1.6.2021 – Online-Informationsveranstaltung i2030-Ausbau: Berlin-Spandau – Falkensee – Nauen

Wir laden Sie ein! Online-Informationsveranstaltung i2030 Ausbau Korridor WEST für S-Bahn und Regionalverkehr Berlin-Spandau – Falkensee – Nauen

Infoveranstaltung-Berlin-Spandau-Nauen-Einladung

1. Juni 2021 18:00 – 20:00 Uhr

Im Projekt i2030 arbeiten die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn AG und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammen, um den Ausbau der Schieneninfrastruktur in unserer Region zu planen und zu realisieren.

Wir wollen die Schienenverbindungen so gestalten, dass die Menschen, die hier leben, noch schneller, einfacher und besser getaktet reisen.

Der Korridor WEST von Berlin-Spandau bis Nauen gehört zur Strecke der Hamburger Bahn und ist für den Fern-, Güter- und Regionalverkehr von großer Bedeutung. Mit dem geplanten Ausbau soll der Schienenverkehr durch zusätzliche Gleise gestärkt, der Bahnhof Spandau entlastet und die S-Bahn über Spandau hinaus verlängert werden. Durch diese Verlängerung könnten neue S-Bahnstationen entstehen.

In einer ersten Online-Informationsver­anstaltung wollen wir Ihnen einen Überblick über das Vorhaben geben und Sie über den aktuellen Planungsstand der i2030-Partner informieren.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fragen und Hinweise in die Diskussion einzubringen. Wir werden in dieser frühen Planungsphase nicht zu allen Fragen konkrete Antworten geben können, aber Ihre Anregungen bei der weiteren Planung berücksichtigen und mitdenken.

Anmeldung zur Online-Informationsveranstaltung auf Zoom

Unter dem folgenden Link können Sie sich zum bis 1. Juni 2021, 12 Uhr für die Veranstaltung anmelden: https://lets-meet.org/reg/16408f94a195d190f7

Nach der Anmeldung erhalten Sie automatisch eine Bestätigungsmail an die angegebene E-Mail-Adresse. Der Link und die Informationen zur Einwahl werden eine Woche vor der Veranstaltung versendet (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner). Einen Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie nochmals eine Erinnerung.

Ihre Fragen stellen Sie während der Veranstaltung schriftlich. Dazu erhalten Sie genaue Informationen zu Beginn vom Moderator. Mikrofon und Kamera werden nicht benötigt, Bild- und Tonwiedergabe sollten gewährleistet sein.

Wir empfehlen Ihnen die Desktop-App des Anbieters Zoom herunterzuladen (Download: https://zoom.us/client/latest/ZoomInstaller.exe), sie können jedoch auch über den Browser an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Informationsveranstaltung wird aufgezeichnet und nach Beendigung online zum Abruf zur Verfügung gestellt. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung Ihrer Fragen zu.

Die Veranstaltung wird über die Videokonferenz-Software Zoom realisiert, die von der Lots* Gesellschaft für verändernde Kommunikation mbH zur Verfügung gestellt wird. Es gelten die Datenschutzbestimmungen der Lots* GmbH (https://www.lots.de/datenschutzerklaerung) und von Zoom (https://zoom.us/de-de/privacy.html).

20.5.2021 – Online Gespräch über die Siemensbahn und Siemensstadt²

Siemensbahn - Wie ist der Stand?

siemensbahn-einladung

20.05.21 um 18:30 Uhr

Mit dabei sind:
Alexander Kaczmarek – Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin
Frank Bewig – Baustadtrat
Joe Chialo – Kandidat für den Deutschen Bundestag
Kerstin Brauner – Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus

Bitte melden Sie sich unter info@cdu-spandau.de oder 030 – 333 11 33 an. Dann erhalten Sie ein Link zur Einwahl für diese Veranstaltung zugemailt.

Übergabe Fördermittelbescheide zum Wasserstoffprojekt durch Bundesminister Scheuer an NEB

Bescheidübergabe_BMVI_Andreas_Scheuer (BMVI)

Startschuss für die Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff im Schienenpersonennahverkehr in Brandenburg

Bundesminister Andreas Scheuer überreicht rund 25 Millionen Euro Fördermittel an Verbundvorhaben in den Brandenburger Landkreisen Barnim und Oberhavel

03. Mai 2021

Es ist der Startschuss für ein wegweisendes Vorhaben, den Bundesminister Andreas Scheuer am heutigen Tag am Bahnhof Basdorf gemeinsam mit Vertreter*innen der Landes- und Kommunalpolitik gab: Es geht um nichts weniger als den Aufbau einer regionalen Wasserstoffinfrastruktur.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Wir reaktivieren die Stammstrecke der Heidekrautbahn, wir verbinden das Umland mit der Metropole Berlin – und das alles mit 100 Prozent grünem Wasserstoff: Heute gehen wir erneut einen Riesenschritt in Richtung klimaneutraler Schienenverkehr. Damit setzen wir unsere Nationale Wasserstoffstrategie konsequent um.“

Insgesamt rund 25 Millionen Euro waren im Gepäck des Ministers, die er an die drei Vorhabenträger ENERTRAG, Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) und Kreiswerke Barnim überreichte. Die drei bereits langjährig in der Region nördlich von Berlin engagierten Verbundpartner wollen mit dieser Unterstützung Maßstäbe im Aufbau einer regionalen Wasserstoffinfrastruktur
und nachhaltiger Mobilität im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) setzen. „Durch den Betrieb wasserstoffbetriebener Fahrzeuge können die Geräuschbelastung reduziert und ein CO2-Ausstoß im Regionalverkehr vermieden werden“, erläutert Detlef Bröcker, Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn, das Kernziel des Vorhabens. „Der „grüne“ Wasserstoff wird nicht nur zu 100% aus lokal gewonnenen, erneuerbaren Energien erzeugt, sondern ermöglicht auch einen vollständig emissionsfreien SPNV auf der Heidekrautbahn über die gesamte Wertschöpfungskette.“ Die NEB erhält eine Förderung von rund neun Millionen Euro, um ab Dezember 2024 sechs Wasserstoff-Brennstoffzellen-Züge auf der Regionalbahnlinie RB27 einsetzen zu können. „Die Wasserstoffzüge steigern die Attraktivität des SPNV für Berufsverkehr und Tourismus und unterstützen den Ausbau einer umweltfreundlichen, grünen Mobilität in der Region“, ergänzt Bröcker. „Durch die parallel erfolgende Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn entstehen zusätzliche, herausragende Synergien, die für den Klimaschutz und zur Förderung eines nachhaltigen SPNV für die Region nördlich von Berlin genutzt werden können.“

Für den benötigten Wasserstoff, der zu 100% aus regenerativ erzeugtem Strom produziert werden soll, sorgt der erfahrene Energieerzeuger ENERTRAG, der für den Aufbau eines Wasserstoffwerkes Fördermittel in Höhe von ca. 13 Millionen Euro erhält. „Wir wollen unsere Region mit Wasserstoff aus Windkraft versorgen. Er ist der billigste erneuerbare Treibstoff. Unser Hybridkraftwerk zeigt seit zehn Jahren, dass die Elektrolyse erneuerbare Energie problemlos speicherbar macht. Wasserstoff ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Im Verkehrsbereich, welcher dringend weniger Kohlendioxid ausstoßen muss, ist er die ideale Ergänzung zum Strom. Mit der Bahn durch Brandenburg zu fahren macht sicher doppelt so viel Freude, wenn der Treibstoff aus hiesigen Windmühlen stammt“, beschreibt Jörg Müller, ENERTRAG-Vorstandsvorsitzender die Rolle im gemeinsamen Vorhaben.
Die Kreiswerke Barnim, dritte Partnerin im Verbund, wird mit der Errichtung einer Wasserstoff-Zugtankstelle die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen schaffen, um den produzierten Wasserstoff am Ort des Energiebedarfes zur Verfügung zu stellen. Das Vorhaben wird mit 2,5 Millionen Euro unterstützt. „Wir arbeiten als Verbund bereits seit 2017 gemeinsam an dem Ziel, in unserer Region den Stromertrag aus den erneuerbaren Energieanlagen auch direkt zu nutzen, Wertschöpfung zu generieren und die Energiewende voranzubringen. Der Fördermittelbescheid ist ein starkes Signal und notwendige Unterstützung für die Akteure, um im Einsatz von Wasserstoff und dem Aufbau notwendiger Infrastruktur international nicht den Anschluss zu verlieren“, so Christian Mehnert, Geschäftsführer Kreiswerke Barnim.

Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg: „Ich unterstütze das hürdenreiche Projekt zur Umstellung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Heidekrautbahnlinie auf Wasserstoff-Brennstoffzellenzüge seit mehreren Jahren. Mit dem offiziellen Startschuss für das Projekt wird nun endlich noch stärker sichtbar, dass Brandenburg mit seinen innovativen Unternehmen die Energiewende aktiv vorantreibt – und das nicht nur im Stromsektor, sondern auch bei der Mobilität. Das Wasserstoff-Projekt verdeutlicht, wie die für die Energiewende so wichtige Sektorenkopplung in der Mobilität funktionieren kann. Ich bin überzeugt, dass Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zukünftig eine entscheidende industriepolitische Wirtschaftskraft entfalten werden.“

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Wir wollen die Verkehrswende in unserem Land voranbringen. Damit noch mehr Menschen auf nachhaltige Verkehrsmittel wie die Bahn umsteigen, bauen wir das Angebot im SPNV weiter aus. Ich freue mich, dass wir im Rahmen des Projekts i2030 nicht nur die historische Stammstrecke der Heidekrautbahn reaktivieren, sondern auch den Startschuss für eine klimafreundliche Wasserstoff-Infrastruktur geben. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Mobilität und für die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg.“

Mit Übergabe des Fördermittelbescheides können die Partner in die Detailplanung für die Wasserstofferzeugungs- und Infrastrukturanlagen sowie Fahrzeuge starten und die erforderlichen Genehmigungsverfahren einleiten. Ziel ist der Einsatz von brennstoffzellenbetriebenen Zügen zum Fahrplanwechsel am 15.12.2024.

Die Gesamtkosten des Verbundvorhabens belaufen sich auf ca. 100 Millionen Euro. Die Forschungspartner BTU Cottbus-Senftenberg und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) werden die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens übernehmen. Die Gewinnung neuer Erkenntnisse
über den langfristigen Einsatz der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie im SPNV unter Nutzung von ausschließlich grünem Wasserstoff durch Direktkopplung an EE-Anlagen zur Erzeugung von Elektrolyse-Wasserstoff aus 100% EE-Strom ist ein zentrales Element im Verbundvorhaben.
Das Projekt „Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieben im Nahverkehr des Landkreises Barnim“ wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt rund 25 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

 

Ansprechpartner: Christian Mehnert
Telefon: 03334 526 20 10
E-Mail: info@kreiswerke-barnim.de
www.kreiswerke-barnim.de

Schnelle Verbindungen,
pünktliche Züge,
mehr Platz in der Bahn:


Attraktiveres Bahnangebot

03.5.2021 – Übergabe Fördermittelbescheide zum Wasserstoffprojekt mit NEB

Übergabe Fördermittelbescheide zum Wasserstoffprojekt durch Bundesminister Scheuer an die Niederbarnimer Eisenbahn AG

Es ist der Startschuss für ein wegweisendes Vorhaben, den Bundesminister Andreas Scheuer am Montag, 03.05.2021 am Bahnhof Basdorf gemeinsam mit Vertreter*innen der Landes-und Kommunalpolitik gibt: Es geht um nichts weniger als den Aufbau einer regionalen Wasserstoffinfrastruktur. Neben der Beschaffung der Brennstoffzellen-Züge geht es um den Aufbau eines Wasserstoffwerkes und den Bau der Tankanlagen.

Nach der Übergabe der Förderbescheide und den Reden der anwesenden Minister wird in einem Experten-Panel der Handlungsbedarf zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in der Region Berlin-Brandenburg erörtet. Mit dabei sind: 

Kurt-Christoph von Knobelsdorff | Geschäftsführer der NOW GmbH
Susanne Henckel | Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB)
Daniel Kurth | Landrat des Landkreises Barnim
Ludger Weskamp | Landrat des Landkreises Oberhavel
Klaus Mindrup | Mitglied des Deutschen Bundestags

Den Link zum Livestream und weiterführenden Downloads gibt hier