10. und 16. März 2026: Einladung zur i2030-Informationsveranstaltung „Verlängerung der S-Bahn (S 25) nach Stahnsdorf“

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Einladung zu Informationsveranstaltungen zur Verlängerung der S-Bahn (S 25) nach Stahnsdorf

Informationsveranstaltung „i2030-Korridor: Prignitz-Express / Velten“

Das Projekt „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ plant den Ausbau der Schieneninfrastruktur für Regionalverkehr und S-Bahn im Metropolraum Berlin-Brandenburg für die kommenden Jahre.

Im i2030-Korridor Südwest wird u. a. die S 25 ausgebaut. Die Strecke wird vom derzeitigen Endpunkt Teltow Stadt bis Stahnsdorf, Sputendorfer Straße verlängert. Es entstehen zwei neue Verkehrsstationen. Aktuell haben wir in diesem Projekt die Vorplanung abgeschlossen. Wir starten jetzt in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. In Abstimmung mit der Stadt Teltow sowie der Gemeinde Stahnsdorf möchten wir gerne allen Interessierten die Vorplanungsergebnisse sowie die Fortführungsvariante vorstellen und das weitere Vorgehen erläutern.

Wir laden Sie herzlich zu zwei grundsätzlich identischen Infoveranstaltungen ein. In diesen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, Fragen zum Projekt zu stellen und Hinweise zu geben:

Termin 1 in Stahnsdorf
am Dienstag, 10. März 2026, von 18.00 bis 19.30 Uhr,
im Gemeindezentrum Stahnsdorf, Großer Sitzungssaal, Raum 2.05 Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf

Termin 2 in Teltow
am Montag, 16. März 2026, von 18.00 bis 19.30 Uhr,
im Neuen Rathaus Teltow, Ernst-von-Stubenrauch-Saal, Marktplatz 1-3, 14513 Teltow

Als Ansprechpartner stehen Ihnen i2030-Vertreter*innen der Deutschen Bahn, des Landes Brandenburg (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung) sowie des VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

i2030 zu Gast beim Ausschuss für Mobilität und Verkehr des Abgeodnetenhauses von Berlin, Sitzung am 28.01.2026

Ausschuss für Mobilität und Verkehr, Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

i2030 zu Gast beim Ausschuss für Mobilität und Verkehr des Abgeodnetenhauses von Berlin, Sitzung am 28.01.2026

Ausschuss für Mobilität und Verkehr, Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Am 28. Januar 2026 war das Projekt i2030 mit Kollegen vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Deutschen Bahn in Berlin bei der Sitzung des Ausschuss für Mobilität und Verkehr dabei.

Dort wurde zum aktuellen Sachstand in den einzelnen Korridoren des Projekt i2030 berichtet. Insgesamt umfassst das Projekt i2030 acht Korridore, ein Maßnahmenpaket für die S-Bahn und die alle Teilprojekte umklammernde Metropolraumstudie. In der Sitzung werden vom Projektteam Einblicke in den Fortschritt der Planungen sowie der Finanzierung gewährt. Außerdem werden die Fragen der Abgeordneten beantwortet.

Den Vortrag der Kollegen können Sie sich im Mitschnitt der Sitzung, zwischen Stunde 02:40:00 und Stunde 03:03:00 anschauen.

Wiederbelebung der Siemensbahn: Arbeitsgemeinschaft realisiert wichtigen Schritt

Auch neue S-Bahnbrücken über die Spree werden bei der Reaktivierung der Siemensbahn umgesetzt, Grafik: DB InfraGO AG

Wiederbelebung der Siemensbahn: Arbeitsgemeinschaft realisiert wichtigen Schritt

15. Januar 2026

Die Siemensbahn, ein historisches Wahrzeichen der Berliner Verkehrsinfrastruktur, wird nach über 40 Jahren Stillstand reaktiviert. Im Rahmen des Projekts „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“ entsteht eine moderne, leistungsfähige Verbindung zwischen Jungfernheide und Gartenfeld. Für die Umsetzung setzt die Deutsche Bahn auf das Partnerschaftsmodell Schiene. Die PORR ist Vertragspartnerin für Vergabepaket 2 „KIB Neubau“.

Bereits 1912/1913 arbeiteten rund 24.000 Menschen in der Siemensstadt – einem der größten Industriestandorte Berlins. Um die Verkehrsanbindung für die Mitarbeitenden von Siemens und die Anwohnenden zu verbessern, wurde 1929 die Siemensbahn eröffnet. Nach den Einschnitten durch den Zweiten Weltkrieg und den im Zuge des Mauerbaus einsetzenden S‑Bahn‑Boykott wurde die Strecke 1980 stillgelegt und blieb jahrzehntelang ungenutzt.

Mit i2030 wird die Verbindung wiederbelebt, um den aktuellen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Mit der Siemensbahn erhält der Innovations- und Wohnstandort Siemensstadt Square eine direkte Anbindung an die Ringbahn – mit schnellen Anschlüssen zum Berliner Hauptbahnhof und zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Die Gesamtmaßnahme verläuft im Nordwesten Berlins auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern: von Westhafen über die Jungfernheide durch den Bezirk Charlottenburg und die Siemensstadt bis nach Gartenfeld.

Auftrag „KIB Neubau“

Bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt in der deutschen Hauptstadt verantwortet die ARGE PORR – KEMNA BAU – MCE das Vergabepaket 2 „KIB Neubau“. Es umfasst die Herstellung sämtlicher Ingenieurbauwerke, darunter Eisenbahnbrücken, Bahnhöfe, Fußgängertunnel, Lärmschutzwände und Stützbauwerke im Abschnitt zwischen dem Bahnhof Westhafen und den „Unteren Spreebrücken“ am Übergang zur bestehenden Hochbahnstrecke sowie im Bereich des Bahnhof Gartenfeld. Darüber hinaus beinhaltet das Paket die Leistungen Erdbau und Tiefbau sowie die Erschließung und die Herstellung der Logistikflächen für die Gesamtmaßnahme.

Partnerschaftsmodell Schiene setzt auf Zusammenarbeit

Beim Projekt Siemensbahn kommt das Partnerschaftsmodell Schiene in der Region Ost zum Einsatz. Das Modell setzt auf integrierte Zusammenarbeit: Planung und Umsetzung erfolgen von Beginn an gemeinsam und fachübergreifend. So werden Synergien genutzt, Qualität gesichert und Termine sowie Kosten verlässlich eingehalten. Ziel ist die effiziente und nachhaltige Wiederanbindung der Strecke zwischen Jungfernheide und Gartenfeld – als Beitrag zu einer modernen und umweltbewussten Mobilität in der Hauptstadtregion.

PORR CEO Karl-Heinz Strauss bekräftig: „Wir sind stolz, unser umfassendes Know-how im Bahnbau bei der Umsetzung dieses wichtigen Mobilitätsprojekts einzubringen. Das Partnerschaftsmodell Schiene beschleunigt die Entwicklung von Infrastrukturprojekten und ermöglicht ein besonders zielgerichtetes gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten.“

Herausfordernde Rahmenbedingungen

Die Arbeiten erfolgen im innerstädtischen Bereich, teilweise entlang bestehender und in Betrieb befindlicher Gleisanlagen. Dies erfordert eine präzise Logistikplanung und die Durchführung zahlreicher Leistungen innerhalb enger Sperrpausen der Deutschen Bahn. Hinzu kommen Eingriffe in Bestandsbauwerke mit denkmalpflegerischen Anforderungen sowie Arbeiten im Bereich der Spree. Bereits in der Angebotsphase wurde ein BIM-Modell entwickelt, um die komplexe Logistik frühzeitig zu berücksichtigen und eine effiziente Umsetzung sicherzustellen.