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Allgemein

Die Ostbahn ist ein Projekt, bei dem In den vergangenen Jahren bereits größere Ausbauten, teilweise mit Förderung der Länder vorangetrieben wurden:
  • Neubau der Regionalbahnsteige in Berlin Ostkreuz (unten) sowie Ausbau des Gleises nach Berlin-Lichtenberg für den Personenverkehr (in Betrieb seit Dezember 2018)
  • Neubau des Regionalbahnsteiges in Berlin-Mahlsdorf (in Betrieb seit Dezember 2017)
  • Umbau des Bahnhofs Strausberg zur Trennung von S-Bahn und Regionalverkehr, einschließlich eines neuen Bahnsteige
  • Zweigleisiger Ausbau zwischen Strausberg und Rehfelde mit einem zweiten Bahnsteig in Herrensee (2017)
  • Erneuerung der Stationen Seelow-Gusow, Müncheberg, Werbig Strausberg und Herrensee
  • Abschnittsweise Ausbauten zur Geschwindigkeitserhöhung
  • Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik
    In der Planung sind folgende Projekte:
  • Erneuerung der Bahnsteiganlage im Bahnhof Rehfelde im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes
  • Neubau der zweigleisigen Oderbrücke durch die DB Netz AG
  • Ausbau der Station Werbig zum Kreuzungsbahnhof

Seit Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung fanden insgesamt 3 Lenkungs- kreise statt (29.11.2017, 02.03.2018 und 18.06.2018). Die nächste Sitzung ist für den 22.10.2018 geplant. An den Terminen hat Infrastrukturministerin Kathrin Schneider in Begleitung der Leitungsebene der zuständigen Fachabteilung teilgenommen.

Arbeitsgruppen wurden vor allem für die fachlich-inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Infrastrukturprojekte gebildet, aber auch für weiterführende Fragen der Finanzierung oder Kommunikation. Ziel der gemeinsamen Sitzungen ist die Feststellung der aktuellen Projektstände, die Abstimmung der nächsten Arbeitsschritte sowie die Verteilung von Arbeitsaufträgen (auch Auslösen von Planungsaufträgen). Die Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit zeitnah nach Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung aufgenommen und führen diese in regelmäßigen Abständen fort. An den Sitzungen nehmen Vertreter/- innen der entsprechenden Fachabteilung des MIL teil. Es werden folgende Varianten untersucht:

  • Berlin-Spandau-Nauen: Stärkung Regionalverkehr und/ oder Stärkung S-Bahn- Verkehr
  • Potsdamer Stammbahn: Reaktivierung der Stammbahn sowie der Strecke von Teltow Stadt nach Stahnsdorf im Regional- und/ oder S-Bahnverkehr
  • PrignitzExpress/ Velten: zweigleisiger Ausbau S-Bahn und eigenständiges Fernbahngleis bisTegel, zweigleisiger Ausbau Tegel bis Velten im Gemeinschaftsbetrieb Fern- bzw. Regionalbahn und S-Bahn, Ausbau Regionalverkehrsstrecke zwischen Hennigsdorf und Neuruppin
  • Nordbahn/ Heidekrautbahn: Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn und Einbindung nach Berlin-Gesundbrunnen, Errichtung eines Regionalbahnhalts in Birkenwerder
  • RE1 Magdeburg – Berlin – Eisenhüttenstadt: Anpassung der Bahnsteiglängen für längere Züge und Überprüfung der Sicherungstechnik
  • Berlin – Dresden/ Rangsdorf: S-Bahnverlängerung bis Rangsdorf, Neuerrichtung eines Regionalbahnhalts „Dahlewitz Rolls Royce“

Arbeitsgruppen wurden vor allem für die fachlich-inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Infrastrukturprojekte gebildet, aber auch für weiterführende Fragen der Finanzierung oder Kommunikation. Ziel der gemeinsamen Sitzungen ist die Feststellung der aktuellen Projektstände, die Abstimmung der nächsten Arbeitsschritte sowie die Verteilung von Arbeitsaufträgen (auch Auslösen von Planungsaufträgen). Die Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit zeitnah nach Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung aufgenommen und führen diese in regelmäßigen Abständen fort. An den Sitzungen nehmen Vertreter/- innen der entsprechenden Fachabteilung des MIL teil. Es werden folgende Varianten untersucht:

  • Berlin-Spandau-Nauen: Stärkung Regionalverkehr und/ oder Stärkung S-Bahn- Verkehr
  • Potsdamer Stammbahn: Reaktivierung der Stammbahn sowie der Strecke von Teltow Stadt nach Stahnsdorf im Regional- und/ oder S-Bahnverkehr
  • PrignitzExpress/ Velten: zweigleisiger Ausbau S-Bahn und eigenständiges Fernbahngleis bis Tegel, zweigleisiger Ausbau Tegel bis Velten im Gemeinschaftsbetrieb Fern- bzw. Regionalbahn und S-Bahn, Ausbau Regionalverkehrsstrecke zwischen Hennigsdorf und Neuruppin
  • Nordbahn/ Heidekrautbahn: Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn und Einbindung nach Berlin-Gesundbrunnen, Errichtung eines Regionalbahnhalts in Birkenwerder
  • RE1 Magdeburg – Berlin – Eisenhüttenstadt: Anpassung der Bahnsteiglängen für längere Züge und Überprüfung der Sicherungstechnik
  • Berlin – Dresden/ Rangsdorf: S-Bahnverlängerung bis Rangsdorf, Neuerrichtung eines Regionalbahnhalts „Dahlewitz Rolls Royce“

Vorhabenträger der i2030-Infrastrukturprojekte sind die Eisenbahninfrastruktu- runternehmen (EIU) der Deutschen Bahn AG. Ihnen obliegt im Rahmen der aktuell laufenden Leistungsphase 1 nach HOAI die Möglichkeit der Beauftragung Dritter. Von dieser Möglichkeit wird mitunter für die Erstellung von Trassierungsstudien Gebrauch gemacht (Beauftragung von externen Planungsbüros). Leistungen wie z. B. Eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen werden dagegen i. d. R. durch Fachpersonal der EIU selbst durchgeführt.

Für 2018 stehen 10 Mio. Euro aus dem Nachtragshaushalt des Landes zu Verfügung. Ab 2019 ist derselbe Betrag jährlich im Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 sowie in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2022 vorgesehen. Dafür sollen Regionalisierungsmittel in Anspruch genommen werden.

Im letzten Lenkungskreis (18.06.2018) wurde die Beschleunigung der Planun- gen für die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn bis nach Berlin- Wilhelmsruh beschlossen. Darüber hinaus ist für die Strecke des RE 6 „Prignitz-Express“ geplant, zwei Züge pro Stunde von Kremmen nach Neuruppin fahren zu lassen. Dafür werden Ausbaumaßnahmen geplant.

Aktuell erarbeiten die Projektpartner eine Entscheidungslogik zur stufenweisen und argumentationsgestützten Reduktion von Untersuchungsvarianten. Darüber hinaus ist eine Metropolstudie in Arbeit, die u.a. die regionalen und überregionalen Wechselwirkungen der i2030-Teilprojekte beurteilt und bewertet. Hieraus sind Rückschlüsse auf die Variantenauswahl zu erwarten.

Das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden.

Die SPNV-Bestellungen richten sich nach den Zielen des LNVP 2018 sowie der dann vorliegenden Nachfragesituation und Fahrgastprognose im Rahmen der Ausschreibungen beziehungsweise der Nachsteuerungsmöglichkeiten in bestehenden Verkehrsverträgen.

Der Ausbau wird im Rahmen der Umsetzung des LNVP 2018 im laufenden Geschäft weiter verfolgt. Hier ist gemeinsam mit der Bundesregierung und Polen nach Finanzierungsmöglichkeiten für ein zweites Gleis und Elektrifizierung zu suchen. Auf der Ostbahn sind gerade einige bedeutende Maßnahmen weitestgehend abgeschlossen worden, die eine Verlängerung der RB26 nach Berlin Ostkreuz erst ermöglichen (bspw. Separierung von S-Bahn und Regionalverkehr im Bf Strausberg oder zweigleisiger Begegnungsabschnitt im Regionalverkehr zwischen Strausberg und Rehfelde). Diese Projekte wurden unter erheblicher finanzieller Beteiligung des Landes Brandenburg umgesetzt.

Süd-West

Die Maßnahme zur Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn ist aus Sicht des Landes eine langfristige, aber außerordentlich bedeutende Maßnahme zur nachhaltigen Verbesserung der Kapazitäten im SPNV im Raum Berlin- Potsdam.

Im Rahmen der Untersuchungen werden für die Strecke der Potsdamer Stammbahn folgende Haltepunkte unterstellt:

Für den Regionalverkehr (ab Potsdamer Platz):
Schöneberg, Rathaus Steglitz, Zehlendorf, Düppel-Kleinmachnow, Europaparc-Dreilinden, Griebnitzsee (Züge v. u. n. Potsdam Hbf.)

Für die S-Bahn (ab Zehlendorf): Zehlendorf Süd, Düppel-Kleinmachnow, Europaparc-Dreilinden, Griebnitzsee (Züge v. u. n. Potsdam Hbf.)

Im Rahmen von i2030 werden sowohl Nutzungen für den Regionalverkehr als auch für den S-Bahnverkehr untersucht. Die Ergebnisse bleiben abzuwarten.
Entscheidungen des Lenkungskreises sind im Zusammenhang mit dem jeweiligen Projektfortschritt und den Ergebnissen der Untersuchungen zu sehen.