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) übernimmt bis zu 90 % der förderfähigen Gesamtkosten und stellt eine Fördersumme von insgesamt rund 817.000 Euro zur Verfügung. Darüberhinausgehende Kosten kommen aus dem Programm ÖPNV-Invest des Landes Brandenburg.

Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg: „Brandenburg ist Fahrradland. Deshalb wollen wir den Radverkehr stärken und ihn sinnvoll mit dem umweltfreundlichen ÖPNV verknüpfen. Ein wichtiger Schlüssel dazu sind Bike&Ride-Anlagen an Bahnhöfen. Um den Bau von Fahrradparkanlagen in Brandenburg zu beschleunigen, haben wir das Pilotprojekt ‚Modulares Fahrradparken‘ ins Leben gerufen. Damit unterstützen wir Brandenburger Kommunen bei der Umsetzung sicherer, modularer Fahrradparkhäuser. Auch der „VBB-RadPark“ in Cottbus steht mit der Kombination aus modularer Holzbauweise, begrüntem Dach, Photovoltaik und innovativen Serviceangeboten für nachhaltige Mobilität in Brandenburg. Unser Ziel ist es, komfortable, sichere und klimafreundliche Radinfrastruktur im ganzen Land zu etablieren.“

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Fahrradparken ist ein zentraler Bestandteil moderner Mobilität. Sichere und wettergeschützte Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen machen vor allem das Kombinieren von Zug und Fahrrad auf dem täglichen Arbeitsweg einfach und bequem. Das modulare System dieser Anlage ermöglicht es, Fahrradparken in der Fläche schnell auszubauen und flexibel auf die individuellen Bedürfnisse in den Kommunen vor Ort zuzuschneiden. Ich freue mich sehr, dass von dieser innovativen Lösung die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aus Cottbus profitieren.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer VBB: „Eine gute Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad ist mir eine echte Herzensangelegenheit. Die VBB-RadParks entstehen genau an dieser wichtigen Schnittstelle, im engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und den Kommunen. Damit all das ineinandergreift, unterstützt die VBB-Vernetzungsstelle Bike & Ride die Projektpartner bei der Planung und Umsetzung, berät zu Fördermitteln und hält die Fäden in der Hand. Die Fahrradfahrenden in Cottbus können ihr Rad jetzt wettergeschützt und sicher am Bahnhof abstellen und bequem umsteigen.“

Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo: „Unser Zugangssystem für gesicherte Stellplätze ist mehr als eine App – ParkYourBike ist ein wachsendes Netzwerk und der Schlüssel zum sicheren Abstellen der Fahrräder. Bis Ende 2026 sichern wir über 1.000 geschützte Stellplätze an Dutzenden Standorten in Brandenburg und Berlin. Cottbus als zweitgrößte Stadt im Land Brandenburg ist dabei ein wichtiger Baustein in dieser Entwicklung. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern, dem VBB, den Brandenburger Kommunen und dem Land Berlin schaffen wir eine Infrastruktur, die den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtert und die Attraktivität des Radverkehrs weiter steigert.“

Tobias Schick, Oberbürgermeister von Cottbus/Chóśebuz: „Das Fahrradparkhaus als erstes dieser Angebote in unserer Stadt ist ein Gewinn für Reisende, für den städtischen Verkehr und die Umwelt. Jetzt hoffen wir auf viele zufriedene, aber auch rücksichtsvolle Nutzerinnen und Nutzer. Wir sind dankbar für die umfangreiche Förderung, die ein solches Vorhaben erst möglich machen.“

Mit dem „VBB-RadPark“ in Cottbus/Chóśebuz wurde ein wichtiger Schritt zur Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr gemacht – weitere Projekte im Land Brandenburg sind bereits im Bau und werden bis 2026 umgesetzt. 8 der 13 neuen modularen Fahrradparkhäuser in Brandenburg werden zusätzlich mit Mitteln des Landes Berlin mitfinanziert. Außerdem wird das Berliner Zugangssystem “ParkyourBike“, das extra auf die Anforderungen des Landes Brandenburg angepasst wurde, an allen Brandenburger Radmodulanlagen zum Einsatz kommen.


Beschreibung Fahrradparkhaus Südseite des Hauptbahnhofes Cottbus/Chóśebuz

Es entsteht eine B+R Anlage, die Platz für insgesamt 186 B+R Stellplätze bietet.

Modulanlage 1 
Sammelschließanlage mit 84 gesicherten Stellplätzen

    • 84 gesicherte Stellplätze in Doppelstockparker
    • 8 Schließfächer je Sammelschließanlagenmodul
    • Drehtür mit Zugangssicherung je Modul

Sammelschließanlage mit 6 gesicherten Sonderstellplätzen 

    • 6 Stellplätze für Sonderfahrräder
    • Schiebetor

Modulanlage 2
frei zugängliche überdachte Anlage mit 96 Stellplätzen

    • 96 Stellplätze in Doppelstockparker

weitere Ausstattung der B+R-Anlagen

    • Dachkonstruktion bestehend vorwiegend aus Holz mit einem Stahlanteil
    • Dachausführung teils mit Photovoltaik-Anlage (Modulanlage 1) mit 24 Modulen und teils mit Gründach (Modulanlage 2)
    • LED-Beleuchtung
    • Videoüberwachung
    • Infostele (am Bahnhofszugang)
    • Infowand
    • Reparatursäule

Außenbereiche 

    • Begrünung (Rasen) der angrenzenden Flächen
    • Entwässerung
    • Ausgleichsmaßnahmen

S25 Süd: Neue Trikots vom Projekt i2030 für die Tischtennis-Spieler*innen vom TSV Stahnsdorf Kleinmachnow e.V.

Der TSV Stahnsdorf Tischtennis kooperiert mit Projekt i2030, Foto: VBB GmbH

S25 Süd: Neue Trikots vom Projekt i2030 für die Tischtennis-Spieler*innen vom TSV Stahnsdorf Kleinmachnow e.V.

16. Dezember 2025

Die Abteilung Tischtennis vom TSV Stahnsdorf Kleinmachnow e.V. gehört zu den erfolgreichsten im Land Brandenburg. Zum Jahresabschluss bekamen die Sportler*innen der „Verbandsliga Damen“ und „Landesliga Jugend und Schüler“ neue Trikots mit dem Logo des Projekts „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ feierlich überreicht. Bernd Albers, Bürgermeister der Gemeinde Stahnsdorf, begleitete die Übergabe und kann sich doppelt freuen: Einmal über das erfolgreiche Sportjahr für den Ortsverein und darüber hinaus, dass die geplante S-Bahnverlängerung von Teltow Stadt nach Stahnsdorf die nächste Planungsphase erreicht. Das Engagement bei Vereinen soll die über mehrere Jahre dauernden Schienenprojekte schon heute sichtbar machen.

Im Projekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem VBB den langfristigen Infrastrukturausbau im Regional- und S-Bahnverkehr. Bis ein Streckenausbau tatsächlich beginnen kann, braucht es neben Zeit und Geld eine breite Zustimmung der Menschen vor Ort. Mit der Kooperation von aktiven Vereinen aus der Region können die i2030-Projektpartner für die geplanten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr werben. Ein Teilprojekt ist dabei die S-Bahnverlängerung nach Stahnsdorf mit den zwei neuen Stationen „Iserstraße“ und „Sputendorfer Straße“. Sie sollen die wachsende Region mit einem attraktiven S-Bahntakt an die Hauptstadt anbinden. Das Projekt befindet sich derzeit im Übergang zur dritten Planungsphase, der Entwurfsplanung. Bei durchgehender Finanzierung und schnellen Genehmigungsverfahren könnten erste S-Bahnzüge Ende 2032 fahren. Öffentliche Informationsveranstaltungen zum Stand des S-Bahnprojekts werden für das Jahr 2026 vorbereitet.

Bürgermeister Bernd Albers setzt sich als i2030-Botschafter (www.i2030.de/botschafter-in) für den Ausbau der S-Bahn ein. Die Gemeinde ist enger Begleiter der Planungen und treibt mit großem Engagement die städtebauliche Entwicklung rund um den kommenden Bahnhof „Sputendorfer Straße“ voran. „Ich freue mich darüber, dass sich die i2030-Partner vor Ort engagieren und auf diese Weise gemeinsam mit uns für Akzeptanz werben. Mit der im November unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung, die bis zum Abschluss der Genehmigungsplanung reicht, hat Stahnsdorf ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk erhalten. Um in der Sprache des Sportes zu bleiben: Das war ein gelungener Aufschlag für die Vollendung dieses S-Bahn-Projekts. Ein Match besteht aber aus mehreren Sätzen. Es dauert lange und erfordert Durchhaltevermögen. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball“, sagt Bürgermeister Bernd Albers.

„Ich wünsche allen Spielern- und Spielerinnen vom TSV für das kommende Jahr viele sportliche Erfolge und Spaß mit den neuen Trikots.“ ergänzt VBB-Geschäftsführer Christoph Heuing. „Spaß bereitet uns auch gerade das Projekt der S-Bahnverlängerung nach Stahnsdorf. Die nächste Planungsphase beginnt und wir tun mit allen Projektpartnern alles dafür, den S-Bahnanschluss ans Ziel zu bringen.“

Weitere Kooperationen mit Sportvereinen befinden sich in Abstimmung mit Kommunen und Bezirken, die eng bei der Erweiterung der Schieneninfrastruktur mit dem Projekt i2030 zusammenarbeiten.

Mehr Infos zum i2030-Ausbaukorridor: www.i2030.de/sued-west

Mehr Infos zum Verein TSV Stahnsdorf Kleinmachnow e.V.: tsv-stahnsdorf.de/tischtennis

Ergebnisse der ersten Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung von Bahnstrecken in Brandenburg liegen vor

Reaktivierung Bahnstrecken | © Omm-on-tour/Adobe Stock

Ergebnisse der ersten Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung von Bahnstrecken in Brandenburg liegen vor

16. Dezember 2025

Reaktivierung Bahnstrecken | © Omm-on-tour/Adobe Stock
Reaktivierung Bahnstrecken | © Omm-on-tour/Adobe Stock

Die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudien zur möglichen Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecken Werneuchen – Wriezen, Hoppegarten – Altlandsberg und Fredersdorf (b Berlin) – Rüdersdorf (b Berlin) in Brandenburg liegen nun vor. Die Untersuchungen wurden im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie die Gutachter TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TTK) und PTV TransportConsult durchgeführt.

Detlef Tabbert, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Die Machbarkeitsstudien zeigen: Reaktivierungen im ländlichen Raum können ein wichtiger Baustein für bessere Mobilität und mehr Klimaschutz sein, sie sind aber kein Selbstläufer. Wir prüfen jede Strecke sorgfältig, damit jeder investierte Euro im Schienenverkehr möglichst vielen Menschen nützt. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchungen besteht dann für die positiv bewerteten Strecken aber noch die Herausforderung, auch die Umsetzung finanziell abzusichern.“

Mit den Machbarkeitsstudien liegt erstmals eine belastbare Grundlage für Entscheidungen zu mehreren seit Jahren diskutierten Reaktivierungsprojekten vor. Sie machen deutlich, wo eine Wiederaufnahme des Regionalverkehrs realistische Chancen bietet – und wo räumliche Konflikte oder zu geringe Potenziale dagegen sprechen.

Auf dieser Basis sollen die nächsten Schritte mit den betroffenen Landkreisen und Kommunen abgestimmt werden. Für Strecken mit erkennbarem Potenzial folgen nun vertiefende Nutzen-Kosten-Untersuchungen, die Voraussetzung für eine Förderung durch Bund und Land sind.

Geprüfte Strecken und Ergebnisse:

Werneuchen – Wriezen:

Für die Strecke Werneuchen – Wriezen wurden mehrere Varianten mit unterschiedlichen Betriebskonzepten für eine Durchbindung der Regionalverkehrslinie RB25 untersucht. Für zwei Varianten konnte im Rahmen der Studie eine technische Machbarkeit und ein ausreichendes Potenzial für eine Reaktivierung nachgewiesen werden. Die Förderwürdigkeit wird in einer anschließenden Nutzen-Kosten-Untersuchung geprüft.

Fredersdorf – Rüdersdorf:

Für die Strecke Fredersdorf (b Berlin) – Rüdersdorf (b Berlin) wurden mehrere Varianten für Betriebskonzepte (Flügelung, Pendelverkehr und Durchbindungen mit S-Bahn oder Regionalverkehr) und Streckenführungen (bis zum ehemaligen Bahnhof Rüdersdorf (Tasdorf), bis Schulzenhöhe und zum CEMEX-Werksgelände) untersucht.

Die technische Machbarkeit und die Verträglichkeit mit dem Schienengüterverkehr ist nur bei einem Pendelverkehr mit Regionalverkehrszügen gegeben. Das Fahrgastpotenzial wird jedoch aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen kritisch bewertet. Grund dafür sind die ungünstige Lage der Strecke und die fehlende Perspektive einer Durchbindung der Linie nach Berlin aufgrund der Eingleisigkeit der Ostbahn. Eine Nutzen-Kosten-Untersuchung soll nun prüfen, ob eine Streckenreaktivierung trotz dieser ungünstigen Rahmenbedingungen für das Fahrgastpotenzial dennoch förderwürdig ist.

Hoppegarten – Altlandsberg:

Für die Strecke Hoppegarten (Mark) – Altlandsberg wurde die Ersteinschätzung der Gutachter basierend auf einer Flächenanalyse und Stellungnahmen der betroffenen Kommunen in Form eines Kurzberichts festgehalten. Aufgrund erheblicher Flächenkonflikte entlang der ehemaligen Kleinbahntrasse empfehlen die Gutachter keine weitere Betrachtung und keine Nutzen-Kosten-Untersuchung.

Das Land Brandenburg verfolgt ein standardisiertes Verfahren zur Prüfung stillgelegter SPNV-Strecken. Grundlage für eine Förderung von Planungs- und Baukosten durch Bund und Land ist der Nachweis eines volkswirtschaftlichen Nutzens gemäß dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Für den Betrieb reaktivierter Strecken ist perspektivisch eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel durch den Bund erforderlich.

Die Ergebnisse werden den regionalen Akteuren vor Ort vorgestellt. Die Abschlussberichte werden auf der Webseite des MIL veröffentlicht. Weitere Machbarkeitsstudien für zusätzliche Strecken sowie eine Nutzen-Kosten-Untersuchung für Joachimsthal – Templin Stadt befinden sich derzeit in Bearbeitung. Ergebnisse werden im kommenden Jahr erwartet.

Laufende Untersuchungen zur Reaktivierung von SPNV-Strecken:

    • Joachimsthal – Templin Stadt
    • Neuruppin West – Neustadt (Dosse)
    • Wustermark – Ketzin
    • Rathenow – Rathenow Nord
    • Müncheberg (Mark) – Müncheberg (Mark) Stadt
    • Schmachtenhagen – Oranienburg (Fichtengrund)
    • Luckau-Uckro – Lübben (Spreewald)
    • Falkenberg (Elster) – Herzberg (Elster) Stadt

Link zu Ergebnisberichten: https://mil.brandenburg.de/mil/de/themen/mobilitaet-verkehr/bahnen-busse/infrastrukturmassnahmen/strecken-und-haltereaktivierung/ 

Hinweis: Das ist eine Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, veröffentlicht am 16.12.2025, online verfügbar unter: https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~16-12-2025-machbarkeitsstudien-reaktivierung-von-bahnstrecken#