Staatssekretärin Bartmann eröffnet VBB-RadPark am Hauptbahnhof Cottbus/Chóśebuz

Den VBB-RadPark in Cottbus haben eröffnet v.l.n.r. Michael Fugel, Geschäftsführer GB InfraVelo, Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Tobias Schick, Bürgermeister Cottbus und Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB © VBB

Staatssekretärin Bartmann eröffnet VBB-RadPark am Hauptbahnhof Cottbus/Chóśebuz

18. Dezember 2025

Den VBB-RadPark in Cottbus haben eröffnet v.l.n.r. Michael Fugel, Geschäftsführer GB InfraVelo, Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Tobias Schick, Bürgermeister Cottbus und Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB © VBB
Den VBB-RadPark in Cottbus haben eröffnet v.l.n.r. Michael Fugel, Geschäftsführer GB InfraVelo, Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Tobias Schick, Bürgermeister Cottbus und Christoph Heuing, Geschäftsführer des VBB © VBB

Das neue Fahrradparkhaus an der Südseite des Hauptbahnhofes Cottbus wurde heute feierlich eröffnet. Infrastrukturstaatssekretärin Ina Bartmann nahm gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Cottbus/Chóśebuz, Tobias Schick, dem Geschäftsführer des VBB, Christoph Heuing sowie Michael Fugel, Geschäftsführer von infraVelo teil. Mit 186 komfortablen Stellplätzen – darunter Sammelschließanlagen, sicheren Abstellmöglichkeiten für Lastenräder und Kinderanhängern und modernen Doppelstockparkern – bietet die Anlage Pendlerinnen und Pendlern ab sofort einen attraktiven Service für den Alltag. Mit dem „VBB-RadPark“ in Cottbus folgt ein weiterer Schritt für die Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr in Brandenburg – weitere Projekte sind bereits im Bau und werden bis Ende 2026 umgesetzt.

Das Fahrradparkhaus Cottbus/Chóśebuz verbindet den modularen Ansatz und eine innovative Holzbauweise mit einem begrünten Dach und Photovoltaikmodulen. Die Anlage bietet vielseitige Abstellmöglichkeiten, von klassischen Fahrradständern bis hin zu einem speziellen Abteil für Lastenräder. Sicherheit und Komfort werden durch Videotechnik, dem digitalen Zugangssystem „ParkYourBike“ und einen hell und freundlich gestalteten Vorplatz gewährleistet. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren macht den „RadPark“ zu einem Vorzeigeprojekt.

Das Vorhaben ist Teil des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ und wurde gemeinsam von Bund, Land, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), infraVelo und der Stadt Cottbus/Chóśebuz umgesetzt. Die Finanzierung erfolgte überwiegend aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) übernimmt bis zu 90 % der förderfähigen Gesamtkosten und stellt eine Fördersumme von insgesamt rund 817.000 Euro zur Verfügung. Darüberhinausgehende Kosten kommen aus dem Programm ÖPNV-Invest des Landes Brandenburg.

Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg: „Brandenburg ist Fahrradland. Deshalb wollen wir den Radverkehr stärken und ihn sinnvoll mit dem umweltfreundlichen ÖPNV verknüpfen. Ein wichtiger Schlüssel dazu sind Bike&Ride-Anlagen an Bahnhöfen. Um den Bau von Fahrradparkanlagen in Brandenburg zu beschleunigen, haben wir das Pilotprojekt ‚Modulares Fahrradparken‘ ins Leben gerufen. Damit unterstützen wir Brandenburger Kommunen bei der Umsetzung sicherer, modularer Fahrradparkhäuser. Auch der „VBB-RadPark“ in Cottbus steht mit der Kombination aus modularer Holzbauweise, begrüntem Dach, Photovoltaik und innovativen Serviceangeboten für nachhaltige Mobilität in Brandenburg. Unser Ziel ist es, komfortable, sichere und klimafreundliche Radinfrastruktur im ganzen Land zu etablieren.“

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Fahrradparken ist ein zentraler Bestandteil moderner Mobilität. Sichere und wettergeschützte Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen machen vor allem das Kombinieren von Zug und Fahrrad auf dem täglichen Arbeitsweg einfach und bequem. Das modulare System dieser Anlage ermöglicht es, Fahrradparken in der Fläche schnell auszubauen und flexibel auf die individuellen Bedürfnisse in den Kommunen vor Ort zuzuschneiden. Ich freue mich sehr, dass von dieser innovativen Lösung die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aus Cottbus profitieren.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer VBB: „Eine gute Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad ist mir eine echte Herzensangelegenheit. Die VBB-RadParks entstehen genau an dieser wichtigen Schnittstelle, im engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und den Kommunen. Damit all das ineinandergreift, unterstützt die VBB-Vernetzungsstelle Bike & Ride die Projektpartner bei der Planung und Umsetzung, berät zu Fördermitteln und hält die Fäden in der Hand. Die Fahrradfahrenden in Cottbus können ihr Rad jetzt wettergeschützt und sicher am Bahnhof abstellen und bequem umsteigen.“

Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo: „Unser Zugangssystem für gesicherte Stellplätze ist mehr als eine App – ParkYourBike ist ein wachsendes Netzwerk und der Schlüssel zum sicheren Abstellen der Fahrräder. Bis Ende 2026 sichern wir über 1.000 geschützte Stellplätze an Dutzenden Standorten in Brandenburg und Berlin. Cottbus als zweitgrößte Stadt im Land Brandenburg ist dabei ein wichtiger Baustein in dieser Entwicklung. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern, dem VBB, den Brandenburger Kommunen und dem Land Berlin schaffen wir eine Infrastruktur, die den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtert und die Attraktivität des Radverkehrs weiter steigert.“

Tobias Schick, Oberbürgermeister von Cottbus/Chóśebuz: „Das Fahrradparkhaus als erstes dieser Angebote in unserer Stadt ist ein Gewinn für Reisende, für den städtischen Verkehr und die Umwelt. Jetzt hoffen wir auf viele zufriedene, aber auch rücksichtsvolle Nutzerinnen und Nutzer. Wir sind dankbar für die umfangreiche Förderung, die ein solches Vorhaben erst möglich machen.“

Mit dem „VBB-RadPark“ in Cottbus/Chóśebuz wurde ein wichtiger Schritt zur Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr gemacht – weitere Projekte im Land Brandenburg sind bereits im Bau und werden bis 2026 umgesetzt. 8 der 13 neuen modularen Fahrradparkhäuser in Brandenburg werden zusätzlich mit Mitteln des Landes Berlin mitfinanziert. Außerdem wird das Berliner Zugangssystem “ParkyourBike“, das extra auf die Anforderungen des Landes Brandenburg angepasst wurde, an allen Brandenburger Radmodulanlagen zum Einsatz kommen.


Beschreibung Fahrradparkhaus Südseite des Hauptbahnhofes Cottbus/Chóśebuz

Es entsteht eine B+R Anlage, die Platz für insgesamt 186 B+R Stellplätze bietet.

Modulanlage 1 
Sammelschließanlage mit 84 gesicherten Stellplätzen

    • 84 gesicherte Stellplätze in Doppelstockparker
    • 8 Schließfächer je Sammelschließanlagenmodul
    • Drehtür mit Zugangssicherung je Modul

Sammelschließanlage mit 6 gesicherten Sonderstellplätzen 

    • 6 Stellplätze für Sonderfahrräder
    • Schiebetor

Modulanlage 2
frei zugängliche überdachte Anlage mit 96 Stellplätzen

    • 96 Stellplätze in Doppelstockparker

weitere Ausstattung der B+R-Anlagen

    • Dachkonstruktion bestehend vorwiegend aus Holz mit einem Stahlanteil
    • Dachausführung teils mit Photovoltaik-Anlage (Modulanlage 1) mit 24 Modulen und teils mit Gründach (Modulanlage 2)
    • LED-Beleuchtung
    • Videoüberwachung
    • Infostele (am Bahnhofszugang)
    • Infowand
    • Reparatursäule

Außenbereiche 

    • Begrünung (Rasen) der angrenzenden Flächen
    • Entwässerung
    • Ausgleichsmaßnahmen

Feierliche Eröffnung: Fahrradparkhaus Eichwalde setzt neuen Standard für nachhaltige Mobilität

Beleuchteter VBB-RadPark in Eichwalde © Gemeinde Eichwalde

Feierliche Eröffnung: Fahrradparkhaus Eichwalde setzt neuen Standard für nachhaltige Mobilität

26. September 2025

Beleuchteter VBB-RadPark in Eichwalde © Gemeinde Eichwalde
Beleuchteter VBB-RadPark in Eichwalde © Gemeinde Eichwalde

Nach rund einem halben Jahr Bauzeit wurde heute das neue Fahrradparkhaus am S-Bahnhof Eichwalde feierlich eröffnet. Mit 340 komfortablen Stellplätzen – darunter Sammelschließanlagen, sicheren Abstellmöglichkeiten für Lastenräder und Kinderanhängern und modernen Doppelstockparkern – bietet die Anlage Pendlerinnen und Pendlern ab sofort einen attraktiven Service für den Alltag.

Das Fahrradparkhaus Eichwalde setzt in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe: Es verbindet den modularen Ansatz und eine innovative Holzbauweise mit einem begrünten Dach und Photovoltaikmodulen. Die Anlage bietet vielseitige Abstellmöglichkeiten, von klassischen Fahrradständern bis hin zu einem speziellen Abteil für Lastenräder. Sicherheit und Komfort werden durch Videotechnik, einem digitalen Zugangssystem und einen hell und freundlich gestalteten Vorplatz gewährleistet. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren macht den „RadPark“ zu einem Vorzeigeprojekt.

Das Vorhaben ist Teil des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ und wurde gemeinsam von Bund, Land, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), infraVelo und der Gemeinde Eichwalde umgesetzt. Die Finanzierung erfolgte überwiegend aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) übernimmt bis zu 90 % der förderfähigen Gesamtkosten und stellt eine Fördersumme von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Darüberhinausgehende Kosten tragen die Gemeinde Eichwalde und ÖPNV-Invest des Landes Brandenburg.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagte anlässlich der Eröffnung: „Fahrradparken ist ein zentraler Bestandteil moderner Mobilität. Sichere und wettergeschützte Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen machen vor allem das Kombinieren von Zug und Fahrrad auf dem täglichen Arbeitsweg einfach und bequem. Um die Mobilität deutschlandweit spürbar zu verbessern, braucht es schnell umsetzbare Lösungen. Das in Eichwalde erprobte serielle System ermöglicht es, Fahrradparken in der Fläche schnell auszubauen – zugleich kann die Anlage flexibel auf die individuellen Bedürfnisse in den Kommunen vor Ort zugeschnitten werden. Ich begrüße daher ausdrücklich, dass von dieser innovativen Lösung nicht nur die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer Eichwaldes, sondern zeitnah auch viele Bürgerinnen und Bürger in zwölf weiteren Kommunen Brandenburgs profitieren werden.“

Zitat Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg:
„Mit dem „VBB-RadPark“ in Eichwalde setzen wir neue Maßstäbe für nachhaltige Mobilität in Brandenburg. Die Kombination aus modularer Holzbauweise, begrüntem Dach, Photovoltaik und innovativen Serviceangeboten macht das Fahrradparkhaus zu einem echten Vorbild für künftige Projekte. Unser Ziel ist es, komfortable, sichere und klimafreundliche Radinfrastruktur im ganzen Land zu etablieren.“

Zitat Christoph Heuing, Geschäftsführer VBB:
„Eine gute Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad ist mir eine echte Herzensangelegenheit. Die VBB-RadParks entstehen genau an dieser wichtigen Schnittstelle, im engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und den Kommunen. Damit all das ineinandergreift, unterstützt die VBB-Vernetzungsstelle Bike & Ride die Projektpartner bei der Planung und Umsetzung, berät zu Fördermitteln und hält die Fäden in der Hand. Die Fahrradfahrenden in Eichwalde können ihr Rad jetzt wettergeschützt und sicher am Bahnhof abstellen und bequem umsteigen.“

Zitat Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo:
„Unsere selbst entwickelte App ParkYourBike ist ein wirklich innovatives Mobilitätsangebot: Sie ist der Schlüssel für alle öffentlichen, gesicherten Fahrradabstellanlagen in Berlin und immer mehr in Brandenburg. Mit Eichwalde haben wir den zweiten Standort in Brandenburg angebunden und fördern mit unserer digitalen Infrastruktur den Radverkehr in unserer Region. Und andersherum werden wir die neue Modulbauweise der Anlage Eichwalde in Berlin Mahlsdorf einsetzen.“

Zitat Jörg Jenoch, Bürgermeister von Eichwalde: 
„Eichwalde ist schon lange eine Pendler- und Radfahrergemeinde, deshalb war es vollkommen klar, dass wir uns um moderne Radabstellanlagen an einem jetzt attraktiven Bahnhof bemühen müssen. Dieses Pilotprojekt zeigt, wie die Verkehrsinfrastruktur auch modernisiert werden kann: die Bedürfnisse der Bürgerinnen aufgreifend und durch Bündelung schnell und kostengünstig. Besonders stolz macht uns, dass nun auch andere Kommunen von unserer Vorarbeit, unseren Erfahrungen und den entstehenden Synergieeffekten profitieren können. Solche Projekte sind aus unserer Sicht unerlässlich, um nachhaltige Veränderungen flächendeckend in die Kommunen zu bringen.“

Mit dem „VBB-RadPark“ in Eichwalde wurde ein wichtiger Schritt zur Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr gemacht – weitere Projekte im Land Brandenburg sind bereits im Bau und werden bis 2026 umgesetzt. 8 der 13 neuen modularen Fahrradparkhäuser in Brandenburg werden zusätzlich mit Mitteln des Landes Berlin mitfinanziert. Außerdem wird das Berliner Zugangssystem “ParkyourBike“, das extra auf die Anforderungen des Landes Brandenburg angepasst wurde, an allen Brandenburger Radmodulanlagen zum Einsatz kommen.

Beschreibung Fahrradparkhaus am S-Bahnhof Eichwalde

Es entsteht eine B+R Anlage, die aus insgesamt 12 Modulen besteht und Platz für insgesamt 340 B+R Stellplätze bietet.

In den Sammelschließanlagen:

    • 126 Stellplätzen (3 Module mit 42 Stellplätzen) in Doppelstockparker
    • 6 Abstellplätze für Lastenfahrräder an Bügeln (1 Modul)
    • Drehtür mit Zugangssicherung je Modul
    • 8 Schließfächer je Sammelschließanlagenmodul

In einem überdachten frei zugänglichen Teil der Anlage:

    • 176 Stellplätze in Doppelstockparker (7 Module)
    • 32 Stellplätze an Hoch-Tief-Reihenbügeln

Zur B+R-Anlage gehört außerdem folgende Ausstattung:

    • Dachkonstruktion besteht vorwiegend aus Holz mit einem Stahlanteil
    • Gründach mit Photovoltaik-Anlage (Fläche von 6 Modulen)
    • Infostelle auf dem Vorplatz
    • Fahrradreparatursäule
    • Informationswand mit Umgebungskarte
    • Videoüberwachung

Die Außenbereiche und der Vorplatz am Zugang zum Bahnhof erhalten:

    • Befestigte Flächen mit Betonsteinpflaster für Vorplatz und Zuwegungen
    • Begrünung und Bepflanzung der angrenzenden Flächen
    • Versickerungsbecken
    • Aufenthaltsbereiche mit Sitzbänken 

Dies ist auch eine Pressemitteilung des MIL. Quelle: https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~26-09-2025-radpark-eichwalde-eroeffnung

Alle Informationen und Hintergründe zur Vernetzungsstelle Bike and Ride beim VBB unter vbb.de/bikeandride.