Prof. Dr. Birgit Milius + Leiterin des Fachgebiets Bahnbetrieb und Infrastruktur an der TU Berlin
i2030-BOTSCHAFTER:IN

Was soll durch das Projekt i2030 erreicht werden?
Die Städte wachsen immer weiter und weiten sich ins Umland aus. Die damit einhergehenden Pendlerströme sind schon heute kaum zuverlässig zu bewältigen. Wir brauchen i2030, um ein zukunftsfähiges, stabiles Verkehrsangebot anbieten zu können. So schaffen wir für viele Menschen die Möglichkeit, ihre individuellen Wohnbedürfnisse klimagerecht mit den Anforderungen der Arbeitswelt zu vereinbaren.
Welche Meilensteine sind für Sie wesentlich?
Jeder Schritt, der das Projekt der Realisierung näherbringt ist ein wichtiger Meilenstein, weil er der Gesellschaft zeigt: Hier geht es vorwärts, es tut sich was, Verkehrswende kann funktionieren, auch wenn es (zu) lange dauert.
Was ist für das Gelingen der Projekte wichtig?
Neben den offensichtlichen Dingen wie Geld und Genehmigungen brauchen wir vor allem Menschen, die das Projekt umsetzen. Das geht von den Planern, über Baufirmen hin zu Abnahmeprüfern und später Betriebspersonal. Wir müssen die Menschen für das System Bahn begeistern, damit sie gerne mit uns und im Bahnwesen arbeiten.
Botschafter:innen für i2030

Bengt Kanzler + Bürgermeister der Stadt Vetschau
„Besonders wichtig ist die Kommunikation: Bahn und beteiligte Firmen wollen rechtzeitig informieren, damit wir Bürgerinnen und Bürgern sagen können, wann es losgeht und was passiert.“

Karl-Dietmar Plentz + Bäckermeister aus Oberhavel
„Viele hier arbeiten in Berlin – wir brauchen einen verlässlichen Takt, damit Menschen das Auto stehen lassen können.“

Ute Bonde + Verkehrssenatorin Berlin
„Wenn es i2030 nicht gäbe, müsste man es erfinden. Das Projekt ist besonders, wegen der engen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg. Das ist in Deutschland einmalig.“