WEST - OST;Um- bzw. Neubau von Stationen

Magdeburg – Berlin – Eisenhüttenstadt

Auf der Strecke des RE1 („Berliner Stadtbahn“) steigen die Fahrgastzahlen erheblich. Die Infrastruktur muss verstärkt werden. Mehrere Lösungen stehen zur Wahl. Im Kern geht es darum, wie es gelingen kann, längere Züge fahren zu lassen. Die Bahnsteige entlang der Gesamtstrecke sind heute noch sehr unterschiedlich in Länge und Höhe.

Herausforderung

  • Prognose: Fahrgastnachfrage auf der Linie RE1 steigt bis 2030 um bis zu 63 Prozent.
  • In Ausschreibung des „Netzes Elbe-Spree“ (NES) Erhöhung der Sitzplatzkapazität pro Zug vorgesehen. www.VBB.de/wettbewerb-bahnverkehr
  • Viele Bahnsteige in Brandenburg haben eine Länge unter 210 m. In Berlin ist diese Bahnsteiglänge auf der Strecke des RE1 bereits gewährleistet.
  • Die Bahnsteighöhe in Berlin beträgt 76 cm, in manchen Brandenburger Bahnhöfen ist sie, historisch bedingt, niedriger.

Mögliche Lösungen

  • Die Sitzplatzkapazität auf der Strecke des RE1 muss nachhaltig erhöht werden. Dafür sind längere Bahnsteige für künftig längere Züge des RE1 erforderlich.
  • Eine grundsätzliche Lösung wäre es, längere Züge auf dem RE1 fahren zu lassen. Die Bahnsteige entlang der Strecke, also vom Land Brandenburg, durch das Land Berlin, wieder in das Land Brandenburg, sind teilweise unterschiedlich hoch und lang. Das führt zu Problemen, wenn man einen Zug mit einem weiteren Wagen ausstatten möchte. Eine Angleichung wäre ein mögliche Lösung.
Aktuelles

Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben

Die Nachfrage im Regionalverkehr in Berlin-Brandenburg wird auch in den nächsten Jahren weiter steigen, auch auf der bereits heute stark belasteten Linie RE1. Um das Angebot für Pendler auch in den nächsten Jahren weiter auszubauen, sollen entlang der Linie RE1 nach Frankfurt, Eisenhüttenstadt und Brandenburg(Havel) die Bahnsteige verlängert werden. Nach dem Ausbau können dann längere Züge mit bis zu acht Wagen und 800 Sitzplätzen eingesetzt werden.

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Presse - West - Ost

Verkehrsplanung in Erkner

Im Stadtentwicklungsausschuss wurde kürzlich das Thema „Alternative Stadtentwicklung“ besprochen, wie die MOZ berichtet.

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