Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben

Mehr Angebot – mehr Züge – mehr Qualität

  • 30 Prozent mehr Angebot auf der Schiene
  • 28 Millionen Zugkilometer vergeben
  • DB Regio und ODEG entscheiden Vergabe für sich
  • Jeweils mehr Angebot ab 2019, 2022 sowie 2025 mit Fertigstellung der Dresdner Bahn
  • Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation und intelligente Bordsysteme für die Wartung

Mit dem Netz Elbe-Spree bringen die vier beteiligten Bundesländer mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität auf die Schiene. Fünf Millionen mehr Zugkilometer werden ab 2022 gefahren, die Kapazitäten werden durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht.
17 RegionalExpress- und Regionalbahnlinien, der FlughafenExpress FEX – insgesamt 28 Millionen Zugkilometer gehören dazu. Jetzt steht das Vergabeergebnis fest, welche Bahnverkehrsunternehmen die Strecken in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab 2022 bedienen werden.
Der VBB hatte das 
Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durchgeführt.

Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Mehr Angebote, mehr Züge und
mehr Qualität ist das Motto für die Offensive, die wir gemeinsam in den
zurückliegenden Jahren im Schienenpersonennahverkehr gestartet haben.
Die Vorgaben für das Netz Elbe-Spree zählen genauso dazu, wie das
Projekt i2030, die Ausbaumaßnahmen an der Ostbahn oder die Erhöhung
der Kapazitäten auf einigen Strecken in diesem Jahr. Nun kommt es auf die
Bahnunternehmen an, unsere Vorgaben umzusetzen.”

Verkehrssenatorin Regine Günther: „Ich freue mich, dass die
Metropolregion Berlin-Brandenburg mit dieser Vergabe noch schneller
zusammenwächst. Für Berlin wird es mit dem neuen Netz Elbe-Spree
entscheidende Verbesserungen im Pendlerverkehr geben: mehr Fahrten
und mehr Sitzplätze auf den wichtigsten Verbindungen von und nach Berlin,
etwa aus Potsdam und aus Falkensee. Die vereinbarten Zusatzkapazitäten
schon ab April 2019 bringen schnell die dringend benötigten besseren
Verbindungen Richtung Nauen und Bad Belzig. Auch der neue
FlughafenExpress FEX zum BER wird eine wichtige Rolle spielen.”

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Ich möchte mich ganz
herzlich beim VBB-Vergabeteam bedanken. Eine solche Ausschreibung,
mit insgesamt 28 Millionen Zugkilometern, einem Mehrangebot von
30 Prozent und einem bunten Strauß an Innovationen hat es in
Deutschland noch nicht gegeben. Stolz bin ich auf die hohen
Qualitätsstandards, die wir, im Sinne der Fahrgäste, setzen konnten
sowie die konkreten Angebotsverbesserungen, die in Form von
zusätzlichen Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen spürbar werden.
Dass dieses Paket für die beteiligten Länder auch finanzierbar bleibt, ist
dem gelungenen Wettbewerb zu verdanken.“

ODEG-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann: „Die ODEG bedankt sich
beim VBB und den Ländern für das große Vertrauen, welches in uns
durch den Zuschlag der Lose 1 und 4 gesetzt wird. Die ODEG-Signale
sind damit erneut auf Wachstum gesetzt. Wir freuen uns auf die neuen
Herausforderungen und wissen, das wird nicht einfach, aber gelingen. Mit
dem heutigen Tag starten wir mit der Umsetzung des Betriebskonzeptes,
von A wie Ausbildung, über F wie Fahrzeugumbau, W wie
Werkstatterweiterung bis Z wie Züge beim Hersteller beauftragen. Es gibt
also viel zu tun.“

DB Regio Vorsitzender Dr. Joachim Trettin: „Dies ist die bestmögliche
Variante für DB Regio Nordost, wir freuen uns sehr! Die Ausschreibung sah vor, dass nicht mehr als zwei Lose gewonnen werden konnten und
schloss unter anderem auch aus, dass Los 1 und 2 gleichzeitig an einen
Anbieter gehen. Deshalb ist der Gewinn der Lose 2 und 3 für uns eine
sehr positive Nachricht. Langfristig werden wir mit dieser Loskombination
unser Leistungsvolumen sogar leicht ausbauen. Dies hilft, Arbeitsplätze in
den Zügen und Werken abzusichern. Wir freuen uns nun darauf, künftig
unsere Fahrgäste auf den genannten Linien begrüßen zu dürfen und
dabei modernisierte Fahrzeuge mit mehr Komfortmerkmalen anzubieten.“

Kapazitäten werden erhöht
Im Netz Elbe-Spree werden die Kapazitäten ab 2022 durch eine dichtere
Taktung und längere Züge erhöht:
RE1: Zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) wird das
Angebot in der Hauptverkehrszeit auf drei statt zwei Fahrten pro Stunde
verdichtet. Im Kernabschnitt zwischen Erkner und Potsdam entsteht damit
ein 20-Minuten-Takt. Es werden sechsteilige Neufahrzeuge vom Typ
Desiro HC eingesetzt, die eine Kapazität von 637 Sitzplätzen aufweisen.
Gegenüber dem aktuellen Angebot mit zwei Zügen pro Stunde und rund
600 Sitzplätzen wird die Kapazität in der Hauptverkehrszeit somit um bis zu
55 Prozent erhöht.

Zwischen Berlin und Nauen fährt künftig ein zusätzlicher Zug pro Stunde.
Die neue Linie RE8 fährt von Wismar und Wittenberge kommend über
Nauen und Falkensee nach Berlin. Sie übernimmt damit die Linienführung
des bisherigen RE2, der sich auf die Strecke Nauen – Cottbus konzentriert.
Gemeinsam mit den Linien RB10 und RB14 gibt es dann vier Züge pro
Stunde zwischen Nauen und Berlin, von denen drei auch in Brieselang,
Finkenkrug, Seegefeld und Albrechtshof halten. Die Sitzplatzkapazität wird
deutlich auf über 2.000 Plätze pro Stunde ausgeweitet.

Berlin – Lübbenau – Cottbus/Senftenberg: Auf der Linie RE2 wird –
zunächst in den Spitzenzeiten – das Angebot zwischen Berlin und Lübbenau verdichtet. In der Hauptverkehrszeit fahren auf der Linie zwei
Züge pro Stunde. Nach dem Infrastrukturausbau wird das Angebot auf
einen ganztägigen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Cottbus
ausgebaut. Die Städte Lübben, Lübbenau und Cottbus erhalten mit der so
neu gebildeten Linie RE20 auch einen stündlichen Direktanschluss an den
Flughafen BER. Neu fährt die Linie RE7 zwischen Berlin und Senftenberg.
Sie übernimmt den Verkehr von der heutigen Linie RB24 und bedient auch
dieselben Halte. In den Hauptverkehrszeiten wird das Sitzplatzangebot auf
420 statt heute 300 erhöht. Gemeinsam mit den auf fünf Doppelstockwagen
verlängerten Zügen der RE2 und den Verdichterleistungen wird das
Platzangebot zwischen Lübbenau und Berlin verdoppelt. Zudem fahren alle
Züge nun neu auf die Berliner Stadtbahn und bedienen u.a. den
Alexanderplatz und den Hauptbahnhof.

Berlin – Beelitz – Bad Belzig: Die Linie RE7 wird zwischen Bad Belzig und
Berlin Wannsee ganztags auf zwei Züge pro Stunde verdichtet. Zum
Einsatz kommen runderneuerte Talent 2-Triebwagen, die in Spitzenzeiten
pro Fahrt 420 Sitzplätze aufweisen. Die in Wannsee endenden und
beginnenden Züge haben einen kurzen Anschluss in Richtung Berlin.
Gemeinsam mit der neuen Linie RB37, die zwischen Beelitz und Berlin die
heutige RB33 ersetzt, besteht zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee
ganztägig ein Angebot von drei Zügen in der Stunde.

Berlin – Zossen – Elsterwerda: Auf der Strecke fährt künftig die Linie RE8
nach Elsterwerda und neu auch nach Finsterwalde. Sie folgt damit auf die
heutige Linie RE5, die ab 2022 neu zwischen der Ostsee und Berlin fahren
wird. Nach Fertigstellung des Lückenschlusses der Dresdner Bahn in Berlin
wird das Angebot zwischen Berlin und Wünsdorf-Waldstadt in den
Spitzenzeiten auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Gemeinsam mit der
Linie RB24 aus und in Richtung Flughafen BER verkehren dann drei Züge
pro Stunde zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Blankenfelde. Auf der Linie RE8 kommen runderneuerte KISS-Triebzüge zum Einsatz, die zurzeit auf
den Linien RE2 und RE4 fahren.
Das Angebot zum Flughafen BER wird deutlich aufgewertet. Der zunächst
halbstündlich zwischen Berlin Hbf, Berlin Ostkreuz und Flughafen BER
pendelnde FlughafenExpress FEX wird mit der für 2025 vorgesehenen
Inbetriebnahme der Dresdner Bahn auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt.
Durch den kürzeren Linienweg direkt über Südkreuz kann dann auch die
Fahrzeit auf ca. 20 Minuten reduziert werden. Es kommen die vom RE1
bekannten Züge mit fünf, runderneuerten Doppelstockwagen zum Einsatz,
die speziell für den Flughafenverkehr ausgestattet sind.
Der Flughafen BER wird zudem durch die Linien RB24 und RB32 im
30-Minuten-Takt an die östlichen Bezirke Berlins angebunden – die Linien
fahren mit Halten in Schöneweide, Ostkreuz, Lichtenberg und
Hohenschönhausen weiter ins Umland nach Oranienburg und Eberswalde.
Im Süden Berlins werden mit den beiden Linien Ludwigsfelde und
Wünsdorf-Waldstadt direkt an den Flughafen angebunden. An den
Endstationen sind weiterführende Anschlüsse, z.B. Richtung Jüterbog oder
Angermünde, vorgesehen. Auch hier kommen Züge mit fünf umfangreich
modernisierten Doppelstockwagen zum Einsatz.
Potsdam: Im Raum Potsdam wird das Angebot auf den Regionalbahnlinien
neu geordnet und die Platzkapazität erweitert. Mit der Linie RB21 wird eine
neue Direktverbindung zwischen Potsdam, Berlin-Spandau und Berlin
Gesundbrunnen eingerichtet, die auch am Wochenende den
Universitätsstandort Golm direkt an Berlin anbindet.

Auf der Linie RB22 in Richtung Flughafen BER wird das Sitzplatzangebot um zwei Drittel auf 270 erhöht. Die Verbindung von Golm über Griebnitzsee auf die Berliner Stadtbahn übernimmt die neue Linie RB23 mit einer Kapazität von
420 Sitzplätzen pro Zug. Alle Linien werden mit runderneuerten Talent 2-
Triebwagen bedient.
Die Linie RB33 erhält zudem eine neue Linienführung und fährt, von
Jüterbog kommend, von Beelitz Stadt aus neu über Schwielowsee nach Potsdam Hbf. In Potsdam-Pirschheide besteht Anschluss zu den Zügen der
Linie RB22 aus und in Richtung Flughafen BER. Dazu werden bis 2022
neue Bahnsteige an den Gleisen des Berliner Außenrings errichtet. Hier
kommen größere Fahrzeuge mit rund 140 Sitzplätzen zum Einsatz.
Auf der Linie RB51 fahren die Züge weiterhin im Stundentakt zwischen
Rathenow und Brandenburg, das Angebot wird jedoch durch neue
Fahrzeuge aufgewertet. Hier kommen künftig Fahrzeuge mit einer Kapazität
von 140 Sitzplätzen zum Einsatz.

Netz Elbe-Spree – Leistungen, Anteile und Betreiber
Die zu vergebenden Linien wurden in vier Lose aufgeteilt, um für die Region
einen wettbewerblichen Markt zu gewährleisten. Auf diese Weise konnten
wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und Wettbewerbspreise
erzielt werden. Ein Bieter konnte maximal zwei Lose gewinnen, wobei Los 1
und Los 2 nicht an denselben Bieter vergeben werden konnten.

Linienverläufe im Einzelnen (ab 2022, siehe auch Anlage Liniennetze)
RE1 Magdeburg – Brandenburg (H.) – Berlin – Frankfurt (O.) –
Eisenhüttenstadt – Cottbus;
RE2 Nauen – Berlin – Cottbus;
RE7 Dessau – Berlin – Lübbenau – Senftenberg;
RE8a Wismar – Wittenberge – Berlin – Flughafen BER;
RE8b Berlin – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda/Finsterwalde;
RB10 Nauen – Berlin;
RB14 Nauen – Berlin;
RB17 Wismar – Schwerin – Ludwigslust (– Wittenberge) (ab Dez 2024)
RB20 Oranienburg – Golm – Potsdam-Griebnitzsee;
RB21 Potsdam – Golm – Berlin Gesundbrunnen;
RB22 K. Wusterhausen – Flughafen BER – Golm – Potsdam-Griebnitzsee;
RB23 Golm – Potsdam – Berlin – Flughafen BER;
RB24a Eberswalde – Berlin – Flughafen BER;
RB24b Flughafen BER – Wünsdorf-Waldstadt;
RB32a Oranienburg – Berlin – Flughafen BER;
RB32b Flughafen BER – Ludwigsfelde;
RB33 Potsdam – Beelitz – Jüterbog;
RB37 Beelitz – Potsdam-Rehbrücke (–Berlin);
RB51 Rathenow – Brandenburg (Havel);
FEX Berlin Hbf – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER.

Mehrangebot bereits ab diesem Jahr (siehe Anlage Mehrangebot 2019)
Bereits in diesem Jahr werden auf mehreren Linien Verbesserungen für die
Fahrgäste eingeführt. Auf zahlreichen Linien – die teilweise nicht zum Netz
Elbe-Spree gehören – wurden und werden die Kapazitäten erhöht:
RE2 und 7 sowie RB10, 12, 13, 25, 26.

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation
(siehe Anlagen Fahrzeuge ODEG und DB Regio)
Ab 2022 werden den Fahrgästen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten in
Neufahrzeugen angeboten. Auch die Gebrauchtfahrzeuge werden
umgebaut und runderneuert. Jeder Zug wird von Servicepersonal begleitet.
Alle Züge werden über einen kostenlosen WLAN-Netzzugang verfügen. Die
Anzahl der Monitore erhöht sich, je nach Fahrzeugtyp um bis zu
100 Prozent. Sitze in Reihenbestuhlung erhalten auf den Linien RE1 und
RE7 einen Klapptisch in den Rückseiten der entsprechenden Sitze. Der
RE1 empfängt künftig mit breiteren Türen: 1,4 statt 1,2 Meter Breite und einem Catering. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze –
ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und
am Fahrzeug angezeigt werden (siehe Pilotprojekt www.vbb.de/radimregio).
Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ wird künftig der Umfang der
Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als
Auslastung je Fahrzeug dargestellt: So können Fahrgäste bereits vor der
Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob
und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.
Echtzeitdaten werden jetzt auch bei den Busersatzverkehren geliefert.

Barrierefreiheit
Die Barrierefreiheit wird ausgebaut. Die sogenannten Servicemittelwagen
werden bei den Neufahrzeugen ab einer Dreiteiligkeit über zwei
unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen
Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

Erhöhte subjektive Sicherheit
Zugteile können im neuen Angebot grundsätzlich abgeschlossen werden.
Dies eröffnet die Möglichkeit, die subjektive Sicherheit der Fahrgäste durch
stärker belegte Abschnitte zu erhöhen.

Anteile in vier Bundesländern
Der größte Anteil der Verkehrsleistung im Netz Elbe-Spree liegt mit rund
67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin,
je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Beginn, Betriebsstufen und Dresdner Bahn
Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge beträgt zwölf Jahre, der
Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022.
Der Zuschnitt der Linien beinhaltet zwei Betriebsstufen: Die erste
berücksichtigt den Infrastrukturzustand ohne die im Bau befindliche
Dresdner Bahn in Berlin. Nach Inbetriebnahme können weitere
Verbesserungen für die Fahrgäste erreicht werden. Insbesondere der FEX
und der RE8 auf dem Südast können dann erheblich beschleunigt werden.
Für die zweite Betriebsstufe ergeben sich veränderte Laufwege für die
Linien RE8, RB10, RB14, RB23, RB24, RB32 und FEX; neu eingeführt wird
die Linie RE20 Berlin Hbf – Flughafen BER – Cottbus.

Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal
Es wird – wie bisher – eine Übernahmeverpflichtung für das
Betriebspersonal geben. Jede|r Triebfahrzeugführer|in, Zugbereitsteller|in
oder Kundenbetreuer|in kann davon ausgehen, beim neuen Betreiber, zu
denselben Konditionen wie zuvor, weiter beschäftigt zu werden.

Betriebsvorbereitung
Das Vergabeverfahren konnte rechtzeitig abgeschlossen werden, um die
ordnungsgemäße Betriebsaufnahme im Dezember 2022 abzusichern. Die
Verkehrsunternehmen haben jetzt fast vier Jahre Zeit, die vorhandenen
Fahrzeuge umzubauen bzw. die neuen Fahrzeuge zu beschaffen,
Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom
bisherigen Betreiber zu regeln. Der VBB wird den Prozess intensiv
begleiten. Insbesondere sollen die Fahrzeugumbauten nicht zu
Einschränkungen im Betrieb führen; DB Regio und ODEG werden adäquate
Ersatzfahrzeuge bereitstellen.

PDF | 199 KB | 25. Januar 2019