Helmut Wenzel + Bürgermeister Lübbenau

Helmut Wenzel, Bürgermeister Lübbenau

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Helmut Wenzel + Bürgermeister Lübbenau

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Welches Ziel verfolgt das Projekt i2030 in Lübbenau?

Dank i2030 werden, wenn der zweigleisige Ausbau fertiggestellt ist, pro Stunde drei Zugpaare nach Berlin fahren. Es gibt in Lübbenau parallel ein zweites Infrastrukturprojekt: Wir ersetzen die vier alten Bahnübergänge in der Stadt durch eine sichere Unter- und eine Überführung, um Staus an Schranken künftig zu vermeiden.

Was ist für das Gelingen der Projekte besonders wichtig?

Wesentlich ist, dass frühzeitig kommuniziert wurde. Das Land Brandenburg war damals so mutig und so weitsichtig, die Planung vorzufinanzieren. Würde man erst heute beginnen diesen umfangreichen Planungsprozess zu starten, dann würden wir wahrscheinlich die nächsten 15 bis 20 Jahren auf die Umsetzung warten müssen. Erfüllt wird das Ganze und verbessert dadurch, dass die Bahn ihrer Verantwortung für die Bahnhöfe selbst nachkommt.

Welche Bedeutung hat der Schienenverkehr für Sie persönlich und die Region?

Es ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, den Strukturwandel erfolgreich zu managen. Denn um hier Stellen besetzen zu können, müssen wir den Menschen ein entsprechend gutes Mobilitätsangebot machen. Für mich persönlich ist der Schienenverkehr ein großartiges Angebot, beispielsweise, um nach Berlin zu fahren, zu einem Konzert, Museumsbesuch oder um meine Tochter zu besuchen. Man setzt sich bequem in Lübbenau in die Bahn und ist in einer Stunde am Alexanderplatz.

Botschafter:innen für i2030

Frank Schütz + Geschäftsführer Interessengemeinschaft Ostbahn e.V.

Frank Schütz, Geschäftsführer Interessengemeinschaft Ostbahn e.V.

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Frank Schütz + Geschäftsführer Interessengemeinschaft Ostbahn e.V.

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Welches Ziel verfolgt das Projekt i2030 in Strausberg?

Das Hauptziel von i2030 ist die Taktverdichtung der S-Bahn bis nach Strausberg. Da dies ein zentraler Knotenpunkt für den Umstieg zwischen S-Bahn und Regionalbahn ist, liegt unser besonderer Fokus darauf, beide Linien als ein zusammenhängendes System zu denken. Die Ostbahn sollte über i2030 hinaus für den Regionalverkehr zweigleisig und elektrifiziert ausgebaut werden. Mit einer engen Abstimmung der Angebote wollen wir das Verkehrsnetz entlasten und den Verkehr in der Region insgesamt attraktiver gestalten.

Was ist für das Gelingen der Projekte besonders wichtig?

Es umzusetzen! Dass wir bis zum Jahr 2030, wie im Namen i2030 angelegt, nicht fertigwerden, ist ein bisschen ärgerlich. Aber diese Schwierigkeiten dürfen uns nicht hindern, die Umsetzung gemeinsam voranzutreiben. Wir müssen daran arbeiten, die unterschiedlichen Verkehre attraktiv zu halten, um eine Entlastung der Straße und der Umwelt zu ermöglichen.

Wie gut passen die Ziele der Interessengemeinschaft Ostbahn mit denen vom Projekt i2030 zusammen?

Wir stehen uns nicht im Weg, sondern wir ergänzen uns. Gemeinsam ringen wir um wichtige Umsetzungen und Baumaßnahmen, wie beispielsweise das Biesdorfer Kreuz oder die Verstärkung der Schienenstränge in Richtung Oderbruch. Wir sehen sehr genau, dass es nur miteinander funktioniert. Das ist das Gute, das in diesem Projekt auch gelebt wird.

Botschafter:innen für i2030

Doreen Mohaupt + Bürgermeisterin Cottbus

Doreen Mohaupt, Bürgermeisterin Cottbus

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Doreen Mohaupt + Bürgermeisterin Cottbus

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Welches Ziel verfolgt das Projekt i2030 in Cottbus und der Lausitz?

Das Projekt i2030 setzt auf eine deutliche Verbesserung der Mobilität und ein leistungsfähiges Netz. i2030 dient der Verkehrswende, es blickt in die Zukunft und insofern soll es mit den einzelnen Projekten eine deutliche Aufwertung im Land Brandenburg, auch im Land Berlin, für die Pendlerinnen und Pendler, sowie auch für die üblichen touristischen Verkehre geben. Aus unserer eigenen Sicht hat der Ausbau des zweiten Gleises die höchste Priorität.

Was ist für das Gelingen der Projekte besonders wichtig?

Also ich glaube, es geht um vor allen Dingen drei Themen. Das eine ist die Verlässlichkeit in die Dinge, in die Zielstellung, die wir uns da gemeinsam gesetzt haben, diese auch auf die Schiene zu bringen, im wahrsten Sinne des Wortes. Es geht um Beschleunigung, um Schnelligkeit im gesamten Prozess, oftmals schwer, aber der Anspruch ist definitiv da. Und als drittes sicherlich die Aufgabe der Kommunikation. Es wird zu Einschränkungen kommen während der Baustellenverkehre und insofern braucht es auch hier Durchhaltevermögen und das gelingt am besten durch Partnerschaft und gute Kommunikation.

Welche Bedeutung hat der Schienenverkehr für Sie persönlich und die Region?

Verkehrswende muss gelingen und für die Zukunft müssen wir genau auch die Infrastrukturen zukunftsfest machen. Dabei überwiegt definitiv die Vorfreude. Die Lausitzer sind manchmal skeptisch, aber ich glaube, es freuen sich alle sehr auf diese verbesserten Taktungen und die Anbindung in Richtung Berlin. Es ist oft beschwerlich, wenn wir im Stundentakt nur in bestimmte Regionen kommen. Aus der Lausitz heraus in die Großstadt angebunden zu sein, ist ein ganz wichtiges Zeichen für die Zukunft.

Botschafter:innen für i2030

Jens Krause + Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

Jens Krause, Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Jens Krause + Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Welches Ziel verfolgt das Projekt i2030 in der Lausitz?

Ziel ist, die Schieneninfrastruktur ganz gezielt auszubauen. Wir sind in der Lausitz froh, mit zwei konkreten Projekten berücksichtigt zu werden: Neben dem Ausbau des zweiten Gleises Cottbus-Lübbenau begrüßen wir, dass der Bahnhofsumbau in Königs Wusterhausen aufgenommen wurde. Denn das ist das zweite Nadelöhr auf den Gleisen, das heute existiert und durch i2030 künftig beseitigt werden soll. Das alles erreichen wir durch i2030 mit klaren Vorteilen für Berlin, für die gesamten Spreewaldregionen, aber auch für die Lausitz und vor allem die zweitgrößte Stadt im Land Brandenburg, Cottbus.

Was ist für das Gelingen der Projekte besonders wichtig?

Besonders wichtig ist, dass die Akteure miteinander ein Ziel vor Augen haben, gemeinsam arbeiten und an einer schnellen Zielumsetzung, das heißt am Bau der entsprechenden Schieneninfrastruktur, interessiert sind und sie auch aktiv miteinander umsetzen. Denn für jeden Fahrgast zählt am Ende: Er will schnell und vor allem zuverlässig fahren. Als Industrie- und Handelskammer haben wir sehr intensiv mit unseren Mitgliedsbetrieben hier in der Region gesprochen: Je schneller und je effektiver gebaut wird, umso besser. Deshalb befürworten wir auch eine Vollsperrung der Strecke für die jetzt im Augenblick geplanten einjährigen Baumaßnahmen. Es wird einen Umleitungsverkehr über Calau geben, auch die Fahrzeiten werden sich maximal um 15 Minuten für jeden Fahrgast verlängern. Das ist, glaube ich, ein vertretbares Maß.

Welche Bedeutung hat der Schienenverkehr für Sie persönlich und die Wirtschaft?

Ich selbst fahre sehr viel mit der Eisenbahn und ich habe als Vertreter der Industrie- und Handelskammer, auch für den Bereich Güterverkehr verantwortlich, jeden Tag mit vielen Unternehmen zu tun, die die Schiene auch für den Gütertransport nutzen. Das ist ein klares Zukunftsfeld. Eisenbahnverkehr ist pure Elektromobilität auf der Schiene. Sie funktioniert aber nur, wenn die Oberleitung da ist und wenn die Gleise unten drunter leistungsfähig sind. Leistungsfähig, Personenverkehr aufzunehmen, aber auch den Güterverkehr aufzunehmen.

Botschafter:innen für i2030

Michael Jakobs + Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

Michael Jakobs + Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Michael Jakobs + Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft sowie Spreeweltenbad Lübbenau

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Was zeichnet das Infrastrukturprojekt i2030 Ihrer Meinung nach besonders aus?

Das Projekt I2030 ist super, weil es Berlin und Brandenburg verbindet und die Infrastruktur der Bahn deutlich verbessert. Für uns ist es ein großes Glück, davon profitieren zu können.

Gibt es Meilensteine, die für Sie besonders nennenswert sind?

Auf jeden Fall! Für uns ist das zweite Gleis in Richtung Cottbus enorm wichtig. Ebenso wie die Unter- und Überführung, die in Lübbenau direkt am Bahnhof gebaut wird. Wenn diese beiden Dinge in absehbarer Zeit fertiggestellt würden, wäre das großartig!

Wie wirkt sich i2030 auf die Wirtschaftsinitiative der Region aus, die Sie mit vorantreiben?

Sie sprechen von unseren Bauplänen für den Co-Working Space Green Hub mit dem wir, auf der Achse zwischen dem Innovations- und Technologiezentrum Berlin Adlershof und dem zukünftigen Wissenschaftszentrum Cottbus in der Lausitz, 150 Arbeitsplätze schaffen. Es ist entscheidend, dass Projekte wie i2030 hier flankieren und abrunden und so zur Wirtschaftskraft der Region maßgeblich beitragen.

Botschafter:innen für i2030

Patrick Steinhoff + Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Steglitz-Zehlendorf

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Patrick Steinhoff + Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Steglitz-Zehlendorf

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Warum ist i2030 für Steglitz-Zehlendorf so wichtig?

Für mich ist i2030 ein sehr wichtiges Projekt für Berlin und Brandenburg. Es geht um die Zukunft des Schienenverkehrs und darum, wie sich Menschen in der Region bewegen. Gerade im Südwesten merken wir, wie stark die Pendlerströme wachsen. Wenn wir hier bessere Angebote schaffen, profitieren die Menschen ganz konkret im Alltag. Ein Beispiel ist die Verlängerung der S-Bahn Richtung Stahnsdorf: Sie wird vieles verändern – auch das Busnetz – und neue, schnelle Verbindungen in die Innenstadt ermöglichen.

Was braucht es, damit solche Projekte gelingen?

Ganz entscheidend ist, dass wir die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbinden. Planungen dürfen nicht im stillen Kämmerlein stattfinden. Gerade bei Fragen wie Trassenvarianten oder Bauformen müssen Vor- und Nachteile offen diskutiert werden. Dafür braucht es Veranstaltungen, Dialog und die Bereitschaft, auch Ideen aus der Bevölkerung aufzunehmen. Gleichzeitig ist die enge Zusammenarbeit aller Partner wichtig – Länder, Kommunen, Bezirke und der Verkehrsverbund. Das Projekt zeigt, wie unterschiedliche Ebenen zusammenwirken können – wenn der Wille da ist.

Was ist Ihnen persönlich bei i2030 besonders wichtig?

Mir geht es darum, dass wir zielgerichtet vorankommen und uns nicht in Kleinigkeiten verlieren. Große Infrastrukturprojekte bringen immer auch Veränderungen mit sich – und manchmal auch Unmut. Deshalb sehe ich meine Rolle darin, zu erklären, zu motivieren und die Menschen mitzunehmen. Politik kann nicht nur entscheiden, sie muss auch vor Ort vermitteln. Wenn uns das gelingt, entsteht etwas, das über das Projekt hinauswirkt: eine bessere Verbindung in der Region – und mehr Lebensqualität für die Menschen.

Botschafter:innen für i2030

Stefan Zierke + Bundestagsabgeordneter für Uckermark und Barnim und Mitglied im Verkehrsausschuss

i2030-BOTSCHAFTER:IN

Stefan Zierke + Bundestagsabgeordneter für Uckermark und Barnim und Mitglied im Verkehrsausschuss

 

Was soll aus Ihrer Sicht mit dem Projekt i2030 erreicht werden?

An erster Stelle Verlässlichkeit. Wir brauchen eine dauerhaft funktionierende Infrastruktur in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Nur wenn Busse und Bahnen pünktlich sind und auch in kleineren Orten verfügbar sind, sorgt das für Entspannung und Planungssicherheit.

Welche Meilensteine sind für Sie wesentlich?

Für mich und meinen Wahlkreis Uckermark-Barnim sind der Ausbau des Nordkorridors mit Heidekrautbahn und der Nordbahn sowie die Anbindung an Polen besonders wichtig. Generell sind Taktverdichtungen in der gesamten Region von großer Bedeutung, um die Pendlerströme vernünftig und zuverlässig abzuwickeln.

Was ist für das Gelingen besonders wichtig?

Ich habe bereits in der Stadtverordnetenversammlung Prenzlau und im Kreistag gelernt, wie wichtig es ist, dass alle politischen Ebenen – der Bund, das Land und die Kommunen – an einem Strang ziehen. So gelingt neben einer verlässlichen Finanzierung, auch die Planung und Umsetzung und das in einem angemessenen Tempo.

Botschafter:innen für i2030

Frank Zeugner + Vorsitzender Tourismusverein Raddusch und Umgebung e.V.

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Frank Zeugner + Vorsitzender Tourismusverein Raddusch und Umgebung e.V.

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Frank Zeugner, Vorsitzender des Tourismusvereins Raddusch und Umgebung
e.V

Vor über 100 Jahren warb ein Tourismusunternehmen in Raddusch mit dem Slogan „Von der Bahn in den Kahn“. Frank Zeugner knüpft heute daran an – mit Blick auf die Zukunft: Der zweigleisige Ausbau der RE2-Strecke zwischen Berlin und Cottbus soll mehr Reisende direkt in den Spreewald bringen.

„Wir wünschen uns, dass mehr Touristen von der Straße auf die Bahn umsteigen, ihr Fahrrad mitbringen oder zu Fuß nach Raddusch kommen, um den südlichsten Teil des Spreewalds zu entdecken“, sagt Zeugner. Die Grundlage dafür wird seit Jahren gemeinsam gelegt. Frühzeitig wurden Anwohnende informiert, Hinweise aufgenommen, Flächenbedarfe abgestimmt – vieles davon ist in die Planung eingeflossen.

Auch im weiteren Verlauf sollen Vorschläge aus der Region berücksichtigt werden. Zeugner denkt an gestaltete Lärmschutzwände mit Spreewaldmotiven lokaler Künstler – als Willkommensgruß für Bahnreisende.

Die Strecke hat lange auf Investitionen gewartet – nun ist das zweite Gleis in der Ausführungsplanung. Zeugner weiß, dass Projekte wie i2030 Zeit brauchen. Für ihn zählt: Initiative zeigen, Geduld mitbringen, mitreden – und sich über das Ergebnis freuen.

Botschafter:innen für i2030

Sebastian Rüter + Abgeordneter im Landtag Brandenburg

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Sebastian Rüter + Abgeordneter im Landtag Brandenburg

 

Foto erstellt von Dirk Pagels

Was soll durch das Projekt i2030 erreicht werden?

Wir wollen mit dem Projekt i2030 das Schienennetz in Berlin und Brandenburg zukunftsfähig machen. Durch den Ausbau, die Reaktivierung und die Elektrifizierung von Strecken sowie den Neubau und die Modernisierung von Stationen werden Kapazitäten erweitert und Engpässe beseitigt. Ziel ist es, mehr Menschen den Umstieg auf die Bahn zu ermöglichen, neue Verbindungen schaffen, Verbindungen schneller und zuverlässiger zu machen und so eine nachhaltige, klimafreundliche Mobilität zu fördern.

Welche Meilensteine möchten Sie hervorheben?

Einige zentrale Meilensteine für unsere Region sind der lang ersehnte Anschluss Stahnsdorfs sowie der Wohngebiete im Westen Teltows an das Berliner S-Bahn-Netz, wodurch nach über 100 Jahren Planung endlich eine direkte Anbindung entsteht. Ebenso bedeutend ist die Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn, die Kleinmachnow wieder an das Schienennetz anschließt. Dabei geht es nicht nur um eine bessere regionale Erreichbarkeit, sondern auch um die Stärkung der Resilienz des gesamten Bahnnetzes durch zusätzliche Kapazitäten und Ausweichmöglichkeiten. Aber auch darüber hinaus sind es spannende Projekte, auf die ich mich alle freue.

Was ist für das Gelingen der Projekte wichtig?

Für das Gelingen von i2030 ist entscheidend, dass alle Beteiligten wirklich an einem Strang ziehen. Ein Projekt dieser Größenordnung kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn die Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg funktioniert. Es braucht den klaren Willen, Herausforderungen gemeinsam anzugehen und Lösungen im Sinne der gemeinsamen Ziele zu entwickeln.

Botschafter:innen für i2030

Fürst Wiacek + Gründer von Craftbier aus Spandau

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Fürst Wiacek + Gründer von Craftbier aus Spandau

 

Hinweis: In diesem Video kommen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts zu Wort und schildern ihre persönlichen Einschätzungen und Perspektiven. Die geäußerten Meinungen geben die individuellen Ansichten der jeweiligen Personen wieder und sind nicht zwangsläufig mit sämtlichen Positionen, Aussagen und Botschaften des Projekts gleichzusetzen.

Die Gründer von „Fürst Wiacek“ – Craftbier aus Spandau

Zwei Gründer, eine Vision – und jede Menge Hopfen: Mit ihrem Start-up „Fürst Wiacek“ in Berlin-Spandau haben Georg Fürst, Lukasz Wiacek und Andrew Popplewell eine regionale Biermarke ins Leben gerufen, die für Kreativität und Vielfalt steht. So schrill und international, wie Berlin selbst. Amerikanischer Hopfen trifft hier auf Berliner Handwerkstradition, bunt verpackt und bewusst lokal gedacht.

Noch wirkt ihre Brauerei ein wenig wie ein Geheimtipp. „Wir sitzen hier etwas im Off“, sagen sie. „Und für unsere Mitarbeiter*innen dauert der Weg in die Brauerei oft zu lang.“ Doch genau das soll sich ändern. Mit dem i2030-Projekt Reaktivierung der historischen Siemensbahn wird ihr Stadtteil besser angebunden – und damit auch für junge Unternehmen wie ihres attraktiver. Die Produktionsstätte der Brauerei liegt genau gegenüber der Station „Wernerwerk“, die derzeit noch im Dornröschenschlaf liegt. Mit der kommenden Reaktivierung werden drei Stationen reaktiviert und auch das neue Quartier „Siemensstadt Square“ an die S-Bahn angebunden.

„Wir freuen uns darauf, dass der Stadtteil belebter wird“, sagen die beiden. „Das macht den Weg für unsere Leute leichter – und bringt gleichzeitig mehr Leben und neue Gäste zu uns nach Spandau. Am Ende profitiert auch unsere Marke davon.“

Ihre Philosophie ist einfach: regional brauen, Verantwortung übernehmen, neue Impulse setzen. Craftbier ist für sie mehr als ein Getränk – es ist ein Stück Berliner Kultur, das verbindet – wie die Bahn.

Botschafter:innen für i2030