NORD;Streckenausbau,Um- bzw. Neubau von Stationen

Nordbahn / Heidekrautbahn

Dieses Teilprojekt liegt überwiegend im Streckenbereich der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), siehe auch www.neb.de/stammstrecke. Verkehrliches Ziel ist die direkte Verbindung von Basdorf nach Berlin Gesundbrunnen und die damit verbundene verbesserte Erschließung von Siedlungsflächen mit der Bahn. In Birkenwerder wird zudem eine energetische Trennung untersucht, das heißt, die Regionalbahn würde nicht mehr am S-Bahnsteig, sondern an einem eigenen Bahnsteig halten. Dies würde die gegenseitigen Abhängigkeiten minimieren. Zudem gäbe es dann für jedes Stromsystem eine eigene Infrastruktur.

Herausforderungen

  • Es besteht keine direkte Einbindung der Heidekrautbahn ins Zentrum Berlins.
  • Anbindung Nordbahn an Berlin nur mit Umweg über Karower Kreuz​
  • Entlang der (potenziellen) Bahnstrecke gibt es bislang keine ausreichende infrastrukturelle Erschließung. Beispielsweise liegen zwar Gleise in Schildow und in Mühlenbeck, doch in Wilhelmsruh fehlen sie. Außerdem muss entlang der Trasse entsprechende Signal- und Sicherungstechnik nach modernen Anforderungen nachgerüstet werden.
  • Für einen verbesserten Betrieb besteht das Ziel, die Gleise der S- und der Fernbahn zu trennen sowie ebenfalls eine energetische Trennung in Birkenwerder vornehmen zu können.

Mögliche Lösungen

  • Ausbau der Stammstrecke der Heidekrautbahn zwischen Abzw. Schönwalde und Berlin-Wilhelmsruh und Einbindung bis Berlin Gesundbrunnen
  • Die bestehende Linienführung der RB27 über Schönerlinde wird beibehalten und über das Karower Kreuz bis nach Berlin Gesundbrunnen geführt.
  • Separater Bahnsteig für die RB20 am Bahnhof Birkenwerder.

Wo befinden wir uns?

Presse - Nord | Berliner Zeitung vom 30. April 2019
Bürger haben keine Angst vor der Heidekrautbahn
Pesa NEB 2
"Berlin und Brandenburg bekommen eine traditionsreiche Bahnverbindung zurück, die es sechs Jahrzehnte gegeben hat – bis sie mit dem Mauerbau 1961 erst unterbrochen und dann immer weiter gekürzt wurde." Grafik: VBB.
Presse - Nord | Tagesspiegel vom 11. Januar 2019
Heidekrautbahn soll in fünf Jahren wieder fahren
Heidekrautbahn-Stammstrecke_Abzw.-Sch-önwalde-©NEB_F.-Noack_IMG_1781_25
"Nach jahrzehntelanger Debatte bekommt das Märkische Viertel im Berliner Norden einen Bahn-Anschluss. Der Ausbau der Heidekrautbahn ist beschlossen." Foto: NEB.
Presse - Nord | Berliner Woche vom 17. April 2019
Bis 2023 soll die alte Stammstrecke zwischen Basdorf und Wilhelmsruh reaktiviert werden
"Nach 20 Jahren Diskussionen über dieses Vorhaben unterschrieben Anfang dieses Jahres Brandenburgs Infrastruktur-Ministerin Kathrin Schneider (SPD), Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (für Bündnis 90/Die Grünen) und Detlef Bröcker vom Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) eine Vereinbarung, damit die konkreten Planungen zur Umsetzung des Projektes endlich beginnen können." Foto: VBB.
Presse - Nord | MOZ.de vom 10. Januar 2019
Die Heidekrautbahn soll wieder auf ihrer historischen Stammstrecke durch das Mühlenbecker Land fahren. Der Startschuss für die Planungen wurde gegeben.
Unterzeichnung Planungsvereinbarung Heidekrautbahn
"Nach 20 Jahren Diskussionen über dieses Vorhaben unterschrieben Anfang dieses Jahres Brandenburgs Infrastruktur-Ministerin Kathrin Schneider (SPD), Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (für Bündnis 90/Die Grünen) und Detlef Bröcker vom Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) eine Vereinbarung, damit die konkreten Planungen zur Umsetzung des Projektes endlich beginnen können." Foto: VBB.
Presse - Nord | SIGNAL v. Berliner Fahrgastverband vom 06. Januar 2019
Morgen statt 2030 – neue alte Wege nach Basdorf
SIGNAL v. Berliner Fahrgastverband
SIGNAL v. Berliner Fahrgastverband
Presse - Nord | MOZ.de vom 30. Januar 2019
Volle Hütte: Mehr als 200 Menschen kamen am Dienstagabend zur Heidekrautbahn-Konferenz in den Schildower Bürgersaal.
"Die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn, die auch durch Schildow und Mühlenbeck führt, elektrisiert die Massen." Garfik: NEB.
Hintergrund i2030
Allgemein

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Nirgendwo in Deutschland steigen die Fahrgastzahlen im Stadt- und Regionalverkehr so stark wie in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Seit Jahren laufen Studien zu Entwicklungsperspektiven des Nahverkehrs.

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