Jens Krause + Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

Jens Krause, Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Jens Krause + Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Welches Ziel verfolgt das Projekt i2030 in der Lausitz?

Ziel ist, die Schieneninfrastruktur ganz gezielt auszubauen. Wir sind in der Lausitz froh, mit zwei konkreten Projekten berücksichtigt zu werden: Neben dem Ausbau des zweiten Gleises Cottbus-Lübbenau begrüßen wir, dass der Bahnhofsumbau in Königs Wusterhausen aufgenommen wurde. Denn das ist das zweite Nadelöhr auf den Gleisen, das heute existiert und durch i2030 künftig beseitigt werden soll. Das alles erreichen wir durch i2030 mit klaren Vorteilen für Berlin, für die gesamten Spreewaldregionen, aber auch für die Lausitz und vor allem die zweitgrößte Stadt im Land Brandenburg, Cottbus.

Was ist für das Gelingen der Projekte besonders wichtig?

Besonders wichtig ist, dass die Akteure miteinander ein Ziel vor Augen haben, gemeinsam arbeiten und an einer schnellen Zielumsetzung, das heißt am Bau der entsprechenden Schieneninfrastruktur, interessiert sind und sie auch aktiv miteinander umsetzen. Denn für jeden Fahrgast zählt am Ende: Er will schnell und vor allem zuverlässig fahren. Als Industrie- und Handelskammer haben wir sehr intensiv mit unseren Mitgliedsbetrieben hier in der Region gesprochen: Je schneller und je effektiver gebaut wird, umso besser. Deshalb befürworten wir auch eine Vollsperrung der Strecke für die jetzt im Augenblick geplanten einjährigen Baumaßnahmen. Es wird einen Umleitungsverkehr über Calau geben, auch die Fahrzeiten werden sich maximal um 15 Minuten für jeden Fahrgast verlängern. Das ist, glaube ich, ein vertretbares Maß.

Welche Bedeutung hat der Schienenverkehr für Sie persönlich und die Wirtschaft?

Ich selbst fahre sehr viel mit der Eisenbahn und ich habe als Vertreter der Industrie- und Handelskammer, auch für den Bereich Güterverkehr verantwortlich, jeden Tag mit vielen Unternehmen zu tun, die die Schiene auch für den Gütertransport nutzen. Das ist ein klares Zukunftsfeld. Eisenbahnverkehr ist pure Elektromobilität auf der Schiene. Sie funktioniert aber nur, wenn die Oberleitung da ist und wenn die Gleise unten drunter leistungsfähig sind. Leistungsfähig, Personenverkehr aufzunehmen, aber auch den Güterverkehr aufzunehmen.

Botschafter:innen für i2030

Michael Jakobs + Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

Michael Jakobs + Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Michael Jakobs + Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Was zeichnet das Infrastrukturprojekt i2030 Ihrer Meinung nach besonders aus?

Das Projekt I2030 ist super, weil es Berlin und Brandenburg verbindet und die Infrastruktur der Bahn deutlich verbessert. Für uns ist es ein großes Glück, davon profitieren zu können.

Gibt es Meilensteine, die für Sie besonders nennenswert sind?

Auf jeden Fall! Für uns ist das zweite Gleis in Richtung Cottbus enorm wichtig. Ebenso wie die Unter- und Überführung, die in Lübbenau direkt am Bahnhof gebaut wird. Wenn diese beiden Dinge in absehbarer Zeit fertiggestellt würden, wäre das großartig!

Wie wirkt sich i2030 auf die Wirtschaftsinitiative der Region aus, die Sie mit vorantreiben?

Sie sprechen von unseren Bauplänen für den Co-Working Space Green Hub mit dem wir, auf der Achse zwischen dem Innovations- und Technologiezentrum Berlin Adlershof und dem zukünftigen Wissenschaftszentrum Cottbus in der Lausitz, 150 Arbeitsplätze schaffen. Es ist entscheidend, dass Projekte wie i2030 hier flankieren und abrunden und so zur Wirtschaftskraft der Region maßgeblich beitragen.

Botschafter:innen für i2030

Fürst Wiacek + Gründer von Craftbier aus Spandau

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Fürst Wiacek + Gründer von Craftbier aus Spandau

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Die Gründer von „Fürst Wiacek“ – Craftbier aus Spandau

Zwei Gründer, eine Vision – und jede Menge Hopfen: Mit ihrem Start-up „Fürst Wiacek“ in Berlin-Spandau haben Georg Fürst, Lukasz Wiacek und Andrew Popplewell eine regionale Biermarke ins Leben gerufen, die für Kreativität und Vielfalt steht. So schrill und international, wie Berlin selbst. Amerikanischer Hopfen trifft hier auf Berliner Handwerkstradition, bunt verpackt und bewusst lokal gedacht.

Noch wirkt ihre Brauerei ein wenig wie ein Geheimtipp. „Wir sitzen hier etwas im Off“, sagen sie. „Und für unsere Mitarbeiter*innen dauert der Weg in die Brauerei oft zu lang.“ Doch genau das soll sich ändern. Mit dem i2030-Projekt Reaktivierung der historischen Siemensbahn wird ihr Stadtteil besser angebunden – und damit auch für junge Unternehmen wie ihres attraktiver. Die Produktionsstätte der Brauerei liegt genau gegenüber der Station „Wernerwerk“, die derzeit noch im Dornröschenschlaf liegt. Mit der kommenden Reaktivierung werden drei Stationen reaktiviert und auch das neue Quartier „Siemensstadt Square“ an die S-Bahn angebunden.

„Wir freuen uns darauf, dass der Stadtteil belebter wird“, sagen die beiden. „Das macht den Weg für unsere Leute leichter – und bringt gleichzeitig mehr Leben und neue Gäste zu uns nach Spandau. Am Ende profitiert auch unsere Marke davon.“

Ihre Philosophie ist einfach: regional brauen, Verantwortung übernehmen, neue Impulse setzen. Craftbier ist für sie mehr als ein Getränk – es ist ein Stück Berliner Kultur, das verbindet – wie die Bahn.

Botschafter:innen für i2030